journalist-Relaunch
In eigener Sache
Am 1. Februar bekommt der journalist ein neues Erscheinungsbild. Eine klarere Struktur und moderne Bildsprache prägen künftig die Optik des monatlich erscheinenden Medienmagazins aus dem Verlag Rommerskirchen. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die Gestaltung und den Heftaufbau kontinuierlich weiterzuentwickeln und an die bewährten inhaltlichen Schwerpunkte anzupassen. Die Konzeption des Redesigns stammt von der Kölner Kommunikationsagentur Kuhn, Kammann und Kuhn.
„Die Zukunft des Magazinjournalismus liegt in exklusiven, exzellent recherchierten und optisch ansprechenden Beiträgen“, sind die Chefredakteure Anna von Garmissen und Matthias Daniel überzeugt. „Der journalist geht mit seinem neuen Layout konsequent weiter in diese Richtung.“ Inhaltlich steht nach wie vor an erster Stelle, Journalisten mit aktuellen Informationen, Hintergründen und Service aus ihrem Berufsfeld und der Medienbranche auszustatten. Dazu gehört auch, die Arbeit des Deutschen Journalisten-Verbands zu begleiten, der den journalist seit der ersten Ausgabe im Jahr 1951 herausgibt.
Zugleich mit der optischen Erneuerung des Magazins startet die überarbeitete Website www.journalist.de. „Journalist Online soll zur zentralen Informationsplattform für Journalisten ausgebaut werden. Von hier aus sollen Journalisten Wissenswertes und Nützliches zu ihrem Beruf finden“, so die Chefredakteure. Neben aktuellen Berichten und Tipps wird es etwa auch einen umfassenden Seminarkalender sowie eine Datenbank mit Kontakten und Adressen aus der Medienbranche geben. Die Programmierung der Website lag in den Händen der Medienagentur Mindshape.
17.02.2010 12:41
Obwohl ich kein DJV-Mitglied bin, studiere ich immer gerne den journalist. Das neue Layout steigert meine Lesefreude aber nicht, denn es ist noch luftiger als das alte, so dass noch mehr Platz für Inhalte verloren geht. Medienleute wollen meines Erachtens in einer Fachzeitschrift vor allem Texte lesen und müssen nicht durch Weißraum und andere Gestaltungsspielereien geködert werden. Zudem wurde die Zahl der Meldungen reduziert, was die Themenvielfalt weiter einschränkt.
Der Fragebogen am Heftende ist mir zu krampfhaft witzig. Stattdessen hätten Sie lieber die frühere, wirklich originelle Rubrik „Spitzen & Splitter“ reanimieren sollen. Für verzichtbar halte ich auch die bebilderten Umfragen im Stil nicht-repräsentativer Passantenbefragungen.
05.02.2010 18:51
Man kann den Machern des "Journalist" nur gratulieren. Nach sehr vielen Jahren angestaubter Gestaltung - auch der Softrelaunch vor einigen Jahren brachte keine Besserung - wirkt das Magazin jetzt ruhiger, sachlicher und aufgeräumter. Allerdings sehe ich noch Verbesserungsbedarf bei der Bildsprache. So wirken die Fotos zum Interview mit Dr. Uwe Vorkötter beliebig und ähneln deshalb auch eher Lückenfüllern. Inhaltlich hat der Journalist einen Sprung gemacht, versorgt er uns stets informierten Journalisten nicht mit Nachrichten, die wir seit Wochen aus anderen Medien (Zeitungen, Internet, etc.) kennen. Mehr Hintergrund, mehr Talk, mehr Analysen - das Konzept könnte auch so manche Tageszeitung vor der Einstellung retten.
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