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Autor

Monika Lungmus

verfasst am

12.02.2010

Schlagworte

Berliner Zeitung, M. DuMont Schauberg

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Berliner Zeitung

Kritik am Stellenaushang

Der Stellenaushang für die neue DuMont-Redaktionsgemeinschaft hat bei den Redakteuren der Berliner Zeitung heftigen Protest ausgelöst. Doch mehr als eine Verlängerung der Bewerbungsfrist wird es wohl nicht geben.

Geschäftsführung und Chefredaktion des Berliner Verlags haben auf die Kritik an den Stellenausschreibungen für die neue DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH reagiert. Demnach soll die Bewerbungsfrist nun vom 18. Februar bis zum 25. Februar verlängert werden. Qualifizierte Einzelausschreibungen, so ist zu hören, werde es aber nicht geben. Nur die Stellen für die Assistenten sollen offenbar neu ausgeschrieben werden.

Die Ankündigung des Chefredakteurs der Berliner Zeitung, Uwe Vorkötter, Teile der Redaktion (Bundespolitik und Wirtschaft) in eine Redaktionsgemeinschaft mit der Frankfurter Rundschau auszulagern, hat bei der Berliner Zeitung zu erheblicher Unruhe geführt.

Auch der Aushang für die 23 Redakteurs- und drei Assistentenstellen, auf die sich die Mitarbeiter nun bewerben können, sorgte hausintern für Unmut. Betriebsratsvorsitzende Renate Gensch hatte daher im Auftrag der Belegschaft in einem Brief an die Verlagsspitze gegen die ausgehängte Stellenausschreibung protestiert. Diese sei bei den Kollegen auf großes Befremden gestoßen. Kritisiert wurde unter anderem, dass die unspezifische „Sammelausschreibung“ lediglich „ein diffuses Anforderungsprofil“ enthalte, aber „keine Beschreibung der künftigen Arbeitsplätze“. Jede einzelne Stelle müsse mit klarem Anforderungsprofil ausgeschrieben werden. Vor allem verlangen Betriebsrat und Belegschaft „den parallelen Aushang eines Musterarbeitsvertrags der neuen GmbH“, aus dem detailliert die in den Arbeitsverträgen üblichen Angaben hervorgehen – beispielsweise über Aufgaben, Arbeitsort und Vergütung.

Im Gespräch mit dem journalist kritisierte Renate Gensch auch, dass bisher etwa 40 Redakteure die Themen bearbeiten, für die künftig in der Redaktionsgemeinschaft lediglich 23 Kollegen zuständig sein sollen. Die neue Firma soll zum 1. April unter der Leitung von Brigitte Fehrle starten.  Sie soll offenbar auch die DuMont-Blätter Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung mit Artikeln beliefern.

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