Spiegel TV
Stellenabbau bei Spiegel TV geht weiter
40 gekündigte Mitarbeiter der Produktionsfirma Spiegel TV erhalten einen Sozialplan.
Für die rund 40 Mitarbeiter von Spiegel TV Infotainment, die wegen des Wegfalls der Kerner-Sendung bei Sat.1 eine Kündigung erhalten haben, gibt es jetzt einen Sozialplan. Die zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat getroffene Vereinbarung wurde kurz vor Weihnachten unterzeichnet. Laut Anja Westheuser, der Justiziarin des DJV-Landesverbands Hamburg, die der Belegschaft beratend zur Seite stand, ist es ein "guter Sozialplan".
Er orientiert sich an den Regelungen eines früheren Sozialplans, der im Mai 2011 abgeschlossen worden war. Von diesem früheren Sozialplan, der unter anderem einen Sockelbetrag von 4.000 Euro und eine Zahlung von 1,3 Gehältern pro Jahr der Betriebszugehörigkeit festschreibt, profitierten Mitarbeiter, die von einer ersten Kündigungswelle des Unternehmens betroffen waren.
Aktuell werden weitere Stellen bei der Spiegel TV GmbH abgebaut. Zuletzt war der Auftrag für die Nachrichtensendung des Männersenders DMAX weggebrochen. Spiegel TV hatte Ende 2011 angekündigt, voraussichtlich 26 Stellen streichen zu wollen. Wie zu hören ist, gibt es diesmal aber keine Kündigungen. Der Belegschaft sei ein Abfindungsangebot unterbreitet worden, das von vielen Mitarbeitern bereits angenommen wurde. Die Spiegel TV GmbH produziert unter anderem das Spiegel TV Magazin für RTL und die Spiegel TV Reportage für Sat.1.
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