Detail-Informationen

Autor

Alexander Krex

verfasst am

01.10.2013

im Heft

journalist 10/2013

Mehr zum Thema im Heft

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  • 10/2103: "Zum Tangotanzen braucht man zwei" – Interview mit Headhunter Christian Löcker weiter

Transfermarkt Journalismus

Eine Frage der Haltung

Als der Wechsel von Nikolaus Blome von Bild zum Spiegel bekannt wurde, stand die Medienwelt Kopf. Geht gar nicht! Aber warum eigentlich nicht? Was unterscheidet denn die Haltung des Spiegels von der Haltung der Bild-Zeitung? Welche Haltung hat der Spiegel überhaupt? Oder ganz anders: Was bedeutet eigentlich Haltung im Journalismus?

Wer zum Chef will, drückt gegen die Glastür, auf der "Druck von links" steht. Dann noch einmal links, vorbei an der Assistentin, und man steht bei Tom Strohschneider im Büro. Neues Deutschland, das rote Blatt mit dem türkisfarbenen Logo und dem täglichen Hinweis auf der Titelseite, dass es sich um eine "sozialistische Tageszeitung" handelt. Eine Zeitung also, die ihre Haltung offensiv vor sich her trägt. Chefredakteur Strohschneider, ein großer Mann, Jahrgang 1974, trägt Jeans, Jackett, Turnschuhe, alles in Grau. Dazu rote Socken, was nur vielleicht ein Zufall ist. Auf seinem Schreibtisch liegt die Frankfurter Allgemeine, die er so gerne liest, weil sie meinungsstarken, echten Konservatismus verströmt. Bild liest er auch, die gehört dazu, wie überall, wie auch beim Spiegel.

Würden Sie einen von Bild einstellen, Herr Strohschneider? Er überlegt kurz, sagt dann, dass er momentan leider niemanden einstellen könne. Sagt dann, dass, wenn es nicht so wäre, er den Bild-Menschen auf jeden Fall zum Gespräch laden würde. Vorausgesetzt, dieser Mensch vertrete die Haltung, nicht mit der Haltung von Bild übereinzustimmen. Klingt komplizierter, als es ist. Heißt nämlich: Einen Bild-Menschen mit Bild-Herz würde er nicht wollen.

Hinter Strohschneider, an der Innenseite der Bürotür, hängt ein Plakat mit dem Spruch Alle reden über Kapitalismus. Es gibt Alternativen. Das Plakat ist rot. "Wir haben auf jeden Fall Haltung", sagt er. "Das bedeutet aber nicht, dass wir eine politische Blattlinie haben. Wir ergreifen für diejenigen Partei, die keine Stimme haben – es ist mehr eine Perspektive."

"Welche Linie meint ihr denn?"

Der Wechsel von Nikolaus Blome von Bild zum Spiegel habe ihn schon überrascht, sagt Strohschneider. Genauso überrascht habe ihn aber auch die demonstrative Empörung darüber. Die Spiegel-Redakteure, die sich angesichts der polarisierenden Personalie um die politische Linie ihre Blattes sorgen, würde Strohschneider fragen: "Welche Linie meint ihr denn?" Allein das Schwelgen in guten alten Zeiten, in denen der Spiegel als das Sturmgeschütz der Demokratie galt, sei noch keine Haltung.

Und auch das gedruckte Versprechen des neuen Spiegel-Chefs Wolfgang Büchner an die Leser hält Strohschneider für nichtssagend. Darin heißt es etwa: "Ich möchte Ihnen versichern, dass sich die journalistische Haltung des Spiegels nicht ändern wird. Der Spiegel steht den Mächtigen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kritisch gegenüber." Büchner habe in seinem Statement journalistische Standards formuliert, sagt Strohschneider, mehr nicht.

Die Aufregungswelle in der Hamburger Hafencity mag abgeebbt sein, die Frage bleibt: Haltung, hat die noch jemand? Braucht die noch jemand? Und: Kann die sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten überhaupt noch jemand leisten?

Bild ist nicht wie jede andere Zeitung, das ist klar. Dennoch betrifft die Frage nach der Haltung nicht nur den Fall Blome. Sie stellt sich auch, um nur ein Beispiel zu nennen, im Hinblick auf den Kauf der linken Frankfurter Rundschau durch die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung. Oder gibt es diesen ideologischen Graben längst nicht mehr? Sind links und rechts wirklich nur noch Relikte, Kampfbegriffe einer vergangenen Welt? Manchmal scheint es doch, als orientierten sich die Medien eher am Slogan der Piraten-Partei, der da heißt: Wir sind nicht links, wir sind nicht rechts, wir sind vorne. Es geht um Exklusivität und darum, der Erste zu sein, die Einordnung kommt dann später, vielleicht.

Das Ende der Geschichte – das hätte Bild nicht besser titeln können

Als die Mauer fiel und mit der Sowjetunion der Gegenspieler des Westens verschwand, behauptete der US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, demnächst werde es Demokratie und freie Marktwirtschaft auf der ganzen Welt geben. Und weil dann keine gegensätzlichen Weltbilder mehr existierten, gebe es auch keine Entwicklung mehr. Das war’s also. Fukuyama nannte seinen Aufsatz Das Ende der Geschichte – das hätte Bild nicht besser titeln können. Etwas zugespitzt gefragt: Ist es ein erstes Anzeichen vom Ende des deutschen Journalismus, wenn das Talkshow-Gesicht von Bild – ganz ohne Sperrfrist – Mitglied der Chefredaktion des Spiegels wird?

Spiegel-Miteigentümer Jakob Augstein hat mal gesagt: "Ich habe bei vielen Zeitungen das Problem, dass ich nicht weiß, wofür sie eigentlich stehen. Was ist die gesellschaftspolitische, die wirtschaftspolitische, die außenpolitische Grundhaltung dieser Zeitungen? Für mich als Leser ist es wichtig, dass Zeitungen Haltungen und Standpunkte haben, damit sie für mich kenntlich werden. Wenn das fehlt, kann ich mit einer Zeitung nicht kommunizieren." Trotzdem hat sich Augstein für Blome stark gemacht, seinen Bekannten. Vielleicht auch, weil Augstein weiß, dass Blome, als er noch bei der Welt arbeitete, den Spitznamen Sozialdemokrat hatte, mit anderen Worten: bei Springer in der Diaspora lebte.

Franziska Augstein, auch Spiegel-Miteigentümerin, sieht die Sache bekanntlich anders. Sie gehört zu denen, die noch an unüberwindbare Unterschiede innerhalb der Medienlandschaft glauben. Sie hält Blome beim Spiegel schlicht für nicht möglich. Im NDR sagte sie: "Herr Blome ist ein integrer Mann, keine Frage, nur ist er ein Springer-Mann. Er ist jemand, unter dessen Ägide in den vergangenen Monaten das Gegenteil von dem praktiziert wurde, wofür der Spiegel einsteht."

Auch sie stellt die Haltungsfrage: Wie flexibel darf ein Journalist sein? Kann er das Medium wechseln, wie ein Kassierer den Supermarkt? Ein winziger Ausschnitt zeigt, man kann.

Man kann beispielsweise von der taz zur Welt zur Zeit gehen (Mariam Lau), man kann von der Süddeutschen Zeitung zu Gruner+Jahr gehen, dort ein erfolgreiches Heft auf die Beine stellen und zurückkehren zur SZ (Timm Klotzek). Man kann von Zeit Online zum Guardian wechseln (Wolfgang Blau) und vom Spiegel zum Tagesspiegel (Harald Schumann). Es ist sogar vorgekommen, dass jemand vom Spiegel zu Bild gegangen ist, von dort als Berater zur SPD und wieder zu Bild (Hans-Jörg Vehlewald). Ganz zu schweigen von all den freien Journalisten, die ihre Texte, Beiträge und Ideen irgendwie, irgendwo an den Mann und die Frau bringen müssen. Für die meisten ist Flexibilität eine Grundhaltung.

Unverwechselbarkeit – auch im Netz

Natürlich sind wir knapp 25 Jahre nach Fukuyamas Aufsatz weder am Ende der Geschichte noch am Ende des Journalismus angelangt. Allein das Internet erfordert es, Journalismus von Grund auf neu zu denken. Genau genommen ist das Internet auch der Grund für den Abgang von Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron beim Spiegel. Jetzt muss einer ran, der die Synthese von Magazin und Online stemmt, ohne dabei beides kaputt zu machen.

Zwar wird der originäre Onlinejournalismus noch gesucht, aber im Moment geht es im Netz doch vorrangig um Darstellungsformen. Da ist eine potenziell unendlich große Fläche, die bespielt werden will, mit interaktiven Infografiken, schnittigen Filmchen und Datenfluten. Dinge, die schön sind und Spaß machen, ganz bestimmt auch Erkenntnis bringen, aber eben weit entfernt sind von der Haltungsfrage.

Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner (er kam von Focus Online) hat einen Gegentrend erkannt. Er sagt: "Im Onlinejournalismus hat nun eine Phase der spürbaren Differenzierung begonnen. Lange Zeit haben alle versucht, Spiegel Online oder bild.de zu imitieren." Online passiere jetzt das, was wir schon von Print kennen: Man will unverwechselbar sein, Marke sein, es geht um Unique-Klicking-Points. Ein eigener journalistischer Ansatz sei entscheidend für den Erfolg von Medien, sagt Wegner. "Zeit Online profitiert davon, eine erkennbare Haltung zu haben. Das wird belohnt – nicht nur durch Reichweiten-Wachstum, sondern, wie unser Verlag berichtet, auch durch steigende Anzeigenerlöse."

"Ich bin SZ-sozialisiert"

Die Redaktion von Zeit Online sei "sehr pluralistisch", die Haltung folglich nicht eins zu eins in politische Kategorien übertragbar. "Ein journalistisches Medium, das eine straffe parteipolitische Haltung hat, scheint mir nicht zeitgemäß", sagt Jochen Wegner. Was die Redaktion auszeichne, sei etwas anderes. "Wir fragen erst und schießen dann. Wir leisten uns den Luxus, auch einmal abzuwarten, bis wir eine Lage einschätzen können. Abwarten – das ist im nervösen Onlinejournalismus schon fast eine Haltung, zumindest eine journalistische."

An dieser Stelle könnte man noch ergänzen, dass Haltung oft genug darin besteht, ein unbestechlicher Gatekeeper zu sein und etwas gar nicht zu bringen. Egal, was da für Klickzahlen winken. Letztlich ist es wie in der Disco, wo ein paar zwielichtige Typen den Gesamteindruck versauen.

Timm Klotzek, SZ-Magazin-Chef, hat seine Haltung bei der Süddeutschen Zeitung gelernt, wo er mit 25 Jahren anfing. Er sagt: "Ich bin SZ-sozialisiert. Das prägt die Geisteshaltung und die journalistische Ethik natürlich. Wenn man in einem Verbrecherladen groß wird, wo man für fiese Nummern gelobt wird, ist das etwas ganz anderes."

Die Branche hat ein geteiltes Bild von Bild: Einerseits liebt sie die Schlagzeilen, die so viel mehr tun, als das Geschehene auf den Punkt zu bringen. Titel wie Der Mond ist jetzt ein Ami sind wie Ein-Satz-Geschichten, in denen ein ganzes Weltbild aufscheint. Andererseits verachten viele Kollegen die dreisten Kampagnen und menschenzermürbenden Enthüllungen.

Dasselbe gilt für Bild als Ausbilder: Kann ein Youngster ein Bild-Praktikum vorweisen, wird dies anderswo mit gewissem Respekt zur Kenntnis genommen. Einen Monat lang Witwenschütteln, da lernt man etwas, auf jeden Fall seine eigenen Grenzen kennen. Man darf das durchaus vorhandene handwerkliche Können bei Bild nicht mit journalistischer Moral verwechseln. Das sieht man auch beim Spiegel so, wo jemand den Tipp parat hat: "Geht zu Bild, aber guckt, dass ihr da wieder weg kommt."

Bei der taz verdient man wenig, dafür hat sie einen guten Ruf 

Aus einem ganz anderen Grund ist die tageszeitung (taz) eine Durchgangsstation für viele Journalisten. Bei der taz, übrigens auch eine Station von Neues-Deutschland-Chef Strohschneider, verdient man wenig, dafür hat sie einen guten Ruf. Das macht sie zu einem perfekten Sprungbrett. Karrieretypen kommen, wenn sie jung sind, und gehen wieder, wenn sie gut sind.

Fast überall sitzen heute Top-Journalisten mit taz-Biografien, ihnen Haltungslosigkeit vorzuwerfen, wäre lächerlich. Noch dazu bei der momentanen Wirtschaftslage, in der junge Journalisten mit allzu unbiegsamem Rückgrat irgendwo am Existenzminimum vor sich hin arbeiten. Kaum etwas klingt für sie so gestrig, wie die Geschichten aus den goldenen Zeiten, in denen eine Story am Schreiber scheiterte und nicht an der Spesenrechnung.

Haltung ist teuer, weil sie kein journalistisches Produkt ist, mit dem sich als solches Geld verdienen lässt. Haltung kostet, weshalb sie guten Journalismus auszeichnet. Und weil sich Haltung meist in einer lautstarken Diskussion manifestiert, braucht man sich um den Spiegel wahrscheinlich keine Sorgen zu machen.

Außerdem war Stefan Aust mal Redakteur bei den St. Pauli Nachrichten.

Der Autor

Alexander Krex arbeitet als freier Journalist in Berlin.

Die Oktober-Ausgabe des journalists ist erschienen. https://epaper.journalist.de/index.rnd?sid=1241026696;module=epaper;submodule=overview;id=161Hier geht es zum E-Paper.

Titelthema: Transfermarkt Journalismus. Was ein Jobwechsel mit Haltung zu tun hat

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Aktuelle Kommentare zu diesem Text

25.10.2013 15:22

Claudia Piuntek

Wo bleibt die Analyse?

Das war alles? Was dem journalist bislang zur Causa Blome/Spiegel einfiel, war intellektuell ein Witz. Erst verklärte die Redaktion die Berufung Blomes in der September-Ausgabe und nannte Büchners Kräftemessen einen "klugen, wenn auch riskanten Schachzug" (was an dieser Personalenscheidung klug sein soll, bleibt wohl Geheimwissen der Redaktion).

In der Oktober-Ausgabe kam es noch schlimmer. Alexander Krex schwadronierte über "Eine Frage der Haltung", krampfhaft bemüht, so zu tun, als ob hier ein ganz normaler Personalwechsel eingefädelt wurde. Statt einer tiefer gehenden Analyse dessen, was dieser Wechsel für den Spiegel als ohnehin geschwächtem Leitmedium bedeutet, warum er eine Zäsur darstellt und welche Konsequenzen die sich dadurch abzeichnende weitere Boulevardisierung der deutschen Medienlandschaft mit sich bringt, liefert der Artikel eine banale Aufzählung von Beispielen, die zeigen sollen, dass andere in der Verlagsszene auch schon hin und her gewechselt haben (untermauert durch den Artikel "Seitenwechsel" gleich im Anschluss). Was für eine Leistung!

Die journalistisch spannenden Aspekte der Personalie Blome blendet das Medienmagazin dagegen aus: Eine aktuelle Wasserstandsmeldung darüber, wofür die Bild journalistisch und politisch steht (scheint bei der grassierenden Verharmlosungs- und Weichzeichnungsmaschinerie in Vergessenheit geraten zu sein) – wie es jüngst etwa die Otto-Brenner-Stiftung in Angriff nahm, indem sie die krude Wahlkampfunterstützung der Springer-Postille für Kanzlerin Merkel untersuchte. http://tinyurl.com/oxjq5bf

Oder eine Analyse dessen, warum der Spiegel in den vergangenen Jahren einen rasanten Relevanzverlust erleiden musste (siehe http://debattiersalon.de/spieglein-spieglein/ ) und was es vor diesem Hintergrund heißt, wenn das einstige Flagschiff des kritischen Journalismus von einem Protagonisten des Bild-Kampagnen-Journalismus erobert wird (Blome war schließlich nicht der Hausmeister bei Bild, sondern als Hauptstadtbüroleiter derjenige, der die Berichterstattung über die Politik maßgeblich geprägt hat).
Oder warum, um mit den Worten des Berliner Medienforschers Lutz Hachmeister zu reden, seit einigen Jahren die Grenzen zwischen Gut und Böse auch im Journalismus verwischen (siehe hierzu: "Nervöse Zone – Politik und Journalismus in der Berliner Republik") und Personaleinkäufe von immer unpolitischer werdenden Medienmanagern dazu angetan sind, diese Entwicklung noch zu verschärfen.

Von all dem aber – kein Wort. Statt dessen ein Text, der spiegelbildlich vor Augen führt, dass es um unsere Branche nicht eben zum besten steht, dass einigen Kollegen neben der Analysefähigkeit offenbar auch der Wille zur kritisch-distanzierten Einordnung abhanden gekommen ist. Medienhäuser sind keine Mischwarenkonzerne: Ihre Akteure sollten kommentieren, ausforschen, sich einmischen. Eine Haltung haben, wie von der Sängerin Judith Holofernes vorgemacht (siehe http://www.wirsindhelden.de/2011/02/1069/ )? Sie würde auch dem journalist und seinen Autoren gut zu Gesicht stehen.

Marion Kraske, Ehemalige Spiegel-Korrespondentin und Herausgeberin des Autorenblogs www.debattiersalon.de
Claudia Piuntek, Redaktionsleiterin des DJV-Mitgliedermagazins Nordspitze

07.10.2013 22:27

Otmar Ihl

Insgesamt teile ich die Meinung des Autors. Wirklich auf Veränderungen bedachte Publikationen gibt es nicht. Alles bewegte und bewegt sich im gesamt gesellschaftlichen Laufstall wie ehedem.

Wer wie der Spiegel einen Saustall ausmisten will (laut Rudolf Augstein), der will den Saustall nicht beseitigen.

04.10.2013 13:17

Frankfurter Journalist

Journalist, aufwachen: Die F.A.Z. hat die FR nicht gekauft. Dem Verlag gehört nur ein Teil der neuen Rundschau GmbH. Zudem haben die neuen Eigner ein deutliches Statement abgegeben, dass die FR readktionell unabhängig bleibt. Bisher gibt es keinerlei Anzeichen, dass dem nicht so ist. Was soll also dieses unreflektierte "F.A.Z: kauft FR"-Gefasel? Die Trennung zwischen Verlag und Redaktion(en) sollte dem journalist doch ein Begriff sein, oder nicht?

02.10.2013 13:50

user unknown

"Außerdem war Stefan Aust mal Redakteur bei den St. Pauli Nachrichten."
Wie Hendrik M. Broder?

02.10.2013 09:47

Klaus Mueller

... und der Broder hat mal ein Blättchen gemacht, das hieß: "po po pop", und der Untertitel hat's erklärt: Politik, Pop, Porno. Der ist leider nicht weit weg von seinen Anfängen.

02.10.2013 09:42

Juan Llamazares

Die Zeitung, die irgendwann Paul Ronzheimer einstellt, ist für mich auf jeden Fall gestorben.

 
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