Hörzu
Wenn Zuschauer lesen
Hörzu tritt am 11. Dezember ins Rentenalter ein – die Programmzeitschrift wird 65 Jahre alt. Und ein ganzes Genre feiert mit. Der journalist hat zehn Fakten aus der Programmie-Branche gesammelt.
1946
entstand mit der Hörzu die erste Programmzeitschrift Europas in Hamburg. Zwei Jahre später erschien in München der Gong. Zunächst ging es in der Hörzu – wie der Name schon sagt – allerdings nur um Hörfunk, Fernsehen kam erst später dazu.
1.329.850
Stück verkaufte Hörzu zuletzt. Das ist fünfmal so viel wie 1946, aber nur gut ein Viertel der Auflage in den 70er Jahren.
17.000.000
beträgt in etwa die Verkaufsauflage aller Programmzeitschriften, die meisten erscheinen 14-täglich.
1990
durchbrach der Verlag Milchstrasse mit TV Spielfilm als erster 14-täglicher Titel die Macht von Hörzu. Allerdings die ersten fünf Monate noch im Vier-Wochen-Rhythmus.
8.600.000
Exemplare des wöchentlichen Titels rtv werden gut 200 Tageszeitungen beigelegt.
1
Artikel der Hörzu hat sich 2011 mit dem Skandalsender MDR befasst. Eine winzige Glosse.
31
deutsche Kaufprogrammzeitschriften sind weltweit Spitze – auch wenn die Schweiz im Verhältnis zur Einwohnerzahl mit acht vorn liegt.
39,9 %
Frauenanteil bei den TV-Digital-Lesern ist der niedrigste unter den Fernsehzeitschriften. In der Regel lesen mehr Frauen als Männer.
11.175
Seiten Anzeigen wurden 2010 in Programmzeitschriften gebucht, exakt jede zehnte Seite. Nur Frauenzeitschriften setzen mehr mit Werbung um.
7.000.000.000
Euro Umsatz erwarten die Zeitschriftenverlage bis Ende des Jahres, das wären 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 2012 wird ein Wachstum von einem Prozent prognostiziert.
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