Wir haben heute gelesen – Archiv

30.01.2015

Das Bild-Girl ist nur die Spitze des Eisbergs
Auf süddeutsche.de erzählt eine 25-jährige Studentin, wieso sie eine Kampagne gegen den Sexismus der Bild-Zeitung gestartet hat und warum es dabei um mehr geht als die Darstellung von nackten Frauen.

Wer im Glashaus sitzt ...
Die Journalistin Sara Weber prangert die Doppelmoral von Arbeitgebern wie der Huffington Post an, die Texte über miese Praktikumsbedingungen veröffentlichen, es aber selbst nicht besser machen.

Der Erfolg von Politico
Wie aus einem amerikanischen Start-up ein Magazin wurde, das gerade lokal und global expandiert und welche Rolle Springer dabei spielt, steht auf niemanlab.org.

29.01.2015

Klassischen Medien fehlt die Podcast-Leidenschaft
Radiomacher Philip Banse erzählt bei The European, was im Radioprogramm der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten falsch läuft und wieso schon kleine Innovationen helfen würden.

Vorwurf "Lügenpresse"
"Was ist dran am Vorwurf der 'Lügenpresse'?" – so lautete das Thema, zu dem gestern Medienexperten in Dresden beim IfK-Praxisforum diskutiert haben. Peter Stawowy hat für Flurfunk Dresden live von der Veranstaltung gebloggt.

"Ja, man kann mit diesem YouTube sehr wohl Geld verdienen"
Philipp Steuer erklärt, wie viel Geld man mit Werbung, Produktplatzierungen und Merchandising bei YouTube verdienen kann.

28.01.2015

Irgendwie schwer zu glauben, oder?
Je mehr Menschen an einer Demonstration teilnehmen, desto wichtiger ist sie. Doch kaum jemand traut den offiziellen Zahlen. Was Drohnen und Crowdsourcing tun können, steht auf krautreporter.de.

Mehr Druck, weniger Ressourcen, keine Zeit
Medienwoche.ch stellt eine Studie zu Arbeitsbedingungen in Schweizer Redaktionen vor.

Social-only Content
Warum Vox Media eigene Inhalte nur für Facebook erstellt, steht auf digiday.com.

27.01.2015

Dokumentation
"Drei norwegische Mode-Blogger besuchen Nähfabriken in Kambodscha – und sind entsetzt." Die Welt über den daraus entstehenden Dokumentarfilm, "der ein junges Publikum anspricht und bewegt."

Interview
Nieman-Lab-Direktor Jushua Benton spricht im Standard über mobile Nachrichtennutzung, Social Media, Datenjournalismus und das Problem von langen Texten.

Hashtag
Gedenken in 140 Zeichen – geht das? Über die Verwendung des Hashtags #Auschwitz zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers diskutieren Medien und Leser.

26.01.2015

Ironischste Dschungel-Berichterstattung
Nik Niethammer hat sich angesehen, wie Medien über die RTL-Sendung Dschungelcamp berichten und stellt fest: "Die Schweizer Leitmedien verpassen die Chance, eine äußerst unterhaltsame Sozialstudie mit eigenen Akzenten medial zu begleiten."

Daten, Grafiken, Storytelling

Die Berliner Morgenpost hat eine Übersichtsseite mit allen Projekten ihres Interaktiv-Teams erstellt. Zuletzt haben die Journalisten aus Daten eine Anwendung gebastelt, die anhand der Buslinie M29 die Gegensätze der Stadt veranschaulicht.

Soziale Netzwerke 2014
Pinterest und Tumblr stehen auf den vorderen Plätzen, wenn es darum geht, welche sozialen Netzwerke derzeit am schnellsten wachsen. Für Facebook ist es im vergangenen Jahr nicht gut gelaufen. Im WiWo-Blog gibt's eine Übersichtsgrafik.

21.01.2015

Hate Poetry
Seit fast drei Jahren lesen Journalisten vor Publikum rassistische und hasserfüllte Emails und Briefe vor, die ihnen von Lesern zugeschickt wurden. In der Berliner Zeitung erzählt Spiegel-Journalist Hasnain Kazim, wieso es hilft, die Briefe mit anderen zu teilen und darüber zu lachen.

Wie glaubwürdig sind die Medien heute?
Im MDR1 Radio Sachsen haben Kommunikationswissenschaftler und Journalisten von der Sächsischen Zeitung und Flurfunk Dresden über die Glaubwürdigkeit der Medien und die aktuelle Lage in Dresden diskutiert.

Hackathon
Bei einem Hackathon in New York haben Journalisten und Programmierer von Washington Post, Boston Globe, Vox Media und anderen Medienunternehmen neue Ideen und Werkzeuge für Videoformate entwickelt. Niemanlab.org stellt vor, welche Projekte dabei herausgekommen sind.

20.01.2015

Gegenöffentlichkeit in der Anstalt
Hans Hoff hat für die Süddeutsche Zeitung die Macher der ZDF-Sendung Die Anstalt getroffen: Claus von Wagner, Max Uthoff und Dietrich Krauß. Nach einem Jahr Fernsehen funktioniert das Konzept noch immer.

Freiheit zum Denken
Was können Verlage von den innovativsten Köpfen der digitalen Zeit lernen? Thomas Knüwer hat 5 Punkte aus dem Buch The Innovators erarbeitet, über die sich Verlage Gedanken machen sollten.

Was ist überhaupt noch Journalismus?

Thomas Schmidt, wissenschaftlicher Assistent an der School of Journalsim and Communication der University of Oregon, über Journalismustheorien im digitalen Wandel.

19.01.2015

Geschichten mit Daten erzählen
Lorenz Matzat interviewt den Datenjournalisten Julius Tröger, der das Interaktiv-Team bei der Berliner Morgenpost leitet. Tröger erklärt, worauf es bei datenjournalistischen Projekten ankommt und wie man damit Geld verdienen kann.

"Zurücktrollen ist keine Option"
Die neue Kommentarkultur im Netz beurteilt Martin Giesler kritisch, er sagt: "Wenn Journalisten niemand mehr zuhört, dann ist ein Journalist auch nichts mehr wert. Und wenn den Massenmedien niemand mehr glaubt, dann glauben alle alles."

Youtube-News
Heute startet der WDR das Nachrichtenformat #3sechzich, das über Youtube eine junge Zielgruppe erreichen will. Auf broadmark.de erzählen die Macher, wie das Konzept aussieht und geben im Trailer einen Einblick in ihre Arbeit.

16.01.2015

"Gibt es eine Lügenpresse?"
Spiegel Online untersucht die Berichterstattung über Charlie Hebdo und zeigt, dass gerade die Diskussion über manipulierte Bilder und kritische Meinungen zu den Medien belegen, dass das System der Presse funktioniert.

"Verunsicherte Bürger"
Bei Deutschlandradio Kultur erzählt der jüdische Fernsehjournalist und Buchautor Lorenz Beckhardt, wieso er die Pegida-Bewegung genau beobachtet.

"Manipulation, Täuschung und Kungelei mit den Mächtigen"

"Nicht alle Vorwürfe sind aus der Luft gegriffen", schreibt die Redaktion der Schweizer Medienwoche und sammelt Links zum Thema "Lügenpresse".

15.01.2015

Kampf gegen Trolle
Ironie statt Ignoranz – so lautet das Motto, mit dem immer mehr Redaktionen gegen störende und destruktive Kommentare im Netz vorgehen. Daniel Bouhs über Systempresse, bestellte Nachrichten und das rote Telefon.

The story behind the stories
Mit diesem Konzept ist das Time Magazine beim Blogging-Dienst Tumblr erfolgreich. Netzpiloten-Praktikant Niklas Möller zeigt, wie Tumblr die Onlineberichterstattung verändern kann.

Was machen Journalisten eigentlich?
Die Journalistin Lydia Dartsch gibt Einblicke in ihre Arbeit und sagt, was den Journalistenberuf ausmacht: keine Routine aufkommen lassen und immer weiter Fragen stellen.

14.01.2015

Die Gefahr der Inszenierung
"Die Medien haben bei dieser Inszenierung mitgespielt", sagt der Berliner Journalist Thomas Wiegold über das Foto, auf dem Staats- und Regierungschefs den Solidaritätsmarsch für die Opfer der Terroranschläge in Paris anführten.

Aggressionen und Übergriffe
In mehreren Videobeispielen zeigt die mdr-Sendung Sachsenspiegel, wie Journalisten bei der Berichterstattung von Pegida-Demonstrationen bedrängt, bedroht und beleidigt werden.

Investigativer Onlinejournalismus in Frankreich
"Die meisten Staatsaffären der letzten sieben Jahre wurden teilweise oder sogar ganz durch Mediapart aufgedeckt." Die NZZ stellt das Erfolgsmodell der französischen Internetzeitung Mediapart vor, deren Abonnentenzahl sich seit der Gründung verzehnfacht hat.

13.01.2015

Abhängigkeit, Kontrolle, Macht
Der mächtigste Journalist der Welt ist einer, der sich gar nicht als Journalist versteht: Greg Marra – der Chef von Facebooks News Feed, schreibt der Journalist und Blogger Martin Giesler. In seinem Blog erklärt er, wie das soziale Netzwerk den Journalismus bestimmt.

Journalisten in der digitalen Welt
Richard Gutjahr fragt sich: "Was, wenn der Journalist nicht mehr gottgegebener Gatekeeper und alleiniger Bewahrer des Guten ist?"

Wie viele militante Islamisten gibt es in Deutschland?
Was wissen wir über ausreisende Djihadisten? Und welche Angebote zur Deradikalisierung gibt es? Der Mediendienst Integration hat Zahlen und Fakten zum islamistischen Extremismus zusammengestellt.

09.01.2015

#JeSuisCharlie
Die journalist-Redaktion hat eine kleine Sammlung von Beiträgen zu dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo zusammengestellt, die uns in den vergangenen Tagen aufgefallen sind.

One thing will never be taken from Charlie Hebdo: courage Natalie Nougayrède im Guardian über das Recht auf freie Meinungsäußerung und unabhängigen Journalismus

Arte zeigt die Titelseiten von 60 internationalen Zeitungen am Tag nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo und veröffentlicht eine Kartographie zur Meinungsfreiheit von Karikaturisten

Sind wir stark genug? Zeit-Online-Kommentar von Christian Bangel: "Was gestern geschehen ist, war die Negation unserer wichtigsten Errungenschaft: der des freien Wortes"

"Sei vorsichtig, sie haben Stifte!" Das Handelsblatt zeigt eine Auswahl von Karikaturen, mit denen Zeichner den Anschlag von Paris verarbeiten

Vier spitze Federn Moritz Piehler mit einem Nachruf auf die Charlie Hebdo-Karikaturisten Cabu, Tignous, Charb und Wolinski

Aufrecht, furchtlos, radikal Thierry Backes über Stéphane Charbonnier, Herausgeber und Karikaturist der Satirezeitschrift und seinen Kampf für Meinungsfreiheit

Man kann Ideen nicht erschießen Michèle Binswanger protokolliert ihre Gefühle im Tagesanzeiger-Blog

#JeSuisCharlie – Medien trotzen dem Terror Teja Adams im NDR über Medienreaktionen, Schweigeminuten, Hashtags und Solidaritätsbekundungen

Poynter.org mit 17 internationalen Titelseiten, die Charlie Hebdo gewidmet sind

Nur 42 Sekunden David Hugendick bei Zeit Online über das Amateurvideo des Attentats und die Unbeherrschbarkeit des Bildes

"Ich habe alle meine Freunde verloren" Oliver Klasen bei Süddeutsche.de über Philippe Val, der 17 Jahre lang Chefredakteur von Charlie Hebdo war

Charlie Hebdo erscheint in Rekordauflage Christian Schubert über die Zukunft der Satirezeitschrift: Dank Spenden und Unterstützern soll die nächste Ausgabe in einer Auflage von einer Million Exemplaren erscheinen

Wir sind nicht Charlie Horizont-Herausgeber Sebastian Loudon fragt: "Haben Europas Massenmedien eigentlich das Recht, sich auch als Opfer dieses Anschlags zu gerieren?"

Charb: "Je préfère mourir debout que vivre à genoux" Porträt über Charlie-Hebdo-Chef Stéphane Charbonnier (französisch)

"Die Angst ist da, dass sich etwas hochschaukelt" Der Vorstand der Berliner Sehitlik-Moschee, Ender Cetin, spricht im Interview mit Julia Haak über das Attentat in Paris und die Sorgen muslimischer Eltern um ihre Kinder

Medien werden zu Zielscheiben Stephan Detjen im Deutschlandfunk über Medienfeindlichkeit und welche Bedeutung journalistische Medien besonders jetzt haben

"Unsere Redaktion hat eine Glaswand" Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner fragt: Können auch wir attackiert werden, wenn wir Karikaturen veröffentlichen oder den falschen Beitrag? Werden wir unseren Journalismus verändern, aus Angst um unser Leben?

"Die Terroristen haben die Franzosen geeint" Handelsblatt-Korrespondent Peter Hanke beschreibt seine Eindrücke in Paris am Tag nach dem Terror

Der ARD-Brennpunkt fasst zusammen, wie die Menschen in Frankreich mit dem Attentat umgehen und was bisher über die mutmaßlichen Täter bekannt ist

Das Land der Meinungsfreiheit zensiert sich selbst Jonas Jansen in der FAZ über verpixelte Karikaturen und Meinungsfreiheit in den USA

Sie hinterlassen eine Leere Porträt der getöteten Zeichner bei Deutschlandradio Kultur

Le Monde veröffentlicht Kurzporträts der bei dem Anschlag ums Leben gekommenen Zeichner und Mitarbeiter (französisch)

Keine Angst Alice Bota auf Zeit Online über Religion, Freiheit, Angst und die Sicht auf Muslime

"Das 9/11 der Satiriker" Markus Ehrenberg über die Diskussion, was Satire darf und was nicht

Gedanken zum Attentat auf Charlie Hebdo Christoph Schuler vom Schweizer Comic-Magazin Strapazin sagt zur Diskussion über Pressefreiheit: "Die deutschschweizerische Presse geht der zeichnerischen Auseinandersetzung mit sogenannt heiklen Themen meistens aus dem Weg"

Solidaritätsaktion im Netz Unter dem Hashtag #jesuisahmed bekunden im Netz Tausende ihre Solidarität mit dem getöteten Polizisten

Interview auf Verdacht Journalistische Selbstkritik: Hakan Tanriverdi fragt sich, ob es richtig war, einen Imam zu interviewen, bevor feststand, dass Islamisten für den Anschlag verantwortlich sind

08.01.2015

#JeSuisCharlie
Der Anschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo bestimmt Titelseiten und Social-Media-Kanäle. Stern.de hat Reaktionen von internationalen Medien zusammengestellt, und die Deutsche Welle schreibt über Solidarität und Anteilnahme via Twitter.

Gelungene Interviews sind Gespräche
"Ich kann verstehen, dass Stars Journalisten abchecken, denn nichts ist öder, als ewig gleiche Fragen beantworten zu müssen", sagt der preisgekrönte Journalist Sven Michaelsen. Im ABZV-Interview erklärt er, worauf es bei der Interviewführung ankommt.

Die Mär vom exponentiellen Print-Niedergang
Auf Spiegel Online nimmt Holger Dambeck die datenjournalistischen Untersuchungen von OpenDataCity kritisch unter die Lupe. Die Agentur hat die Halbwertszeit von Publikationen berechnet, "doch für die Printkrise ist die Exponentialfunktion ein fragwürdiges Modell".

07.01.2015

Noch keine Revolution
Wie verbreiten sich Nachrichten über soziale Medien? Und wie nimmt der normale Konsument die Nachrichten auf? Das wird vielfach in Studien untersucht, unter anderem im Shorenstein-Paper, das der Journalist Sebastian Feuß in seinem Blog zusammenfasst.

Redaktion Fankurve
In Freiburg wollen zwei Medienpädagogen jugendlichen Fußballfans Medienkompetenz vermitteln, indem sie mit ihnen eine Fan-Redaktion aufbauen. Die Jugendlichen sollen lernen, sich journalistisch mit Themen wie Gewalt im Fußball, Pyrotechnik oder Homosexualität im Sport auseinanderzusetzen und ein Blog zum Projekt entwickeln.

Start-ups, die 2014 gescheitert sind
Die Website deutsche-startups.de hat wieder eine Liste mit den Start-ups und Onlineprojekte erstellt, die das vergangene Jahr nicht überlebt haben – darunter Projekte von Springer, Bertelsmann und ProSiebenSat.1.

06.01.2015

"Ungewöhnlich ehrliche Töne"
Datenjournalist Lorenz Matzat hat ein paar Zeilen zum neuen Start-up-Programm der dpa aufgeschrieben. Er findet: Nötiger als ein Accelerator hätte das journalistische Medienwesen in Deutschland Einrichtungen der Forschung und Entwicklung.

In English, please.
Journalist und Blogger Richard Gutjahr will 2015 einiges anders machen.

Politlobbyistin
Die ARD hat wieder eine Generalsekretärin. derstandard.at erklärt warum.

Viavision