Wir haben heute gelesen – Archiv

20.08.2014

Good news
Auf der Website 1000 gute Nachrichten geht es nicht um Kriege, Katastrophen und Krisen, sondern um Geschichten von Glück und Erfolg. Mit diesem Modell will die Gründerin und Journalistin Kerstin Müller auch den Blick für das Gute in der Welt schärfen, wie sie bei DRadio Wissen erzählt.

11Freunde auf Sendung
Normalerweise liegt es monatlich am Kiosk, heute Abend geht das Fußballmagazin 11Freunde erstmals im Fernsehen auf Sendung. Drei große Themen, zwei Gäste, ein paar Einspieler – für 11Freunde-Chefredakteur Philipp Köster ist es ein Wagnis. Was die Zuschauer erwartet, erzählt Paul Linke in der Berliner Zeitung.

Die Lebenserwartung der Regionalzeitung
Nach zehn Jahren Zeitungsforschung hat der Publizistikprofessor und Journalist Michael Haller für sein neues Buch die Regionalzeitung unter die Lupe genommen – aus Sicht des Publikums. Was die Leser beim Frühstück von ihrer Zeitung erwarten und wieso Haller eine positive Prognose stellt, fasst Peter Studer in der NZZ zusammen.

19.08.2014

Ein Jahr nach dem #Aufschrei
Was ist aus der #Aufschrei-Bewegung geworden, die vor einem Jahr in den Medien präsent war? Wie hat sich seitdem der feministische Aktivismus verändert? Edition-F-Redaktionsleiterin Teresa Bücker lässt im Freitag die Debatte Revue passieren und sagt, was man gegen Aktivistinnen-Burn-out tun kann.

Mit Kopftuch und Einkaufstüten
Rassistische Klischees, stigmatisierende Bilder, Vorurteile – worüber derzeit in den USA diskutiert wird, betrifft auch deutsche Medien. Auf der Seite der Deutschen Welle beschreibt der Journalist Günther Birkenstock, welche Fehler häufig in der Berichterstattung gemacht werden und wie man Journalisten besser sensibilisieren kann.

Krawatten-Kartell
In einem offenen Brief haben sich Journalistinnen an die Organisatoren der Münchner Medientage gewandt, sie kritisieren die geringe Frauenquote der Veranstaltung und fordern mehr Frauen auf den Podien. Im Watch-Salon ist der Verlauf der Debatte als Storify nachzulesen.

18.08.2014

Jarvis gegen Jarvis
Der amerikanische Journalist und Medienprofessor Jeff Jarvis kämpft gegen einen Fake-Twitter-Account mit seinem Namen. Der Account @ProfJeffJarvis twittert zu Medienthemen und macht sich über die digitale Avantgarde rund um den Journalisten lustig. Wieso der echte Jeff Jarvis darüber nicht lachen kann, sagt Stephan Dörner im Wall Street Journal.

Recherchieren mit den Lesern
Das süddeutsche.de-Projekt Die Recherche lebt von den Ideen und Kommentaren der Leser. Auf der Website bilanziert Sabrina Ebitsch die neuesten Rechercheergebnisse, Grafiken, Videos, Reportagen und Analysen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP, die im Rahmen des Projekts entstanden sind.

Nachruf auf den Fremdenlegionär
In der taz zeichnet Inlandsredakteur Daniel Bax das Leben und die Karriere des am Wochenende verstorbenen Journalisten Peter Scholl-Latour nach.

15.08.2014

Mit einem Klick im Dschihad
"Ekel. Wut. Abscheu. Entsetzen. Der Drang, wegzuschauen. Und nicht zu können." Einen Vormittag lang hat sich Handelsblatt-Redakteurin Maike Freund durch Videos und Bilder der Terrororganisation Islamischer Staat geklickt – und sich dabei gefragt: "Was davon muss man sehen? Und was sollten Medien veröffentlichen?"

Echt oder Fake?
Sebastian Brinkmann von RP Online hat eine Checkliste erstellt, mit der Bilder und Videos aus sozialen Netzwerken auf Echtheit überprüft werden können. Plus Links zum Thema.

Aus dem Werkzeugkasten des Wall-Street-Journals
Sarah Marshall vom Wall Street Journal hat ihre Social-Media-Toolbox aufgeklappt und erklärt in ihrem Blog, wie sie in sozialen Netzwerken Nachrichten recherchiert und verbreitet.

14.08.2014

Zu seriös oder zu boulevardesk?
Wie erzählt man die wahre Geschichte der Tötung eines Kindes, ohne jemanden zu bedrängen und Voyeurismus und Sensationsgier zu bedienen? Wie die Badische Zeitung versucht, diesen Spagat hinzubekommen, erklärt Chefredakteur Thomas Hauser.

Netzpolitik, Medientransformation – oder Abseitiges und Absurdes?
Seit Edward Snowden hat Sascha Lobo in seiner Kolumne auf Spiegel Online stets über eins geschrieben: die Totalüberwachung. Nun will er wieder andere Themen anpacken. Welche das sein sollen, will er von seinen Lesern wissen.

So niedlich!
Alle berichten über den trampenden Roboter Hitchbot. Warum ihn das skeptisch macht, hat Journalist Jörg Schieb für das WDR-Blog Digitalistan aufgeschrieben.

13.08.2014

Stille Post
Rhein-Zeitungs-Redakteur Marcus Schwarze über Falschmeldungen rund um den Tod von Robin Williams.

"1999 war mein erstes Mal"
Klaus Eck ist Blogger und räumt das gerne ein.

Digital made the video star
Was Vice und Buzzfeed gemeinsam haben steht auf mashable.com.

12.08.2014

Wie berichtet man über Robin Williams' Tod?
Wenn Journalisten über einen (mutmaßlichen) Selbstmord schreiben, können sie großen Schaden anrichten, weiß Al Tompkins vom Poynter-Institut. Er weiß auch, wie man verantwortungsvoll mit einer solchen Geschichte umgeht.

"Journalismus darf auch subjektiv sein"
FR und taz drucken seine Berichte aus Gaza. DRadio Wissen hingegen hat ein Interview mit dem freien Journalisten Martin Lejeune abgesagt – wegen Zweifeln an seiner journalistischen Unabhängigkeit. Im Interview mit der Medienplattform Vocer erklärt Lejeune, wie unabhängig er ist.

Die Weichen für weniger Phrasen sind gestellt
Warum angesichts von floskelwolke.de der Schock bei vielen Redakteuren tief sitzt, steht auf taz.de.

11.08.2014

Wird doch noch alles gut?
Drei FAZ-Wirtschaftsjournalisten haben sich ausführlich mit der Geschichte des Niedergangs der Zeitung befasst – und zwei Utopien ausgemalt. Ein Untergangsszenario und vor allem auch eine positive Utopie. "Ist das alles Wunschdenken? Ja, es ist Wunschdenken. So wünschen wir – die Autoren dieses Artikels – uns die neue Zeitungswelt."

Freitag, im ICE 844 nach Westen
Die Mutter von Bild-Chefreporter Kai Feldhaus ist im Frühjahr an Demenz gestorben.Er fuhr zu ihr, um die letzten 16 Stunden ihres Lebens an ihrem Bett zu verbringen. Dabei schrieb er ihr einen Brief. Um zu verstehen, zu verarbeiten, Abschied zu nehmen. Der Brief steht jetzt auf bild.de.

Happy Birthday!
Gründer und Chefredakteur Markus Beckedahl erzählt von zehn Jahren netzpolitik.org: "Wir haben schon über die Totalüberwachung durch Geheimdienste berichtet, als Edward Snowden noch nicht für die NSA gearbeitet hat. Und wir werden weiter darüber berichten, wenn andere Medien das Interesse verloren haben."

08.08.2014

99 Fragen an "die Wunderwaffe im deutschen Fernsehen"
Moritz von Uslar hat es wieder getan. Diesmal öffentlich, bei der Zeit-Magazin-Modekonferenz in Berlin. Es antwortet Palina Rojinski. (Außerdem spannend auf der Website des Zeit Magazins: Journalistenschüler der Henri-Nannen-Schule haben die erste von vier Multimediareportagen veröffentlicht.)

20 Studenten und ihre Medien
Journalist Malte Brenneisen hat Bielefelder Studenten gefragt, welche Medien und sozialen Netzwerke sie nutzen. Klarer Verlierer: Google Plus.

1 Jahr in 378 Sekunden
Andreas Weck, Kolumnist für Digitales Leben beim Magazin T3N, hat sein Leben gefilmt – "ein ganz besonderes und sehr persönliches Projekt".

07.08.2014

Aufrichtige Aufklärung?
Er hat vor dem brasilianischen Senat, dem EU-Parlament und dem US-Kongress gesprochen. Dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags will NSA-Enthüller Glenn Greenwald sich hingegen nicht stellen. Warum nicht, erklärt er im Interview mit der taz.

Excel reicht nicht
Ein bisschen Regex, Grundkenntnisse von SQL und Datenbanken, HTML und CSS, ... Was Journalisten, die mit Daten arbeiten, seiner Meinung nach können sollten, hat Björn Schwentker auf datenjournalist.de aufgelistet.

Don't give up the fight
Wie wird ein journalistisches Start-up erfolgreich? Medienberaterin Christiane Brandes-Visbeck hat für lousypennies.de eine Checkliste in zehn Songs erstellt.

06.08.2014

Ich sitze vor meinen Mails, um bloß keinen Kommentar zu verpassen, in Habacht-Stellung ...
Hetze? Rechtsbrüche? Spam-Rekord? Was passiert, wenn User Artikel über Juden, Israel oder Antisemitismus kommentieren dürfen? Handelsblatt-Redakteurin Maike Freund hat es ausprobiert – und ist überrascht.

Nach online first kommt mobile first?
Warum die Realität ein bisschen komplizierter ist, steht auf digiday.com.

Der Drei-Millionen-Artikel-Mann
Der Schwede Svenker Johanssons hat Millionen von Wikipedia-Artikeln erstellt – mit Hilfe eines Schreibroboters. Wo seine Schwächen liegen, steht auf freitag.de.

05.08.2014

Jutebeutel-Journalisten
Am Einlass gibt es einen Hashtag-Stempel auf den Arm, an der Bar Moscow Mule: Mounia Meiborg hat den Urban journalism salon in Berlin besucht und fragt sich anschließend auf süddeutsche.de: "Wie viel Selbstdarstellung verträgt der Journalismus?"

Tipps vom Pulitzer-Preisträger
New-York-Times-Reporter David Barstow hat dem Poynter-Institut seine Tipps für investigativen Journalismus verraten. Einer davon: Niemals Angst zeigen und feuchte Hände immer an der Hose abwischen.

Ein Chor aus Selbstgesprächen
Was Redakteure von Dichtern lernen können, erklärt Chefredakteur Paul-Josef Raue auf journalismus-handbuch.de.

04.08.2014

Sechs Wochen Dauereinsatz
ARD-Korrespondent Richard C. Schneider erzählt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von seiner Arbeit als Fernsehjournalist. "Unser Text ist gegen die Macht des Bildes so gut wie machtlos. Der Zuschauer sieht das schreiende Kind vor der Leiche seines Vaters – und hört nicht mehr zu."

Ein Jahr danach
Der freie Journalist Renzo Ruf hat sich für tagesspiegel.de umgehört, was aus der Washington Post geworden ist – ein Jahr nachdem Amazon-Chef Jeff Bezos angekündigt hat, das Blatt zu kaufen. Sein Fazit: Aufbruchstimmung.

Zu kurz gefasst
Warum das Zuspitzen von Teasern in Paywall-Zeiten zum Problem werden kann, steht im Bildblog.

01.08.2014

Am Ende ist nichts wirklich gratis
Und schon gar nicht Qualität und Kompetenz, sagt Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung. Im Leitartikel erklärt er seinen Lesern, wieso er eine Paywall eingeführt hat. Zwei Texte gibt's im Monat auch für Nicht-Abonnenten gratis, danach gilt: "Wem unsere Informationen nichts wert sind, der wird sie auch nicht mehr lesen können."

Wer ist der Urheber?
630 Stunden dauerten die Gespräche zwischen dem Journalisten Heribert Schwan und Altkanzler Helmut Kohl, die Interviews sollten die Grundlage für Kohls Memoiren sein. Jetzt stellt sich die Frage, wem die dabei entstandenen Tonbandaufnahmen gehören. Der Journalist sagt, die Interviewfragen seien urheberrechtsschutzfähig und das Material gehöre ihm. Heute entscheidet das Oberlandesgericht Köln, wem die Bänder zustehen.

Die App-Strategie der New York Times
Auf gigaom.com analysiert der Journalist Mathew Ingram, wieso die neuen Apps der New York Times, NYT Now und NYT Opinion, kein Geld einbringen und wie die Zeitung ihre Strategie verbessern könnte.

Viavision