Wir haben heute gelesen – Archiv

27.03.2015

"Unerhörte Geschichten im eigenen Familienarchiv"
Daniel Puntas Bernet, Gründer und Chefredakteur des Schweizer Magazins Reportagen, erzählt bei den Krautreportern, welche Reportagen ihn besonders beeindruckt haben.

Trauer und Berichterstattung in der digitalen Welt
Dradio Wissen fragt: Haben Medien verlernt, zu schweigen und abzuwarten?

Wo ist das Mitgefühl geblieben?
"Es ist ein überaus widerwärtiges und bedrückendes Gefühl, wenige Stunden nach manchen katastrophalen Ereignissen zu ahnen, was der Schwerpunkt der nächsten Presseratssitzung sein wird", schreibt Heike Rost. Sie ist Mitglied im Deutschen Presserat.

26.03.2015

Abgründe des Journalismus
"Es gibt Tage, an denen vor lauter Abgründen kaum noch Journalismus zu sehen ist", schreibt Mats Schönauer im Bildblog. Er hat eine Sammlung erstellt, wie Medien über den Absturz der Germanwings-Maschine berichtet haben und welche Grenzen dabei überschritten wurden.

Facebook-Nutzer besser bedienen
Die New York Times plant, ihre Texte künftig direkt auf Facebook zu publizieren. In der Berliner Zeitung hat sich Sebastian Moll die Vorteile und Risiken eines solchen Modells angesehen.

"Ich benutze einfach nur meinen Kopf"
Im Interview erzählt der t3n-Redakteur Andreas Weck, wieso er seinen Blog upgrade.me führt, welche Tools er nutzt und warum Geld dabei nicht so wichtig ist.

25.03.2015

Obergrenze 500 Euro
Fazit aus einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg: Behörden dürfen Journalisten nicht mit Gebühren abschrecken. Geklagt hatte das Investigativbüro Correctiv. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.

70 Jahre Berliner Zeitung
Möchten Sie Jens Balzer interviewen? Oder mit Brigitte Fehrle diskutieren? Zum 70-jährigen Bestehen lädt die Berliner Zeitung ihre Leser ein, mit Mitarbeitern zu sprechen und sich über Berlin und die Zeitung auszutauschen.

"Juhu, ich bin frei!"
Aber wo fängt man an, wenn man als freier Journalist arbeiten will, und wie? Timo Stoppacher hat ein paar Tipps zusammengestellt.

24.03.2015

Journalismus Schranke
Wie viel darf Journalismus im Internet kosten? Ulrike Simon sieht sich die verschiedenen Modelle an – von der Süddeutschen Zeitung über Spiegel Online, taz und Bild bis hin zum Guardian.

"Umdenken, Flexibilität und Mut zahlen sich aus"
Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann erzählen, welche Erfahrungen sie bei der Gründung ihrer Business- und Lifestyleplattform Edition F gemacht haben und was sie als nächstes planen.

Wir müssen jetzt alle ganz stark sein
"Investigativ-Talent Tilo Jung, Deutschlands einziger und bester freier Chefredakteur und Erfinder von Jung und Naiv, wird ab April Schluss machen mit dem Journalismus." Die taz verabschiedet sich.

23.03.2015

Auch Marken sind Publizisten
Karsten Lohmeyer macht sich in seinem Blog Gedanken über Content Marketing, Glaubwürdigkeit und Transparenz und sagt: "Viele Medien keilen zwar nach außen, sind aber was interne Vorgänge angeht, verschlossen, wie eine Auster."

"Dass Varoufakis' Finger echt ist, macht ihn nicht weniger falsch"
Man muss nicht lügen, um die Unwahrheit zu sagen. Viele Journalisten haben das noch nicht verstanden, meint Harald Staun in der FAZ.

Digitale Revolution
"Die digitale Revolution geht nun schon ein paar Jahrzehnte lang nicht schief, sondern erreicht immer neue Lebensbereiche. Sie schleicht sich in den Alltag ein, mit jeder Innovation mehr." Stefan Plöchinger hat seine Eröffnungsrede von der DJV-Tagung 24 Stunden Zukunft veröffentlicht.

20.03.2015

Smartphone, Stift, Neugier, Multitasking-Fähigkeit oder dicke Haut?
Was brauchen Journalisten heute mehr als je zuvor? Blogger und Autor Christian Jakubetz beantwortet bei BLMplus Fragen über digitalen Journalismus.

Alles Fake, alles Satire?
Der NDR hat eine Chronologie der "Kontroverse um den Mittelfinger" erstellt: mit Yanis Varoufakis, Günther Jauch und Jan Böhmermann. In seinem Blog beschreibt der Medienjournalist Stefan Niggemeier, was er durch #Varoufake gelernt hat.

Wie stellen sich Washington Post und Buzzfeed die Zukunft der Medien vor?
Spiegel-Online-Autor Ole Reißmann war auf der Netzkonferenz South by Southwest in Austin.

19.03.2015

Wahr oder falsch?
Multimediaredakteur Jan Eggers macht sich auf die Jagd nach #blockupy-Fakes.

"Es beginnt eine neue Ära"
SZ-Online-Chef Stefan Plöchinger macht im Interview mit Vocer jungen Journalisten Mut.

"Das ist ein Rothemden-Journalist, jagt ihn fort!"
Die Geschichte eines deutschen Fotografen im Land des Lächelns, steht auf faz.net.

18.03.2015

Mitten in Hamburg und Berlin
ZDFinfo zeigt im Video am Beispiel von Hamburg Mittendrin und den Prenzlauer Berg Nachrichten, wie wichtig unabhängiger Lokaljournalismus ist.

Parallelgesellschaft
Der Ort Dinslaken-Lohberg im Ruhrgebiet gilt als ein Zentrum des deutschen Salafismus. Moritz von Uslar ist hingefahren und hat sich gefragt: Wie genau entsteht so eine Parallelgesellschaft mitten in Deutschland?

7 Fragen an Craig Silverman
Megan Doll stellt dem Journalisten Craig Silverman 7 Fragen über Verifizierung und den Umgang mit Gerüchten in Medien.

17.03.2015

"Hier haben alle Angst, ein offenes Wort zu sagen"
Wie arbeiten Journalisten auf der Krim ein Jahr nach der Annexion durch Russland? Ein Interview mit Ludmila Schurawljewa vom ukrainisch-russischen Fernsehsender Tschernomorskaya TV.

Die kaputteste App der Welt
70 Millionen Bilder werden jeden Tag bei Instagram hochgeladen, die Foto-App hat 300 Millionen Nutzer weltweit, mehr als vier Millionen in Deutschland. Laura Ewert sagt, was das mit Stalking zu tun hat und wieso die App ein Problem ist.

Therapiestunde bei den Krautreportern
The European fragt: "Wer will einen Journalismus, dessen Unabhängigkeit darin besteht, darauf zu achten, ja mit nichts in Verbindung gebracht werden zu können, was die Shitstorm-Gefahr erhöhen könnte?"

16.03.2015

Wieso Google keine Journalisten mehr braucht
"Dass Google keinen Unterschied mehr macht zwischen Journalismus und PR ist in mehrfacher Hinsicht eine tiefe Zäsur." Jens Rehländer mit fünf Konsequenzen.

24 Stunden Zukunft
Wer es am Wochenende nicht nach München zur DJV-Fachtagung für junge Journalisten geschafft hat, kann sich im Stoify des DJV einen Überblick verschaffen.

Die Presse ist an allem schuld
So könnte man Joschka Fischers Äußerungen bei der lit.Cologne zusammenfassen. In der FAZ kommentiert Oliver Jungen dessen Abrechnung mit den Medien.

13.03.2015

Kein Klatsch, kein Tratsch
Anja Rützel hat die erste deutsche People-Ausgabe auseinandergenommen. Ihr Urteil: "Gerade in den kleinen Häppchentexten geriert sich People wie ein staunendes Plapperdummchen in Heftform."

Sind wir technikfeindlich?
Und gibt es eine "German Tech-Angst"? DradioWissen untersucht die Tech-Berichterstattung deutscher Medien.

Steffi backt, Peter labert und Angi rückt ihr Top zurecht
Was treiben Menschen auf der Onlineplattform Younow? Und warum streamen sie ihr Leben ins Netz? Zündfunk-Autor Christian Alt macht einen Selbstversuch.

12.03.2015

Wieso die 5 Euro?
SZ-Onlinechefredakteur Stefan Plöchinger hat ein paar Zeilen zum Bezahlmodell der taz aufgeschrieben.

Ist Twitter der neue Karnickelverein?
Anna Aridzanjan (@textautomat) erzählt, wie sie es in den Welt-Newsroom geschafft hat.

Warum reichen sechs Millionen Leser nicht?
Mathew Ingram versucht sich an einer Erklärung zum Ende von gigaom.com.

11.03.2015

"Ich bin ja nicht der Alles-versteh-Onkel"
WDR-Talker Jürgen Domian würde seine Gesprächspartner gerne sehen, erzählt er im Krautreporter-Interview. Mit Marcus Ertle hat er über Standpunkte, Stil und Wandertouren in Lappland gesprochen – am Telefon.

Journalisten unter Polizeischutz
Zuerst haben mehrere Journalisten in Dortmund Todesdrohungen in Form von fingierten Todesanzeigen erhalten, jetzt wurde einer von ihnen von Neonazis angegriffen – süddeutsche.de über die Vorfälle und die rechte Szene in Dortmund.

Snapchat-Stories
Bei netzpiloten.de erzählen sechs Medienunternehmen, darunter The Verge, Fusion und Mashable, wie sie den Onlinedienst Snapchat nutzen. Die Huffington Post sagt: "Wir planen unsere Snapchat-Aktivität aufzustocken."

10.03.2015

Jung und ...
Der Journalist und Krautreporter Tilo Jung hat mit einem sexistischen Bild bei Twitter einen Shitstorm ausgelöst. Taz-Medienredakteurin Anne Fromm schreibt dazu: "Jung ist ein Aufmerksamkeitsjunkie. Popularität vor Qualität. Dafür hat er immerhin den Grimme Online Award bekommen."

Alles oder nichts
Sechs Tage bleiben den Korrespondentinnen um Pauline Tillmann noch, um 700 Euro für ihr  Crowdfunding-Projekt Deine Korrespondentin einzusammeln. Auf ihrer Website ruft Pauline Tillmann zum Endspurt auf.

Best of Digital Design Awards
Die amerikanische Society of News Design hat eine Liste mit allen Gewinnern des Wettbewerbs "Best of Digital Design" veröffentlicht. Gewonnen haben unter anderem Infografiken der New York Times, Multimediareportagen von National Geographic und mehrere Projekte von ProPublica.

06.03.2015

"Viele der zahlenden User haben scheinbar etwas anderes erwartet, als sie nun bekommen"
Auf 140z.de sieht sich Leonie Weigner an, wie und was die Krautreporter-Community kommentiert und wieso die Diskussionen in sozialen Netzwerken für die Autoren eher "Kommentare zweiter Klasse" sind.

In den Händen eine Urne, auf dem Kopf einen Zeitungspapierhut
In der Huffington Post malt sich Amelie Graen aus, wie es zugeht, wenn der Journalismus zu Grabe getragen wird. Mit dabei: Markus Lanz, Zuckerberg II., ein Star aus dem Dschungel-Camp, Bundeskanzler Bohlen und Emma Schweiger.

Vom Journalismus zum Verfassungsschutz
Thomas Pfeiffer erklärt in der Sendung Zoom in, wie Journalisten mit dem Thema Rechtsextremismus umgehen sollten und woran es liegt, dass in Medien zu selten ein realistisches Bild von Rechtsextremismus gezeichnet wird.

05.03.2015

Dringende Debatte über Digitalisierung
"Jarvis etwa ist keineswegs unparteiischer Beobachter, sondern auch Propagandist für die eigene Sache", schreibt Thomas Schulz im Spiegel-Blog. Er nimmt Stellung zu den Kritiken auf den Spiegel-Titel über das Silicon Valley und die Folgen der Digitalisierung.

"Der Senat bewertet weder den Beginn, noch das Ende von Satire"
So lautet die Antwort auf die Frage, ob der Berliner Senat eine Kennzeichnungspflicht von Satire plant. Hintergrund sind zwei Abmahnungen, die der Blog Metronaut für seine Olympia-Satire erhalten hat.

Digital Natives im Weißen Haus
Der Chefredakteur von Vox.com, Matthew Yglesias, hat Barack Obama interviewt. Jetzt spricht Yglesias im Medienpodcast It's All Journalism mit Michael O'Connell über dieses Interview und erzählt, warum "es Menschen tatsächlich schockiert hat, als uns der Präsident ein Interview gab".

04.03.2015

Klaus Wowereit – Bürger und Moderator
Heute morgen hatte Berlins ehemaliger Bürgermeister Klaus Wowereit seinen ersten Auftritt als Radiokolumnist im Spreeradio. Worum es ging, wieso es ihn ins Radio zieht und ob er dabei etwas verdient, steht in der Berliner Morgenpost.

Ist das Journalismus oder kann das weg?
Von Prominenten gegründete Websites wie das Portal A+ von Ashton Kutcher brechen innerhalb kürzester Zeit Reichweitenrekorde – deswegen sind sie einen zweiten Blick wert, schreibt Christian Meier in der Welt.

Zusammengefasst
Spiegel Online fasst jetzt unter vielen Artikeln die These des Textes in einem kurzen Überblick zusammen, das hat Chefredakteur Florian Harms gestern per Twitter verkündet. Leser diskutieren unter dem Tweet über Sinn und Nutzen dieser Neuerung.

03.03.2015

Florian Keller, René Lenzin, Maurice Thiriet, Philipp Löpfe, David Nauer, Georg Gindely, Simone Meier, Luciano Ferrari, Seraina Kobler, Simon Schmid, Romeo Regenass, Bruno Schletti, ...
Die Liste der Journalisten, die den Schweizer Tages-Anzeiger verlassen, wird immer länger. Warum? Finanzieller Druck, zu wenig Zeit für Recherchen, schlechte Stimmung in der Redaktion. Das Medienmagazin Edito hat mit einem ehemaligen Wirtschaftsredakteur gesprochen.

Der Datenjournalist
Julius Tröger zeigt den Berlinern ihre Stadt völlig neu. Seine Geschichten erzählt er mit Karten, Zahlen, Videos — und selten sieht Datenjournalismus so gut aus wie bei der Fahrt mit dem Höllenbus. Ein Porträt von Sarah Klößer.

"Wir sind Prinzessinnen. Wir sind es gewohnt, dass man uns geil findet."
Sie sind super, noch in der Prä-alpha-Phase, ungerecht und das mit Abstand glamouröseste Medienprojekt des noch jungen Jahres. Ruhreporter hat die Prinzessinnenreporter interviewt.

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