Wir haben heute gelesen – Archiv

21.04.2015

"Bescheiden ist Politico nicht"
Zum heutigen Start von Politico Europe hat sich Online-Chefin Rieke Havertz auf taz.de Gedanken gemacht. "Sich von nationalen Grenzen zu lösen, könnte einer europäischen Journalismus-Idee guttun."

"Das ist ein zweischneidiges Schwert, da man für solche Randgruppenphänomene auch Aufmerksamkeit erzeugt"
Volker Siefert, freier Reporter für den Hessischen Rundfunk, berichtet über die radikal-salafistische Szene. Auf drehscheibe.org erzählt er von seinen Erlebnissen.

Die Grenzen des Livestream-Hypes
Warum Meerkat, Periscope, Riff, YouNow oder Stre.am Medienhäuser an ihre Grenzen stoßen lassen, erklärt Redakteur Nick Lüthi in der Schweizer Medienwoche.

20.04.2015

Festival, I
Von der Zunkunft der Nachrichten bis zu Journalismus und Aktivismus: Vanessa Wormer hat auf Digilab die Rosinen des International Journalism Festivals in Perugia herausgepickt.

Festival, II
Lina Timm hat zehn Tage lang über das South-by-Southwest-Festival in Austin berichtet. Und das wollte sie anders machen als andere Medien. Also keine Live-Blogs. Wie die Berichterstattung mittels structured journalism funktioniet hat, hat sie für medium.com aufgeschrieben.

Traumjob: Lügenpresse
"Sagen Sie einfach nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Noch ist es für Sie nicht zu spät – etwas Anständiges zu lernen, oder etwas zu machen, auf das Ihre Mutter stolz sein kann." Die Festrede von Watson-Chefredakteur Hansi Voigt vor den Absolventen der Journalistenschule Luzern steht jetzt auf watson.ch.

17.04.2015

Mehr Missy
Die Redakteurinnen vom Missy Magazine können nicht von ihrer Arbeit leben. "Wir wollen deswegen nicht jammern", sagt Chefredakteurin Katrin Gottschalk. "Wir wollen aber mehr Geld. Genau genommen 35.000 Euro." Was sie dafür im Gegenzug bieten, hat sie dem Medienportal Vocer erklärt.

Virale Audios
Wie lautet die Formel für den akustischen Katzencontent? Wie erreichen Audiobeiträge die Klick- und Sharingraten von Videos, Fotos und Texten? Diesen Fragen geht der Journalist Tobias Lenartz im Torial Blog nach.

Chucks oder Lederschuhe?
Ein Digital- und ein Stil-Redakteur streiten im Süddeutsche Zeitung Magazin darüber, welches Schuhwerk für Journalisten angemessen ist.

16.04.2015

Betrifft: Vorratsdatenspeicherung
Die von der Bundesregierung geplante Höchstspeicherfrist hat in der Bundespressekonferenz und bei den Bundestagsfraktionen Kritik ausgelöst. Einige der Nachfragen und Reaktionen hat die Informatikerin Constanze Kurz auf netzpolitik.de zusammengefasst.

Buzzfeeds Ahnen
Was haben Time, USA Today und MTV mit Buzzfeed gemeinsam? Sie alle haben zu ihrer Zeit die Medienlandschaft verändert. Was der Netzgigant Buzzfeed von seinen Vorgängern lernen kann, haben Adrienne LaFrance und Robinson Meyer für The Atlantic aufgeschrieben.

"Mark Zuckerbergs Algorithmus trollt mich"
Juliane Wiedemeier ist genervt: In ihrer Facebook-Timeline werden die absurdesten Beiträge angezeigt, und loggt sie sich aus, schickt das Netzwerk ihr ständig Mails. Austreten kommt für die freie Journalistin aber nicht in Frage: "35.001 Artikel über das perfekte Dasein als freiberuflicher Journalist haben mich gelehrt, dass es völlig irrelevant ist, ob man Rechtschreibung, Pressrecht oder Word beherrscht – solange man socialmedia-mäßig vollumpfänglich aufgestellt ist."

10.04.2015

Gegen Ausgrenzung
Wie berichtet man über Menschen mit psychischen Erkrankungen? Das Internetportal Fair Media hat für Journalisten einen Leitfaden erstellt, wie sie eine angemessene Bildsprache verwenden, worauf sie bei Interviews achten sollten und wie stigmatisierende Formulierungen vermieden werden können.

"Den meisten Zeitungsmanagern ist der Journalismus irgendwie suspekt"

Laut Uwe Vorkötter gehört Stefan Hilscher nicht dazu. Bei Horizont erzählt er von den journalistischen Wurzeln des neuen Geschäftsführers des Süddeutschen Verlags und wieso er deswegen für die neue Position prädestiniert ist.

Wir brauchen keine Sperrlisten
"Das Netz hat tatsächlich ein Problem. Es wirkt wie ein Katalysator auf alles, was wir tun." WDR-Autor Dennis Horn über den Angriff auf TV5Monde und reflexhafte Reaktionen im Netz.

09.04.2015

Journalisten im Spannungsfeld
Das Munich Digital Institute hat die Ergebnisse seiner Medienanalyse zum Germanwings-Absturz veröffentlicht: Suchanfragen, Kommentare, Reaktionen in sozialen Medien – und wer die meiste Kritik von Lesern erntete.

Recherche, Sprache und Witz
Sind die Sendungen von John Oliver, Jan Böhmermann oder Max Uthoff Journalismus? Dirk von Gehlen sieht sich an, welche Wege Journalismus in einer sich verändernden Medienwelt geht.

"I'm sick of Twitter"
Das sagt der Journalist Paul Graham Raven und verabschiedet sich vom Medium Twitter – mit einer kleinen Abhandlung über McLuhan und die neuen Medien.

08.04.2015

Pizzabäcker-Blödsinn
Ulli Tückmantel, Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung, erklärt bei Bildblog, wie er seine Redaktion künftig davor schützen will, "besinnungslos und aus falschem Selbstverständnis die falsche Zeitung zu machen". Er reagiert damit auf Fehler bei den Berichten über den Flugzeugabsturz in den französischen Alpen.

Tragödien-Adblocker
Die New York Times und andere Medien haben Werkzeuge und Strategien entwickelt, um Werbeanzeigen bei bestimmten Artikeln zu blockieren – zum Beispiel bei Tragödien.

Rolling-Stone-Skandal
Untersuchungen der New Yorker Journalistenschule zu einer Geschichte des Magazins Rolling Stone haben ergeben: "Überall haben die Autorin und ihre Redaktion Fehler gemacht. Beim Recherchieren, beim Redigieren, beim Faktenchecken."

07.04.2015

In-mehreren-Medien-denken
Sigrid Reuter, Ausbildungsleiterin der Electronic Media School in Babelsberg, sagt im rbb-online-Interview: "Wir brauchen dringend mehr Journalisten, die in der Lage sind, multimedial zu arbeiten."

Entschleunigung des Fernsehens
"Das experimentelle Fernsehformat Mora – Gib Dir Echtzeit von ARD-Alpha ist irritierend. Es wirft sämtliche Regeln der Fernsehkunst über Bord." Handelsblatt-Korrespondent Hans-Peter Siebenhaar über ein Fernsehkonzept, das er als visuelle Tiefenentspannung bezeichnet.

17,50 Euro
Wie werden die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verteilt? Und was kostet die Herstellung einer Sachsenspiegel-Ausgabe? Peter Stawowy hat sich die aktualisierten Grafiken des MDR angesehen.

02.04.2015

"Ich hab nichts gegen Türken, aber ..."
Auf derwesten.de beschreibt der Journalist Sinan Sat, wie er mit Ausgrenzung und Diskriminierung im Alltag umgeht und ruft Leser auf, ihre Erfahrungen zu schildern.

Alltagswahnsinn bei Frank Plasberg
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in NRW hat Programmbeschwerde gegen Hart aber fair eingelegt: "Die Grenze des Zumutbaren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist überschritten."

Das Leben danach
Wie geht es Charlie Hebdo nach dem Terroranschlag Anfang des Jahres? Und wem gehört die Zeitung jetzt? Eine Frage, über die Mitarbeiter nun streiten.

Viavision