Wir haben heute gelesen – Archiv

28.11.2014

Interaktiver Journalismus
"Der Journalist ist nicht mehr Verkünder, sondern Dialogpartner", sagt Handelsblatt-Chef Gabor Steingart im Horizont-Interview. Er erklärt, wie sich das Berufsbild verändert hat und wieso Journalisten lernen müssten, erwachsen zu werden.

Hyperlokaler Journalismus
Michael Geffken, Direktor der Leipzig School of Media, resümiert in der Leipziger Internet Zeitung, wie sich der Lokaljournalismus durch die Digitalisierung in den vergangenen 15 Jahren verändert hat und versucht, einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Geteilter Journalismus
In Eine Stunde was mit Medien beschäftigt sich DRadio Wissen mit Whatsapp und sieht sich an, wie Medien den Nachrichtendienst entdecken.

27.11.2014

Eine Woche ohne Google
Geht das, eine Woche ohne Google zu leben, wenn man mit dem Internet arbeitet? Der Journalist Ole Reißmann hat es ausprobiert und berichtet bei Spiegel Online, ob er Google ersetzen konnte.

Die Haderthauer-Affäre
Bei Krautreporter erzählt Richard Gutjahr eine Geschichte über Macht, alte Seilschaften, Politik und Medien, die zeigt, was dabei herauskommen kann, wenn Journalisten und Blogger zusammenarbeiten.

Jugendlicher kauft Zeitschrift
Früher galt "Mann beißt Hund" als Nachricht, heute ist es die Tatsache, dass ein junger Mensch eine Zeitschrift kauft – das schlussfolgert Stefan Niggemeier, der die Berichterstattung von Spiegel und WDR2 verfolgt hat.

26.11.2014

Menschenfernsehen
Seit 20 Jahren und fast 830 Dokumentationen ist die ZDF-Sendung 37° erfolgreich. Süddeutsche-Autor Hans Hoff hat sich die Geschichte der Doku-Reihe angesehen. Ihr Geheimnis sind die Menschen.

Nerddeutschland-Karte
Ein Leser schreibt: "Ihr dürft jetzt eine Karte drucken" und das Zeit Magazin reagiert. Entstanden ist eine Deutschlandkarte mit Orten, die Twitter-Nutzer ein bisschen abgewandelt haben – in Nerd-Sprache. Von LOLdenburg bis GIFhorn.

Sie Blogger, Sie!
Karsten Lohmeyer fordert: "Liebe Journalisten, bitte hört endlich auf, das Wort Blogger als Schimpfwort zu verwenden." Er plädiert für einen neuen Namen für journalistische Blogger.

25.11.2014

Glenn Greenwalds Redaktion
In der NZZ wird die Frage aufgeworfen, wie unabhängig die Enthüllungsplattform The Intercept des US-Journalisten Glenn Greenwald ist und wieso es jetzt zu Unruhen in der Redaktion gekommen ist.

#Ulfharaldjanmatthias
"Ja, die Herren treten gerne nach unten. Und zwar von ganz oben." So lautet das Fazit, das Robin Detje bei Zeit Online unter eine aktuelle Gender-Debatte zieht. Mit "diese Herren" meint der Autor weiße, alte Männer – bekannte Journalisten wie Harald Martenstein.

Nicht genügend durchgedreht mit ...
Gina Schad hat die Summe für ihr Crowdfunding-Projekt Durchgedreht mit ... nicht zusammen bekommen, aber einige Erfahrungen gesammelt. Bei den Netzpiloten erzählt sie, wieso man Crowdfunding nicht nebenbei macht und was ihr das Scheitern gebracht hat.

20.11.2014

Die Redaktionsfusion
Handelsblatt-Geschäftsführer Gabor Steingart will offenbar die Print- und Onlineredaktionen verschmelzen. Das könne "für Ressortleiter in Print und Online eine Degradierung oder gar Stellenverlust bedeuten", schreibt horizont.net.

Der dreiste Lügen-Opa
In der neuen Werbekampagne von Media Markt spielt die Elektronikfachmarktkette mit den Stilmitteln von Bild. Bunt aufgemacht wie die Seiten der Boulevardzeitung und mit der Schlagzeile: "Das ist der dreiste Lügen-Opa. Für Flatscreen foppte er wochenlang seine Familie!"

Der Newsroom
Im Newsroom des RedaktionsNetzwerks Deutschland koordinieren 45 Redakteure Inhalte für ein Netzwerk von mittlerweile 35 Zeitungstiteln mit einer Gesamtauflage von 1,3 Millionen Exemplaren. Das Göttinger Tageblatt, das auch vom Newsroom beliefert wird, stellt das Projekt vor.

19.11.2014

Das Schicksal der Journalistengattin
Wie lebt es sich an der Seite eines berühmten TV-Korrespondenten, der alle paar Jahre in ein anderes Land umzieht, um aus Kriegsgebieten zu berichten? In einem Buch beschreibt Ilse Kienzle ihre Erfahrungen als Frau des Journalisten Ulrich Kienzle.

25 Frauen für die digitale Zukunft
Sie verändern mit ihren Ideen und ihrem Engagement die Welt. Edition F stellt 25 Frauen vor, die für die digitale Zukunft stehen. Dazu zählen die Journalistin Kathrin Passig, die Autorin Anne Wizorek und die Spiegel-Online-Geschäftsführerin Katharina Borchert.

Magazine bei Instagram
GQ tut es, Playboy tut es, Natural Health tut es. Auf digiday.com zeigt Ricardo Bilton, wie amerikanischen Magazine Instagram nutzen und wen sie damit erreichen.

18.11.2014

Twitter, Nerds und Programmierung
In Heiko Kunzmanns Blog Medienpraxis gibt Martin Hoffmann, Social-Media-Leiter der Welt, Tipps für frische Freie: Wie Journalisten Kontakte knüpfen, was sie mit Twitter anfangen können und wieso Programmieren immer wichtiger wird.

Der Erfolg der Youtube-Stars
Gronkh, Dagi Bee und LeFloid erreichen mit ihren Videos bei Youtube Millionen Klicks, indem sie über Computerspiele, Schmuck oder das Weltgeschehen reden. Was die Youtube-Stars anders machen als die restlichen Medien und wieso sie so erfolgreich sind, zeigt Holger Schmidt in seinem Blog.

Starke Bildsprache und besondere Grafiken
Die Berliner Zeitung weiß, wie man das Problem der Weltraumvermüllung bildlich darstellt. Oder den Tag der Deutschen Einheit. Sie präsentiert, für welche Gestaltung sie gerade mit dem European Newspaper Award ausgezeichnet wurde.

17.11.2014

Digitale Krisenberichterstattung
Blogs, Twitter, Facebook, Youtube – auf all diesen Kanälen wird im Netz über Kriege und Krisen berichtet. Im DradioWissen-Hörsaal sprechen Experten wie der Journalist Thomas Wiegold über die Besonderheiten digitaler Krisenberichterstattung.

"Das Zeit Magazin hat mir das Leben gerettet"
Mit diesen Worten hat sich am Freitag der Fotograf Daniel Josefsohn bei den Machern des Zeit Magazins bedankt, als ihm der Lead Award für die beste Reportagefotografie verliehen wurde. Bei der Deutschen Welle gibt Nicole Kraut Einblicke in das Leben des Fotografen.

Gratwanderung zwischen PR und Journalismus
Native Advertising macht Journalisten überflüssig, sagt Daniel Bouhs in der taz. Er hat sich angeguckt, wo Native Advertising angewendet wird und wie sich diese Werbeform auf den Journalismus auswirkt.

14.11.2014

Geplatzte Sprechblasen
Die FAZ stellt ihre Comics ein – ein Armutszeugnis, findet Georg Seeßlen. Im Freitag wirft der Autor einen Blick auf die Kulturgeschichte der Zeitungscomics und erklärt, wieso ihr Wert als kritisch-satirische Alltagschroniken nicht zu unterschätzen ist.

Das Küchenradio wird überflüssig
Die Dozentin und Beraterin Sabine Haas hat untersucht, wie sich die Mediennutzung verändert und welche Auswirkungen die Digitalisierung auf das Radio hat. Sie hat fünf Gründe ausgemacht, wieso es vor allem das lineare Radio "bei internetaffinen Zielgruppen in Zukunft schwer haben" wird.

StoryTracker
Auf niemanlab.org stellt Joshua Benton ein Werkzeug vor, mit dem man analysieren und nachverfolgen kann, wie sich Nachrichtenseiten im Netz verändern: StoryTracker.

13.11.2014

Wie tolerant ist Deutschland?
Darf man Behinderte behindert nennen? Soll man im Gespräch mit Rollstuhlfahrern in die Hocke gehen? Im neuen Recherche-Projekt von Süddeutsche.de befasst sich die Redaktion mit Vielfalt, Toleranz und Vorurteilen – Betroffene klären Nichtbetroffene auf.

Was hat Content Marketing mit Journalismus zu tun?
Das erklärt Kircher-Burkhardt-Chefredakteur Tom Levine und fasst die wichtigsten Regeln für Corporate Journalisten zusammen. Regel 1: Interessiere dein Publikum.

Der Spiegel-Konflikt als Lehrstück
Bei Deutschlandradio Kultur zeigt Raul Zelik, wie nach der Studenten-Revolte die Spiegel-Revolte kam, wie die Mitarbeiterbeteiligung beim Spiegel entstanden ist und welche Bedeutung das Modell für das Magazin hat.

12.11.2014

"Das Produkt des Journalismus ist die Community"
Bei Krautreporter dürfen nur die Abonnenten kommentieren. Wie sie die Community für sie attraktiv machen, erklären Frederik Fischer und Jessica Weber auf Zeit Online.

Die Erfolgsgeheimnisse der Huffington Post
Wie die HuffPost es in Großbritannien geschafft hat, ihre Redaktion auf 32 Mitarbeiter zu vergrößern, überlegt sich Journalismusstudent Hagen Reiners auf Wannabe Hacks.

Likegeil? Selfie? Socializen?
Die aktuellen Vorschläge für den Anglizismus des Jahres stellt Anglistik-Professor Anatol Stefanowitsch auf seiner Website vor – und ruft zu weiteren Nominierungen auf.

11.11.2014

Phänomene aus der Redaktion
Grumpy Cat, Harlem Shake, Ice-Bucket-Challenge: An Internet-Phänomenen kommt man kaum vorbei. Kann man solche Memes auch redaktionell herstellen? Der Designer Thilo Kasper und die Internetkünstler Kim Asendorf und Ole Fach versuchen das einen Monat lang im Newsroom von Zeit Online. Auf vocer.org führen sie Tagebuch.

Eine Frage der Technik?
Beim Treffen der Investigativ-Reporter in Washington geht es um die Frage, wie Journalisten sicher mit ihren Informanten kommunizieren können. Matthias Kolb hat die Diskussion für süddeutsche.de zusammengefasst.

Featuritis
Warum sie Scrollytelling-Stücke nach dem Vorbild von Snowfall oft nicht mag, erklärt Journalistin Anita Zielina in einem Facebook-Post.

04.11.2014

"Hört auf zu jammern!"
Journalisten jammern zu viel, findet Anita Grasse. "Es geht immer um die anderen und ihren Einfluss auf den Journalismus der Zukunft. Um Verlage, Sender, User, Leser, Zuschauer oder die Politik. Doch nur selten geht es darum, welchen Einfluss wir haben." Was Journalisten selbst an ihrer Lage ändern können, hat die Vorsitzende des DJV Thüringen in ihrer Eröffnungsrede des DJV-Verbandstags in Weimar erklärt. Und wo es in Weimar die beste Thüringer Bratwurst gibt.

"Finde heraus, was dich begeistert"
Anita Grasses Rede hat den Gothaer Journalisten Bernd Seydel darüber nachdenken lassen, wie Journalisten ihre Lage verbessern können. Seine Antwort: "Gehe ans Netzwerken, lerne zuzuhören, wahrzunehmen, zu lauschen und flexibel zu reagieren."

Eine Gegenrecherche
Paul-Josef Raue freut sich im Editorial der Thüringer Allgemeinen darüber, dass der Verbandstag 2014 in Weimar stattfindet. Er nimmt das zum Anlass für die Frage, wie sich Zeitungen und Medien im Osten entwickelt haben. Und um zu erwähnen, dass seine Zeitung noch nie so viele Leser hatte wie heute. Der Erfurter Journalist und Blogger Michael Plote glaubt das nicht und hat nachrecherchiert.

03.11.2014

Verdächtigungen
In Weimar kommen gerade die Interessenvertreter der Journalisten zusammen. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat sich Medienjournalist Stefan Niggemeier mit der immer heftigeren Kritik an ihrer Zunft beschäftigt – und aufgeschrieben, "was aus berechtigter Medienkritik bei völligem Verlust jedes Grundvertrauens und Wohlwollens wird".

Zunkunft
Die Zukunft des Journalismus ist eins der zentralen Themen beim DJV-Verbandstag. Wer wissen will, inwieweit sich der digitale Journalismus professionalisiert hat und wie Social Media bislang von Journalisten genutzt werden, dem legt die stellvertretende DJV-Vorsitzende Ulrike Kaiser zwei Studien ans Herz.

Vergangenheit
Die FAZ streicht ihren Comic. Warum er das bedauerlich findet, erklärt Comix-Chefredakteur Martin Jurgeit im Tagesspiegel.

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