Wir haben heute gelesen – Archiv

30.04.2010

"Nach über 500 Jahren Medienexport, von der Bibel bis zum Playboy, schlägt die Südhalbkugel zurück."
Der Spiegel hat sich das neue, aus Brasilien importierte Männermagazin Trip angeschaut – und empfindet es als „Fachblatt für Kerle im Strudel des wirtschaftlichen Niedergangs“.

"Die APA spielt mit dem Feuer."
Daniel Bouhs hat für die taz Österreichs einzige große Nachrichtenagentur besucht, die den Spagat schaffen will, sowohl mit dpa als auch mit ddp zusammenzuarbeiten.  

"Zwar hatte niemand das Tier gesehen oder gehört, dass irgendjemand anders das Tier gesehen hätte, aber aus den Spekulationen, was denn wäre, wenn es es gäbe, ließen sich erstaunlich verwirrende Absätze bauen."
Stefan Niggemeier über die Medienkarriere eines Phantomkrokodils in WAZ, WDR und Co.

29.04.2010

"Das Internet ist einer der geistreichsten Orte, die man sich denken kann."
Dirk von Gehlen sinniert für das SZ-Magazin über den Begriff „geistiges Eigentum“.  

"In falscher Richtung in eine Einbahnstraße"
Tilmann P. Gangloff berichtet im Rheinischen Merkur von bewegten ARD-Politmagazin-Jahren und den Abwehrbemühungen gegen ein Einheitsformat.

"Umsatzverluste prägten im Krisenjahr die Medienbranche."
Der Standard präsentiert seine Rangliste der österreichischen Medienunternehmen.

28.04.2010

"Hier erlegt sich das Unternehmen freiwillige Regeln auf, dort sammelt es Daten über private W-Lan-Netze"
Hamburgs Justizsenator Till Steffen will Google Street View auf gesetzliche Regeln zum Abfilmen von Häusern und Straßen verpflichten.

"Für mich gab es praktisch keine Beschränkungen, was Reisekosten oder andere Ausgaben betraf"
Im Interview mit dem Standard erzählt US-Journalistin Sheri Fink von der Recherche zu ihrem mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Artikel für das New York Times Magazine und die Website Pro Publica.  

"Vielleicht wollte er durch die Äußerungen seine Website bekannter machen"
Der Tagesspiegel hat mit Cicero-Chefredakteur Michael Naumann gesprochen. Der wehrt sich gegen einen "Linksruck"-Vorwurf des früheren Cicero-Online-Chefs Alexander Görlach auf TheEuropean.de.

27.04.2010

"Hätten sich die Mitarbeiter an die Hierarchie gehalten, wären die Projekte vielleicht gar nicht zustande gekommen"
Professorin Sandra Sieber findet, dass viele Führungskräfte zu alt für Social Media sind.  

"Die Idee kam zwar von einem Juristen – dennoch fand ich sie wunderbar"
Christian Jakubetz über seine Recherchen zum journalist-Artikel über Kirche und Medien

"Ein moderater Anstieg der Redakteursgehälter ist wirtschaftlich vertretbar"
Der DJV hat den Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften gekündigt. 

26.04.2010

"Erneut hat das höchste deutsche Gericht den Presserichtern aus Hamburg bescheinigt, dass sie das Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit in grober Weise missachten"
Nach fast fünf Jahren erklärt das Bundesverfassungsgericht einen Bericht über den Hanf-anpflanzenden Politiker-Sohn für rechtens, schreibt heise.de.

"Nun hat sich der internationale Medientycoon eine noch größere Metropole für das nächste Scharmützel ausgesucht"
Hans-Jürgen Jakobs berichtet auf sueddeutsche.de, wie Murdoch der New York Times zusetzt.  

"Für die freie Journalistin Patti Laubaugh kamen die Warnungen zu spät"
journalism.co.uk rät Journalisten von der Facebook-Adressbuch-Synchronisierung ab.

23.04.2010

"Nach vier Tagen begannen die Medien zu hetzen"
Der Journalist Bartosz Wielinski, erzählt bei "Was mit Medien", wie polnische Medien mit dem Präsidenten-Tod umgingen.  

"... weil die Welt scheiße ist"
Blogger Felix Schwenzel erklärte auf der re:publica, warum das Internet scheiße ist. Hier das YouTube-Video dazu.

"Ein Höhepunkt war für uns 2003 die Auszeichnung mit dem Grimme Online Award"
onlinejournalismus.de über zehn Jahre onlinejournalismus.de 

22.04.2010

"Google Style trumpft AP Style"
Online Journalism Review über suchmaschinenoptimiertes Schreiben im Journalismus

"Die Frage, wann sich ein Internetnutzer einen Link ,zu eigen macht’, sei nicht eindeutig geklärt"
sueddeutsche.de über das Twitter-Urteil des Landgerichts Frankfurt  

"Noch sind das aber nur Planspiele"
Das Deutsche Pressemuseum soll in die Hamburger Speicherstadt einziehen.

21.04.2010

"Sobald wir unseren Irrtum bemerkt hatten, strichen wir die beiden fehlerhaften Sätze in unserem Eintrag durch und fügten eine Korrektur hinzu"
Bildblog bittet um Spenden - Die Axel Springer AG geht zum ersten Mal juristisch gegen Betreiber und Autor vor.  

"Auf den Titeln seiner größten Magazine prangt seit März ein kleiner grüner Punkt"
Die FAZ erklärt, wie der Bauer-Verlag am Kiosk versucht, Einfluss auf die Neutralität des Vertriebnetzes zu nehmen. 

"Die zwei Sedlmayr-Mörder wehren sich immer wieder gegen ihre Namensnennung"
W&V schreibt, die Sedlmayr-Mörder gehen vor das Bundesverfassungsgericht.

20.04.2010

"Manche nennen es bürokratisches Monster"
Joachim Huber schreibt über den Drei-Stufen-Test beim ZDF.

"Die Nutzbarkeit verbessert sich, es geht aber auch ein Stück eigene Identität dabei verloren"
Achim Schaffrina hat sich den neuen Internetauftritt des Tagesspiegels angeschaut.  

"Man kann durch meine Porträts eine gewisse Nähe zu ihnen erfahren"
Die Fotografin Christine Fenzl hat junge Straßenfußballer porträtiert.

19.04.2010

"Große Auflagenverluste unter den Qualitätssonntagszeitung"
Der Guardian über die März-Auflagen in Großbritannien  

"Angeklagt wegen Verleumdung sind zwei Leipziger Journalisten, Thomas D. und Arndt G."
Die Frankfurter Rundschau über den Sachsensumpf 

"Fehler, Schlamperei, Unwissen"
Der Focus über Fernseh-Krimis

16.04.2010

"Doch auch wer sein Profil gelöscht hat, hinterlässt unter Umständen Spuren"
Der Deutschlandfunk erklärt, wie und ob sich Profile in sozialen Netzwerken richtig löschen lassen.  

"Jessica war in Wahrheit ein französischer Journalist"
Dürfen Journalisten ihre Identität verheimlichen, um in schwer zugängliche Milieus vorzudringen, fragt sueddeutsche.de. 

"Von einer Krise des Coaching-TV will man bei RTL jedoch nichts wissen"
Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt über schwindende Quoten bei „Super Nanny“ und Co.

15.04.2010

"In Island hat Wikileaks besser als der Journalismus funktioniert"
NDR-Zapp über Journalisten, Einordnung, Datenschutzprobleme und Möglichkeiten der Onlineplattform

"Wenn wir das Magazin machen, dann nur in Berlin"
Der Tagesspiegel über das neue WAZ-Magazin des Ex-Spiegel-Chefredakteurs Stefan Aust  

"Wenn jemand sagt, dieser Typ Jarvis wird zu oft in deutschen Medien zitiert, soll er Argumente formulieren, und dann ändert man es"
US-Blogger Jeff Jarvis im Interview mit der Welt

14.04.2010

"Dafür stehen wir nicht zur Verfügung"
Leistungen für Redakteure zurückfahren will der DJV nicht, schreibt er in einer Pressemitteilung zur morgigen Tarifverhandlungsrunde über den Manteltarifvertrag Zeitschriften.  

"Ganz klein hat sich die ARD mit dieser Geburtstagsdokumentation gemacht"
Stefan Niggemeier im FAZ-Fernsehblog über 60 Jahre ARD 

"Die Idee Wilhelm halte man durchweg für nicht schlecht, heißt es in Intendantenkreisen"
Steffen Grimberg schreibt in der taz über Ulrich Wilhelm – der Regierungssprecher, der Anfang Mai zum neuen Intendanten des Bayerischen Rundfunks gewählt werden soll.

13.04.2010

"... Für eine Geschichte, die die zwingenden Leben-oder-Tod-Entscheidungen aufzeigt, die ein erschöpfter Arzt einer Klinik machte, als diese durch das Hochwasser des Hurrikans Katrina abgeschnitten wurde"
Zum ersten Mal geht der Pulitzer Preis auch an Onlinejournalisten – wie Sheri Fink von ProPublica.

"Die Umstellung hat durchaus den Effekt gehabt, dass der Ton zivilisierter geworden ist"
Dirk von Gehlen interviewt Markus Hofmann, den Chef von badische-zeitung.de. Seit Februar gibt es auf der Website keine anonymen Kommentare mehr.  

"Wir bringen den Leuten sogar die Nationalhymne bei"
Klaus Raab schreibt in der Berliner Zeitung über den umstrittenen öffentlich-rechtlichen Sender SABC in Südafrika.

12.04.2010

"Warum ein Magazin? Die Gründe sind ganz einfach: Es gibt Geschichten, die muss man auf Papier lesen."
"Ruhrbarone"-Macher Stefan Laurin und David Schraven wagen sich an eine gedruckte Version ihres Blogs.  

"Information overkill" – Wie das Internet unser Leben verändert
Diskussion im ZDF-Nachstudio mit Mario Sixtus, Sascha Lobo und anderen 

"Umtriebiger Veteran des deutschen Privatfunks"
Christina Maria Berr geht auf sueddeutsche.de der Frage nach, warum Jürgen Doetz den russischen Millionär Dimitri Lesnewski beim Bieterwettbewerb um N24 unterstützt.

09.04.2010

"Das gehört nicht unbedingt zum journalistischen Alltag"
sueddeutsche.de schreibt über den Streit um die politische Haltung und die Vergangenheit der Zeit.

"Ganz offensichtlich hat es Axel Springer nur geschafft, eine sehr simple ePaper-Version der Zeitung auf das iPad zu portieren"
Andreas Göldi von netzertig.com ist von der ersten deutschen Medien-iPad-App enttäuscht.  

"We will bei moving back to a completely FREE web site"
Der Paid-Content-Test der texanischen Lokalzeitung Valley Morning Star ist gescheitert.

07.04.2010

"Aber gerade in Tagen, in denen wir über den Kriegsbegriff diskutieren, musste man Teile des Videos zeigen"
ARD-aktuell Chefredakteur Kai Gniffke erläutert im Tagesschau-Blog die Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Wikileaks-Video über den Angriff eines US-Militärhubschraubers im Irak.

"Es ist ein Witz, wenn zwar nicht die Redaktionsräume, aber sehr wohl online die Computer durchsucht werden dürfen"
SZ-Journalist Heribert Prantl geht das "Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit" nicht weit genug.  

"Sie dürfen keine Berührungsängste vor interaktiven, dialoggetragenen Medien haben"
nzz.ch über den neuen grenzüberschreitenden Studiengang "New Media Journalism"

06.04.2010

"Die öffentlich-rechtlichen Sender befinden sich mit ihrer Mischung aus politischen und bunten Themen in einer Art Sandwichposition"
Tagesspiegel.de über den größer werdenden Kuchen für TV-Morgenmagazine – und das neue ZDF-„Morgenmagazin“ mit Wulf Schmiese  

"Mein Ziel war es, sehr genaue Bilder zu machen, die Personen zu zeigen, wie sie wirklich sind"
Der Londoner Fotograf Nadav Kander auf Spiegel Online über den Auftrag, Barack Obama und sein Team zu porträtieren 

"Einige halten Twitter und Co. für Krücken der chronisch Geschwätzigen - und die vermeintliche Unmittelbarkeit für eine banale Illusion"
Der Deutschlandfunk über twitternde Nachrichtenmoderatoren

01.04.2010

"Die Jury hat ja nicht einen Mund, sondern zehn"
Peter Sandmeyer, Organisator des Henri-Nannen-Preises, nimmt im Interview mit Message Stellung zu Mauschelei-Vorwürfen.

"Die ungewöhnlichste Massenentlassung in der Mediengeschichte der Bundesrepublik"
Rene Martens schreibt in der taz über den Jahreszeiten-Verlag.  

"Nie war es leichter, die Vertrauenswürdigkeit von Wildfremden zu beurteilen"
Martin Weigert schreibt auf netzwertig.com über Transparenz im Internet.

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