Wir haben heute gelesen – Archiv

31.05.2010

"Unsere Zeitungen verkommen zu Plauderstuben"
Der European Journalism Observatory erklärt, was die Zahl der Interviews über die Zeitung aussagt.

"Das 'Thüringen-Journal' des MDR berichtete erst gar nicht vom Burschenschaftstreffen"
Medienmoral-Thueringen.de über deutsches Liedgut und die Thüringer Allgemeine.

"Was ich persönlich etwas bedauere, ist die noch immer existierende Mentalität, lieber schnell etwas zu kopieren, als ein völlig neues Produkt zu bauen"
Martin Weigert im Gespräch mit dem Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher.

28.05.2010

"Ziel der Phoenix Medien GmbH sei es, Das Vierte langfristig mit neuen, attraktiven Programminhalten weiter zu entwickeln"
Dmitrij Lesnewski verkauft den Fernsehsender Das Vierte an den ehemaligen N24-Chef Ulrich Ende.

"Mittelfristig könnte das Verfahren zu einem der wichtigsten Tools für Firmen, Marktforscher, Werber, Politiker und Organisationen werden"
Netzwertig.com zu Emotionen im Netz und den Möglichkeiten der Sentimentanalyse.

"Wir müssen damit aufhören, unseren Journalismus zu verschenken, denn damit diskreditieren wir ihn"
Von Juni an werden die Online-Ausgaben von Times und Sunday Times kostenpflichtig.

27.05.2010

"Die Medien machen die Katastrophe zum wissenschaftlichen Abenteuer"
Der NDR über die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko, BP und die Medien.

"Von Stil und Ausrichtung lässt sich tape.tv am besten mit Viva II vergleichen"
Der Webmusikfernsehsender tape.tv ist seit dem Relaunch auf Erfolgskurs.

"Die offenbar automatisierten Links irritieren eher, als dass sie den Leser zu relevanten Informationen führen"
Onlinejournalismus.de kritisiert den missglückten Gebrauch von Hyperlinks auf sueddeutsche.de.

26.05.2010

"Weil kein Verlag so ein Projekt finanzieren will, investieren Journalisten das einzige Kapital, das sie haben – Arbeitszeit"
Nach dem Ruhrbarone-Blog geben David Schraven und Stefan Laurin das passende Regionalmagazin fürs Ruhrgebiet heraus.

"Freunde meinen, in den vergangenen 46 Tagen hätte ich mich ganz offensichtlich in ein Abhängigkeitsverhältnis begeben"
Welt-Online-Redakteur Thomas Heuzeroth weiß nach seiner Testphase, woran das iPad scheitert.

"In anderen Häusern werden Autoren damit konfrontiert, auf einer Schwarzen Liste zu landen, solange sie nicht unterschreiben"
Hoffnung auf bessere Verträge: Die Zeit überarbeitet Rahmenvereinbarungen für freie Journalisten.

25.05.2010

"Ein Interview wird schlecht, wenn nur noch abgespult wird"
Zeit-Autor Stephan Lebert über gute und schlechte Interviews.

"Sind im Medienzirkus denn jetzt plötzlich alle be-ballackt?"
Dradio.de zu der Medienberichterstattung über Ballacks Fußverletzung.

"Extra, das Mitgliedsprogramm von Guardian und Observer, ist eine Mischung aus Coupon-Heft und Backstage-Pass"
Wortfeld.de über die Mitgliedschaft bei einer Zeitung.

21.05.2010

"Vielleicht sollte man von der Welt im Mopopelz reden"
Ronni Grob vergleicht in seinem Blog die Welt mit der Berliner Morgenpost.

"Unsere Mandantin hatte keinerlei Kenntnis von irgendwie gearteten Schummeleien"
Die Bild-Zeitung über Tine Wittlers Fernseh-Lüge.

"Nachrichtenseiten verlinken nicht auf andere Nachrichtenseiten, weil der Leser gefälligst bleiben soll"
Thomas Knüwer über die Verweildauer auf Online-Nachrichtenseiten und eine neue Idee.

20.05.2010

"Angesichts der jüngsten Provokationen gegen den Süden vertritt die Regierung die Position, dass der Norden für die WM-Übertragungen einen angemessenen Preis bezahlen muss"
Ob die Nordkoreaner die Spiele ihrer Mannschaft bei der Fußball-WM im Fernsehen verfolgen können, entscheidet der südkoreanische Privatsender SBS.

"Das Ergebnis von Hypercities ist die größte Webdokumentation der Proteste bei den Wahlen im Iran"
Nonny de la Peña, Forschungsbeauftragte der USC Annenberg School for Communications and Journalism, über virtuelle Welten und den Einfluss des so genannten Mappings auf Journalismus.

"Die Kampagne, die unter dem Namen radio amnesty läuft, wird die alten Radios als karitative Aktion zu Kindern nach Afrika schicken"
Times Online über die BBC-Kampagne, bei der eine Abwrackprämie für alte Radios gezahlt wird.

20.05.2010

"Angesichts der jüngsten Provokationen gegen den Süden vertritt die Regierung die Position, dass der Norden für die WM-Übertragungen einen angemessenen Preis bezahlen muss"
Ob die Nordkoreaner die Spiele ihrer Mannschaft bei der Fußball-WM im Fernsehen verfolgen können, entscheidet der südkoreanische Privatsender SBS.

"Das Ergebnis von Hypercities ist die größte Webdokumentation der Proteste bei den Wahlen im Iran"
Nonny de la Peña, Forschungsbeauftragte der USC Annenberg School for Communications and Journalism, über virtuelle Welten und den Einfluss des so genannten Mappings auf Journalismus.

"Die Kampagne, die unter dem Namen radio amnesty läuft, wird die alten Radios als karitative Aktion zu Kindern nach Afrika schicken"
Times Online über die BBC-Kampagne, bei der eine Abwrackprämie für alte Radios gezahlt wird.

19.05.2010

"Penner oder Schwein sind noch maßvollere Beleidigungen, die man auf Twitter, Facebook oder in diversen Foren-Einträgen lesen kann"
Nach seinem Foul an Michael Ballack läuft im Internt eine Hetzjagd gegen den Fußballer Kevin-Prince Boateng.

"Eine Sendung, in der mit Alkohol experimentiert wird! Witze über die Kirche gemacht werden! Und über Jean Pütz!"
Peer Schader glaubt, dass ARD-Verantwortliche keine Ahnung von der Existenz des Einsplus-Formats "Es geht um mein Leben" haben – "Sonst wäre sie ja verhindert worden."

"Wohin soll das führen, fragen sich Wettbewerber, wenn Springer schon in der Rezession losdampft wie eine Lokomotive?"
Klaus Boldt analysiert für das Manager Magazin die jüngsten Unternehmenszahlen von Axel Springer.

18.05.2010

"Lokale Online-Magazine werden zu einer ernstzunehmenden Geschäftschance"
Die NZZ über die Möglichkeiten des Lokaljournalismus im Internet.

"Ich bin maßlos wütend, immer noch"
Balz Bruppacher, Chefredakteur von AP Schweiz, über seine Zukunft nach der Auflösung der Nachrichtenagentur durch die Übernahme des ddp.

"Journalismusgetriebene Medienhäuser müssen ihre technischen Skills grundlegend erweitern"
Markus Hofmann, Projektleiter von fudder.de, erklärt, wieso Verlage und Journalisten lernen sollten, mit neuen Techniken umzugehen. 

17.05.2010

"Der Journalismus erlebt gerade seinen größten Entwicklungssprung seit Erfindung des Rundfunks"
Zeit-Online-Chefredakteur Wolfgang Blau auf sueddeutsche.de über die irritierend selbstmitleidig und manipulative Frage "Wozu noch Journalismus?"

"Wenn man es richtig macht, hat der Befreiungsschlag des Jalag durchaus Charme"
Dummy-Macher Oliver Gehrs kann den Kündigungen beim Jahreszeiten-Verlag durchaus Positives abgewinnen.  

"Vor ein paar Jahren hätte ich eine Rundfunksteuer indiskutabel genannt. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr kann ich mich mit der Idee anfreunden"
Das österreichische Standard.at über eine internationale Tagung in Bonn zur Zukunft der Rundfunkgebühren

14.05.2010

"Mit einer Reihe neuer Produkte, etwa einem Festplattenrecorder oder einem Sky-Zugang für Apples iPad, versucht er, Angebotslücken zu schließen"
Die Financial Times Deutschland über den Strategiewechsel des neuen Sky-Chefs Brian Sullivan zur Sanierung des Senders

"US-Magazine vertrauten viel stärker als europäische Pendants auf Auflage, um Anzeigenkunden anzulocken"
Spiegel Online über die Krise beim Nachrichtenmagazin Newsweek

"Der ORF macht jeden Tag einen Spagat"
Die EBU-Generaldirektorin Ingrid Deltenre spricht im Interview mit der Wiener Zeitung über Unabhängigkeit und Auftrag öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten. 

11.05.2010

"Würde das schlimmste Szenario eintreten, dann blieben von sechs Hörfunkprogrammen drei ’milieuorientierte’ übrig"
Daniel Bouhs über die Sparmaßnahmen beim RBB und die Folgen für Radio Fritz und Inforadio.

"Scheinbar ist es vielen noch nicht geheuer, das Fernsehen mit seinem Publikum zu teilen"
Richard Gutjahr berichtet von der Fernsehkonferenz auf Malta über Social Media und das Fernsehen der Zukunft.

"In der Praxis erweist sich der Test als bürokratisches und teures Monstrum"
Weil die Verlage sich durch die Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender bedroht fühlen, soll ein Drei-Stufen-Test die Legitimität prüfen. 

10.05.2010

"Das ZDF wird an diesem Montag ebenso wie die Parteien in NRW den Wahlabend ganz genau analysieren müssen"
DWDL schreibt über die fehlerhaften Wahlprognosen und die Blamage des ZDF.

"Ex-Polizist Peltner kann bei Bedarf aus seinem Sortiment sogar eine Hundertschaft mobilisieren"
Deutschlandfunk über echte Polizisten, die als Laiendarsteller in Krimiproduktionen mitwirken.  

"Auch im Internet bleibt Platz für guten Journalismus"
Professorin Miriam Meckel über die Chancen des neuen Journalismus und den schwammigen Begriff "content".

07.05.2010

"Eine Kultur der Transparenz hat sich bislang noch nicht durchgesetzt"
Manfred Redelfs, Recherchechef von Greenpeace, zweifelt an der Informationsfreiheit in Deutschland.  

"Generell wollen wir die Mehrheit der Bevölkerung erreichen, denn wer die Mehrheit hat, kann auch für die Minderheit etwas tun"
Ulrich Wilhelm spricht über seinen Weg vom Regierungssprecher zum Intendanten des BR und neue Herausforderungen.

"Mit klassischem professionellen Journalismus haben Hybridformate nichts gemeinsam"
In der Programmanalyse 2009 zählen Dokusoaps trotzdem zur Kategorie der Informationssendungen. 

06.05.2010

"Wir versuchen, ein gutes Heim und eine gute Zukunft für das Magazin zu finden"
Don Graham erklärt paidcontent.org seine Entscheidung zum Verkauf der Newsweek.

"Menschen folgen anderen Menschen auf Twitter nicht wegen des Netzwerkens, sondern wegen der Informationen"
Eine Studie bestätigt, dass Twitter mehr Nachrichtenmedium als soziales Netzwerk ist.  

"Sie wollen Rüttgers weghaben"
Zapp beleuchtet die Maulwürfe der CDU und welche Rolle die Journalisten bei der Aufdeckung der Skandale um Rüttgers spielen.

05.05.2010

"Es ist der Versuch, Meinung vorzuprägen und Kritik an den Sendungen auszublenden"
Laut Daniel Bouhs bietet das ZDF nun auch sendefertige Beiträge fürs Radio an.  

"Der Vattenfall Fotopreis ist eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Fotografie in Deutschland"
Nach dem Schülerlauf in Berlin versucht Vattenfall jetzt, mit einem Fotopreis zu werben – und sich damit als menschenfreundliches Unternehmen zu zeigen.

"Männer handeln und Frauen treten auf"
Auch in der Sportberichterstattung gibt es Unterschiede in der Darstellung der Geschlechter, denn sex sells. 

04.05.2010

"In dieser Notsituation müssen wir ein Zeichen setzen"
Sven Scheffler, Chefredakteur von Handelsblatt Online, verteidigt seine Hilfsaktion für Griechenland vor der Bild-Zeitung.

"Der Wettbewerb zwang die Agenturen, wach, schnell, genau und sprachlich gut verständlich zu sein"
SDA-Chefredaktor Bernard Maissen sieht dennoch keine Gefahr in der Monopolstellung der Schweizer Nachrichtenagentur.  

"Verlage haben den Journalismus schwer beschädigt, indem sie ihm erst die Krallen ge- und dann die guten Köpfe entzogen haben"
Don Dahlmann fragt sich, wem die Gedanken gehören - dem Journalisten oder dem Verlag?

03.05.2010

"Es muss ja nicht Phoenix sein"
Ernst Elitz, Ex-Deutschlandradio-Intendant, findet, die ARD sollte ihre Sender reduzieren.  

"Das ZDF unterliegt offenbar dem Druck verschiedener Gruppen"
Markus Lanz hat offenbar eine Einladung an den Karikaturisten Kurt Westergaard zurückgenommen.

"Jeder Teilnehmer des Fachkongresses darf maximal ein UKW-Radio zum Veranstaltungsort in die media city mitbringen"
Beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland gibt es eine Abwrackprämie für alte UKW-Radios. 

Viavision