Wir haben heute gelesen – Archiv

30.06.2010

"Unbequeme Nachrichten kommen gar nicht mehr vor, sie werden geschnitten, zensiert, ausgeblendet"
Michael Braun schreibt in der taz über die Medienberichterstattung in Italien.

"Vom 'Economist' hätte ich gern den Witz und die analytische Schärfe und von der 'Zeit' die Klugheit"
Joachim Frank und Daland Segler interviewen in der Frankfurter Rundschau den künftigen Focus-Chefredakteur Wolfram Weimer.

Xing als Traffic-Lieferant
Martin Weigert auf netzwertig.com über die Share-Funktion von Xing.

29.06.2010

"Darin offenbart sich die perfide Effizienz von Bildpropaganda"
Rainer Stadler in der NZZ über die Manipulationsmacht von Medien.

Über Konkurrenz im Agenturjournalismus und den Ruf der Deutschen Presse-Agentur
Daniel Bouhs interviewt in der Frankfurter Rundschau die dpa-Geschäftsführer Michael Segbers und Malte von Trotha.

Vom social web ins echte Leben
Martin Weigert auf netzwertig.com über die Idee von "Meetup Everywhere".

28.06.2010

Pressefreiheit oder Persönlichkeitsschutz? 
In der Berliner Zeitung fragt Antje Hildebrandt nach der "medialen Vorverurteilung" im Fall Kachelmann.

Aktuelle Herausforderungen und neue Trends in Köln
Willi Schlichting spricht im Interview auf wdr.de über das 22. Medienforum NRW.

"Wir möchten uns den Profis ja nicht völlig ausliefern"
Stephan-Ruß Mohl schreibt auf sueddeutsche.de über Rettungsversuche des Qualitätsjournalismus.

25.06.2010

"Unten kämpft das Medienprekariat um irgendeinen O-Ton"
Christiane Florin im Rheinischen Merkur über Politikjournalismus in der Hauptstadt.

Über das virtuelle Büro mit Reader, RSS-Feeds, Twitter und Co.
Martin Weigert erklärt auf netzwertig.com, wie man die Informationsflut zähmt.

Wie sieht die Zukunft von N24 aus?
Auf berlinonline interviewt Ulrike Simon die N24-Eigentümer Stefan Aust und Torsten Rossmann.

24.06.2010

Zukunftsvisionen über das Medienexperiment von Welt Kompakt
Christian Sickendieck schreibt auf fixmbr.de das "Tagebuch eines stellvertretenden Chefredakteurs".

"Und all das passierte, bevor die Medien irgendwelche Informationen hatten"
Alfred Hermida auf reportr.net über für den journalistischen Wert von Twitter und das Kanadische Erdbeben.

Es wird ein Wettkampf um Bandbreiten sein.
Robert Niles auf ojr.org über die Veränderung von Online-Inhalten im Journalismus.

23.06.2010

Relevanz statt Fakten: Wolfram Weimer verkündet die neue Richtung des Focus
Lisa Priller-Gebhardt auf sueddeutsche.de über die Zukunft des Focus.

"So ist das Talk-Land Ukraine auch nach dem Machtwechsel das freieste Land östlich der EU"
Gerhard Gnauck auf weltonline über Politik und Talkshows.

"Warum die ARD erst neue Sender braucht, um mutige Programmentscheidungen zu treffen"
In der FR schreibt Peer Schader über die Digitalsender der ARD.

22.06.2010

"Die Zeitung ist das sozialste Medium" 
Drehscheibe.org interviewt Dirk von Gehlen, den Redaktionsleiter von jetzt.de.

Haben die Medien einen neuen Schonraum für Frauen geschaffen?
Ulrike Winkelmann berichtet im Freitag von der Podiumsdiskussion zur Studie über die Darstellung von Spitzenfrauen in den Medien.

Wie viel Bearbeitung ist bei journalistischen Bildern erlaubt?
Im Kölner Stadtanzeiger spricht DPA-Bildchef Bernd von Jutrczenka über manipulierte Fotos.

21.06.2010

Der investigative Journalist Jürgen Roth über Politiker, Wirtschaft und Kriminelle.
Reinhard Jellen interviewt auf heise.de Jürgen Roth über sein Buch "Gangsterwirtschaft".

"Die Tode dieser Journalisten sind Botschaften"
Auf dradio.de schreibt Michael Castritius über die Gewalt gegen Journalisten in Honduras.

"Die Presse ist ein Spiegel, der die Einstellungen und das Gewissen der Öffentlichkeit reflektiert"
Vovnews sagt, was Journalisten antreibt.

18.06.2010

"Journalismus steht in diesem Haus im Zentrum allen Schaffens" 
Ulrike Simon im Kölner Stadtanzeiger über die Unabhängigkeit des Spiegels.

Markus Lanz über Michael Jackson: "Irgendwann passte den Journalisten einfach seine Nase nicht mehr"
Jens Müller analysiert auf taz.de die Michael-Jackson-Dokumentationen in ARD und ZDF.

"Man könnte der Blogsphäre eine völlig neue Dynamik verleihen"
Auf netzwertig.com erklärt Martin Weigert, wieso alle auf dieselben Seiten verlinken.

17.06.2010

"Wo steckt eigentlich die Meinungsvielfalt?"
Peter Mühlbauer vergleicht auf heise.de öffentlich-rechtliche mit privaten Fernsehsendern.

"Der Deutsch-Französische Medienpreis wird daher in diesem Jahr nicht vergeben"
Auf taz.de schreibt Steffen Grimberg über Helmut Kohl und unnötige Preisverleihungen.

Facebook ist die Nummer eins
Themenblog.de zeigt auf einer Weltkarte die Verbreitung sozialer Netzwerke.

16.06.2010

"Journalismus ist ein Beziehungskiller" 
Kathrin Löther auf ejo.ch über eine Studie, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Journalisten untersucht.

"Stell dir vor: Ab morgen ist die Online-Welt zu Ende"
Jetzt.de fragt, welche Website man retten würde.

Redakteure der Trinitiy-Mirror-Gruppe wollen für bessere Konditionen streiken.
Mark Sweney auf guardian.co.uk über die Rettungsversuche des Britischen Journalisten-Verbands.

15.06.2010

Google News führt mit "Editor’s Picks" ein neues Tool ein
Richard Meusers auf Spiegel Online über Nachrichtenselektion, Zensur und Medienfreiheit.

Seminarteilnehmerin Claudia Labude im Videointerview über den journalistischen Wert von sozialen Netzwerken
Drehscheibe.org berichtet vom Modellseminar für Lokaljournalismus.

Macht das ZDF Schleichwerbung?
Antje Hildebrandt auf sueddeutsche.de über den ZDF-Fernsehgarten.

14.06.2010

"Innerer Reichsparteitag": Was die Medien aus einer Formulierung machen können.
Stefan Niggemeier in seinem Blog über den "Nazifizierungsversuch von Welt Online".

"Kein Onlinedienst sollte auch nur einen Cent in die Entwicklung einer Facebook-Applikation stecken."
Martin Weigert auf netzwertig.com über das Scheitern der Facebook-Apps.

"Der O.E.C.D.-Report fragt: Muss Journalismus neu erfunden werden?"
Wieso es Zeitungen in den USA schlechter geht als woanders, erklärt Eric Pfanner auf nytimes.com.

11.06.2010

Der "quotensichere Infotainer" wird "ARD-Vorzeigejournalist"
Hans-Jürgen Jakobs und Christopher Keil auf sueddeutsche.de über Jauchs Rückkehr zur ARD.

"Indirekter Freistoß"– die "Presseschau für den kritischen Fußballfreund"
Auf V.i.S.d.P.de (Pdf, Seite 5 und 6) erklärt Zeit-Online-Redakteur Oliver Fritsch, welche Medien während der WM unverzichtbar sind.

"Mehr Content in kürzerer Zeit" – "Kann das Qualitätsjournalismus sein?"
Marek Hoffmann auf basicthinking.de über die Pläne des amerikanischen AOL-Online-Dienstes.

10.06.2010

Wie Journalisten mit Fotos und Reportagen einen neuen Blick auf Südafrika werfen.
Matthias Eberl auf rufposten.de über zwei inspirierende WM-Multimedia-Projekte.

Das Autokennzeichen GP wird als "Gangsters Paradise" umgedeutet.
Friedhelm Körner auf rp-online.de über Vorsichtsmaßnahmen in Südafrika.

"Journalisten sind so groß im Austeilen, aber so ganz schlecht im Einstecken."
Im Meedia-Interview sprechen die Macher des NDR-Magazins Zapp über Herausforderungen im Medienjournalismus.

09.06.2010

"Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel"
Martin Weber auf evangelisch.de über Versprecher von Sportreportern.

Paradiso scheitert nicht am Geld, sondern am Inhalt
Im Tagesspiegel fragt Kurt Sagatz, wieso die Lizenz des christlichen Radiosenders nach 14 Jahren nicht verlängert wird.

"In Wirklichkeit muss das gesamte Ensemble ihn natürlich mit 'Herr Schmidt' ansprechen"
DWDL.de-Chefredakteur Thomas Lückerath interviewt Jan Böhmermann über das vergangene Fernsehjahr und Harald Schmidt.

08.06.2010

Die ARD findet heraus, "was mit Digitalprogrammen alles möglich ist."
Peer Schader im FAZ-Blog über den Digitalkanal Einsfestival.

Die ff verzichtet bewusst auf einen Internetauftritt und ist trotzdem erfolgreich.
Der European Journalism Observatory verlinkt Kurt Zimmermanns Text aus der Weltwoche über das italienische Nachrichtenmagazin ff.

Trendanalyse: Online-Videos werden länger und die Zahl der Zuschauer steigt.
Teddy Wayne auf nytimes.com über Online-Videos.

07.06.2010

"Die Uhr tickt schneller und die Zeit läuft davon"
Auf dem Symposium zum Leistungsschutzrecht wurde in Hamburg kontrovers über Urheberrechte und andere große Fragen des Journalismus diskutiert.

"Schweden ist damit das weltweit führende Blogger-Land mit 218 Beiträgen pro 1000 Einwohner"
Netzwertig.com fragt, wieso Deutschland so weit hinten auf der Blogger-Rangliste steht.

"Eine Arbeitsgruppe kümmert sich um Suchmaschinen, Social Bookmarking, Facebook, Twitter und Blogs - eine andere um Kreativstrategien, wenn weiße Seiten Dich angähnen…"
Der Blog zum Modellseminar für Lokaljournalisten von Tageszeitungen informiert über investigativen Journalismus in kleinen Redaktionen und weitere Themen des Seminars.

04.06.2010

"Die Nachrichten und Dokumentationen könnten an kleine deutsche Sender, aber auch an internationale TV-Stationen verkauft werden"
Nachdem er Das Vierte verkauft hat, will Dmitrij Lesnewski nun N24 übernehmen – Ende Juni fällt die Entscheidung.

"'Bamberg' ist schon jetzt ein Synonym für das prekäre Verhältnis zwischen NPD und Medien"
Der Tagesspiegel über den Ausschluss von Journalisten beim NPD-Programmparteitag in Bamberg.

"Wird ein Thema auf den Blogs diskutiert, landet es auch auf den Schreibtischen der etablierten Medien"
Chris Sickendieck über die Bedeutung von Blogs für Politik und Journalismus.

02.06.2010

"Die Meldungen überschlugen sich, zig Leute berichteten dasselbe, zitierten sich gegenseitig, innerhalb weniger Sekunden war eine Meldung quasi verzehnfacht"
Wie Falschmeldungen ins Internet kommen, hat derausdemwaldkam bei der Bombenexplosion in Göttingen unabsichtlich selbst getestet.

"Ihr habt den Bundespräsidenten zensiert, sagen die einen. Oder: Ihr habt ihn unstatthaft in Schutz genommen, sagen die anderen"
Deutschlandradio-Intendant Steul über Horst Köhlers folgenschweres Interview.

"Im Prinzip wurde per Flattr belohnt, was unsere Leser im Moment auch sonst gerne lesen"
Taz.blog über die ersten Gewinne durch Flattr.

01.06.2010

"Für Nachrichtenjournalisten war das eine Übung im business as usual"
FAZ-Journalist Michael Hanfeld analysiert die Medienberichterstattung zum Köhler-Rücktritt.

"Sie dienen ihm vielmehr als Kasperle, die mit skurrilen Meinungen amüsieren oder mit krassen Ansichten die Angst vor Ratlosigkeit dämpfen sollen"
NZZ-Journalist Rainer Stadler über die Funktion von Journalisten für ihr Publikum.

"Ich bin von der Neuauflage derart enttäuscht, dass sich ein objektiver Kommentar quasi von selbst verbietet"
Designbote Florian Hirschmann über den Relaunch von Welt Online.

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