Wir haben heute gelesen – Archiv

31.05.2011

Kulturtechniken von Moralinszenierung
Wie Gerichts- und Gefängnis-TV-Kanäle in den USA vorführen, wie rund um den Fall Strauss-Kahn ein Drama inszeniert wird, steht auf taz.de.

"Das alte System ist kaputt"
Stephan Russ-Mohl geht auf nzz.ch der Frage nach, wie sich der Wissenschaftsjournalismus nach dem Printzeitalter entwickeln wird.

"Wie genau der Test tatsächlich arbeitet, verrät der Beitrag nicht"
medien-doktor.de kritisiert Inhalt und Aktualität eines zeit.de-Artikels über ein Behandlungsverfahren gegen Hirntumore.

30.05.2011

"Journalisten stünde es frei, auf ein Urteil zu verzichten"
Harald Staun schreibt auf faz.de über die Schmierigkeit des Kachelmann-Prozesses und die Verwandschaft von Gericht und Theater.

"Zum Dank ins Gesicht gespuckt"
Warum wegen Quellenverunglimpfung angeblich ein weiterer Journalistenpreis aberkannt werden müsste, steht auf medienwoche.ch.

"Stell dir vor, es ist Krieg und keiner bekommt es mit"
Wie eine Studie zeigen könnte, wie das Thema Revolution in der arabischen Welt aus den Medien verschwand, steht im Trierer Medienblog.

27.05.2011

Digital Natives – Avantgarde von heute?
Gert Scobel diskutiert auf 3sat.de mit Frank Schirrmacher, Constanze Kurz vom Chaos Computer Club und der Wissenschaftlerin Gisela Schmalz über Kosten, Sinn und Nutzen des Internets.

Was, wenn das Internet voll ist?
Markus Beckedahl zeigt auf netzpolitik.org einen Extra3-Clip, wo sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Interview mit Caro Korneli blamiert.

Abgedunkelt auf einem Stuhl
Oprah Winfreys Abschiedssendung fiel angeblich ziemlich bescheiden aus. Mehr dazu auf ksta.de.

26.05.2011

Virtuelle Freunde
Wie das menschliche Leben von sozialen Netzwerken bestimmt wird und wie sich Dienste untereinander vernetzen, schreibt Kurt Sagatz auf tagesspiegel.de.

77 Millionen Mal kein Hörerfeedback
Hannes Mehring meint auf radioszene.de, dass die Verwendung von User Generated Content die Relevanz des Radios steigern würde.

Kristen Schaal, nicht Kristen Schall
Auf fixmbr.de meint Christian Sickendieck, dass die Simpsons mittlerweile nicht nur Kult, sondern große Kultur sind.

25.05.2011

"Mit Journalisten befreundete PR-Berater üben allzu oft Druck aus"
Ulrike Simon meint, dass der ehemalige Bild-Redakteur im Fall Ottfried Fischer zurecht freigesprochen wurde. Mehr auf fr-online.de.

"Die goldenen Zeiten sind schon lange her"

Hans-Peter Siebenhaar zitiert auf handelsblatt.com die Produzentin Ute Biernat (DSDS, Supertalent), die die Mutlosigkeit von TV-Sendern beklagt: "Kreativität gibt es in rauen Mengen, doch keiner will sie."

"Is your social media marketing a magma shot or an ash cloud?"

Aus gegebenem Anlass erklärt Chris Street in seinem Blog, was von einem Vulkanausbruch über den Umgang mit sozialen Medien gelernt werden kann.

24.05.2011

Plöchinger live
Chefredakteur Stefan Plöchinger diskutiert auf Twitter über den Relaunch von sueddeutsche.de.

"Interessant, überraschend, pfiffiger"

Auf wuv.de steht, warum die Münchner Abendzeitung von der dpa zu dapd wechselt.

"Zara und Inditex waren damals noch aufregend"
Thomas Knüwer vergleicht in seinem Blog das Ressort Netzwert des Handelsblatts von 2001 und heute – und stellt bedeutende Änderungen fest.

23.05.2011

"Kein Verbreitungs-, sondern ein Dialogkanal"
Dirk von Gehlen schreibt in seinem Blog, wie das Social-Media-Team der New York Times Twitter, Facebook versteht – und nutzt.

Kontrolle aus der Mitte der Gesellschaft
Martin Weigert schreibt auf netzwertig.com, warum das freie Internet im Jahr 2011 auf dem Scheideweg steht.

Befeuern Skandale Zuschauer- und Verkaufszahlen?
Im Trierer Medienblog wird der Skandal um Lars von Triers Aussage "Ich bin ein Nazi" analysiert und neue Fragen gestellt.

20.05.2011

"Kaum ein Präsident von der III. bis zur V. Republik wäre ins Amt gekommen"
In Frankreich gibt es eine Grundsatzstreit um den Umgang mit dem Privatleben von Politikern. Mehr auf tagesspiegel.de.

"Die Bars und Clubs, über die man schreibt, sollten Tipps von Locals sein"

Im Interview mit visdp.de spricht der Weltreporter des Playboy, Robert Kittel, über Flirtrecherchen auf Kuba und Schwierigkeiten mit griechischen Frauen.

Wie Journalisten Twitter nutzen ...
... zeigt eine verblüffende Studie, die der Journalist Alfred Hermida auf reportr.net darstellt.

19.05.2011

Der US-Berlusconi
Rieke Havertz schreibt auf taz.de, wie das konservative US-Magazin Newsmax das Image des Immobilienmoguls Donald Trump als Politiker prägt – und verzerrt.

"Wieso glauben diese Freizeitgesellschaftler, dass sie irgendwer ernst nimmt?"
Rainer Meyer geht auf blogbar.de mit dem Internet Manifest und seinen Initiatoren hart ins Gericht.

"Don’t go into journalism if you want to be liked"
Der Journalist Patrick Smith spricht auf seiner Website über Journalismus im 21. Jahrhundert und benennt Anforderungen an künftige Journalisten.

18.05.2011

"Jeder sieht in Slow Motion schuldig aus"
Verdächtigte sind noch keine Schuldigen, meint Al Tompkins auf poynter.org, und plädiert für neue Regeln bei der Kriminalberichterstattung.

Kein Patentrezept vorhanden
Warum es für ARD und ZDF fast unmöglich ist, sich zu verjüngen, ohne dabei das ältere Publikum zu verlieren, beschreibt Tilmann Gangloff auf ksta.de.

Notwendiges Übel oder bestes Journalistentool?
Viele Journalisten und PR-Leute stehen sozialen Medien skeptisch gegenüber – laut einer Studie, die Christiane Schulzki-Haddouti auf evangelisch.de vorstellt.

17.05.2011

"Wider die Anonymität politischer Debatten im Netz"
Warum Kommentare mit Echtnamen für eine sinnvolle öffentliche Diskussion im Netz angeblich unvermeidlich sind, erklärt Markus Reiter auf dradio.de.

"It was the only full story available of the incident for three hours"
Wie das Journalismus-Startup Blottr den britischen Nachrichtenmarkt aufwirbelte, steht auf virtualeconomics.co.uk.

Kein Chef für Jump
Warum sich der MDR bei der Suche nach einem Chef-Producer für die Radiosendung Jump angeblich sehr missverständlich ausgedrückt hat, steht auf radioszene.de.

16.05.2011

"Schlag ins Gesicht"
Warum der geplatzte Vertrag der ARD mit dem Boxstall Sauerland zur Machtprobe für Monika Piel werden kann, schreibt Hans-Jürgen Jakobs auf sueddeutsche.de.

"Umbruch im Journalismus"
Lutz Knappmann fasst auf ftd.de den angeblich härtesten Tarifstreit in der Geschichte der Zeitungsbranche zusammen – und sieht einen Umbruch kommen.

Facebook-Quotient
Viele Magazine haben eine Facebook-Seite. Doch zu viele Redaktionen verstecken sich vor der Netzgemeinde, meint klatschkritik.blog.de.

12.05.2011

"Die TA sieht aus wie ein x-beliebiges West-Blatt"
Die Thüringer Allgemeine sammelt auf ihrer Website Leserkommentare zum Relaunch.

"Jedes Unternehmen hat ein Recht auf Irrtum"
Leser beschweren sich beim Ippen- und beim WAZ-Verlag – weil die Aldi-Anzeige in den Regionalzeitungen nicht mehr erscheint. Wie sich die Verleger trösten, hat Ulrike Simon für die Frankfurter Rundschau aufgeschrieben.

"... und dann geht das große Entsetzen durch das Netz"
Marcel Weiss hält die AGB-Hysterie im Falle TwitPic für übertrieben. Ein bisschen gesunder Menschenverstand reiche aus, um der Hysterie zu begegnen, schreibt er auf neunetz.com.

11.05.2011

Ausgezeichnet (1)
Das Medienmagazin DWDL verpasste den 9Live-Moderatoren die Kopfnote sechs. Moderator Marc Wagner droht in seiner Sendung nun den Autoren mit dem Anwalt – zu sehen im Forum citv.nl.

Ausgezeichnet (2)
Wie es Island geschafft hat, sich an die Spitze der Rangliste für Pressefreiheit zu setzen, hat Charlie Rutz für politik-digital.de aufgeschrieben.

Ausgezeichnet (3)
Bild.de kürt das Hin und Her beim Henri-Nannen-Preis zum "peinlichsten Medienskandal des Jahres".

10.05.2011

"Wenn das Gesendete sachlich ist, dann ist es unverständlich"
Fernsehsender bauen ihre Nachrichtenstudios um. Doch es gibt auch Kritik an den multimedialen Studios. Mehr auf taz.de.

Nebenwirkungen ausgeschlossen
Warum ein Beitrag über den Einsatz von Spargel als Heilpflanze angeblich weder faktisch korrekt noch verständlich geschrieben ist, steht auf medien-doktor.de.

"Zu viele Geschichten sind vorhersehbar"
Tom Huang zeigt auf poynter.org sechs Fragen, die Journalisten helfen sollen, bessere Geschichten zu kreieren.

09.05.2011

"Eine Reportage lebt vom Selbsterlebten, nicht vom Hörensagen"
Warum der Henri-Nannen-Preis-Gewinner René Pfister zwar Recherchelücken zugibt, seinen Preis aber keinesfalls zurückgeben möchte, steht heute auf tagesspiegel.de.

"Der tratschende Reporter"
spiegelkritik.de kritisiert, dass Spiegel Online nicht auf die Kontroverse um ihren Henri-Nannen-Preis-Gewinner René Pfister hinweist.

Wechselndes Publikum
themediablog.typepad.com zeigt, auf welchem Weg britische Zeitungen ihre Leser rekrutieren – und dass angeblich mehrere Modelle Erfolg versprechen.

06.05.2011

"Die Kür des Kronprinzen"
Warum angeblich längst klar ist, das Thomas Bellut der nächste ZDF-Intendant wird, schreibt Ralf Mielke auf berlinonline.de.

"In Düsseldorf wird es dann wenigstens noch nicht wieder hell"
Stefan Niggemeier erzählt in seinem Blog von Schlafmangel und kreativem Wahnsinn bei der Berichterstattung rund um den Eurovision Song Contest.

... und er wusste nicht, über was er twitterte
Peter Stawowy behauptet auf flurfunk-dresden.de, dass Twitter den Journlismus nicht ersetzen kann – und zeigt ein Beispiel.

05.05.2011

"Bildersprache der Medien"
Christiane Peitz spricht auf zeit.de über die Bedeutung der Bilderflut von Medienereignissen und meint: „Es ist nicht nur niederer Instinkt. Es ist die Sehnsucht nach Teilhabe.“

"Das hätte man nicht vermutet"
Jon Slattery schreibt in seinem Blog: der Befehlshaber des Kommandos, das Osama Bin Laden tötete, ist ein Journalist.

"Sind toll gefälschte Star-Interviews nicht besser als öde richtige Interviews?"
Michael Angele spricht auf freitag.de über den Film „Bad Boy Kummer“ über den Schwindel-Journalist Tom Kummer. Dass dieser der „einzige seiner Art in seiner Branche ist", solle man nicht glauben.

04.05.2011

"Streik als Notwehr"
Josef-Otto Freudenreich meint auf kontextwochenzeitung.de, dass die große Teilnehmerzahl von Journalisten bei den Stuttgarter Warnstreiks verständlich ist.

Was wäre Google ohne Datenspeicherung?
"Die könnten einpacken", behauptet der Medienjournalist Moritz Metz im Interview auf wissen.dradio.de.

"Listen, then talk"
Auf bristoleditor.co.uk stehen drei Tipps für erfolgreichen Gebrauch von sozialen Medien.

03.05.2011

Heise streikt
Jürgen Kuri erklärt auf heise.de, warum es bei News im Heise-Ticker am heutigen Welttag der Pressefreiheit zu Verzögerungen kommen kann.

"Transparenz wird von mehr gesellschaftlichen Akteuren verlangt als lediglich von Journalisten" ...
... meint Dirk von Gehlen in seinem Blog und veranschaulicht die Notwendigkeit vom Suchen des Dialogs an einem Fußball-Beispiel.

Schicksalsjahre einer Zeitung?
Richard Gutjahr spricht in seinem Blog über einen neuen Dokumentarfilm, der Einblicke in den Redaktionsalltag der New York Times gewährt.

02.05.2011

Besser ausgerüstet, besser finanziert
Das Zeitalter der PR hat begonnen, meint John Sullivan und beschreibt auf cjr.org, wie direkte PR im Internetzeitalter an die Stelle von journalistischen Inhalten tritt.

Transparenz und Übersichtlichkeit
Das Storytelling-Tool „Storify“ ist zwar noch nicht ausgereift, birgt aber durch Embed-Funktionen und einfache Handhabung viel Potenzial als journalistisches Hilfsmittel, wie Bernd Oswald auf onlinejournalismus.de meint.

„Zwischen Scheitern und großem Erfolg ist alles drin“ ...
... sagt Corinna Blümel auf evangelisch.de hinsichtlich des Launchs neuer Zeitschriften.

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