Wir haben heute gelesen – Archiv

30.09.2011

Von wegen "gelöscht"!
Nachdem ein Student Facebook mit einem Datenberg in Bedrängnis gebracht hat, zeigen Sonja Pohlmann und Kurt Sagatz auf tagesspiegel.de, wie es andere soziale Netzwerke mit der Datenspeicherung halten.

Edathy, Kauder und die Doppelmoral
Markus Beckedahl stellt auf netzpolitik.org die Frage, wie ein "normaler" Webuser das Urheberrecht kapieren soll, wenn schon die Juristen Fehler machen, die die Gesetze machen.

Der programmierende Journalist
Nach Ansicht der AP-Journalistin Shazna Nessa müssen Medienmacher künftig Journalismus und Technik mehr verknüpfen. Mehr auf handelsblatt.de.

29.09.2011

"Sorry, war ein Versuch. Morgen machen wir’s wieder anders"
Philipp Ostrop, Leiter der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhrnachrichten, erklärt im Interview mit Rapha Breyer, was er unter Ausprobieren im lokalen Onlinejournalismus versteht.

"Business-to-Customer-Journalismus sozusagen"
Martin Kölling schreibt auf heise.de, warum er dem neuen Newsroom des Autobauers Nissan durchaus auch etwas Gutes abgewinnen kann.

"Der Chefredakteur sah die 23-Jährige ernst an ..."
Benjamin Maack erzählt für Einestages die Geschichte der Reporterin Nellie Bly. Sie ließ sich 1887 in eine New Yorker Psychiatrie einweisen – und begründete so eine neue Art von Journalismus.

28.09.2011

Talkshow-King redet Tacheles
Mit Tavis Smiley kritisiert einer der einflussreichsten afroamerikanischen Moderatoren der USA die Politik Barack Obamas. Mehr auf dradio.de.

Israel versus Al-Dschasira
Der Al-Dschasira-Journalist Samer Allawi wird von Israel wegen angeblicher Spionage verurteilt. Zu Unrecht? Mehr auf sueddeutsche.de.

"Journalismus im digitalen Zeitalter"

Christian Jakubetz stellt in seinem Blog das das Cover seines neuen Ausbildungsbuchs Universalcode vor und kündigt ein Webportal zum Buch an.

27.09.2011

"Der Zugang zum Internet ist kein Spielzeug"
Markus Beckedahl antwortet in einem offenen Brief auf die Forderung Siegfried Kauders nach Internetverbot für Urheberrechtsverletzer.

"Die analoge Kanzlerin"
Thomas Knüwer ist traurig darüber, dass Angela Merkel "mit aller Härte daran arbeitet, Deutschland aus dem digitalen Zeitalter herauszuhalten".

Wie viel sind Worte wert?
Gerhard Hofweber philosophiert auf wortesindwertvoll.de über den Wertverlust im letzten Jahrhundert.

26.09.2011

Wie man sich seine Daten bei Facebook holt ...
... zeigt Richard Gutjahr in seinem Blog – und spricht mit einem Mann, der seine Daten beim Zuckerberg-Unternehmen eingefordert hat.

Noch ein Preis für Zeit Online
Zeit Online hat für ein Datenjournalismus-Projekt den bedeutenden Online Journalism Award gewonnen – als erste deutsche Redaktion.

Enthauptete Journalistin
Mexiko ist derzeit ein schlechtes Pflaster für Journalisten, wie ein Bericht auf derstandard.at zeigt.

23.09.2011

"Vermeidet Google!"
Jürgen Vielmeier kritisiert, dass Google zu mächtig wird. "Bis es etwas Konkurrenzfähiges gibt, lässt sich mit einem Programm-Mix arbeiten: Open Street Maps statt Google Maps, Bing News, Rivva und Buzzly statt Google News."

Schlechter Schmäh des Boulevard
Ein Zeitungsstreit in Österreich bildet den Auftakt für die Verhandlungen rund um ein neues Medientransparenzgesetzes in der Alpenrepublik. Mehr dazu auf berlinonline.de.

"Angestiftete Schreiber"
Je mehr Redakteursposten abgebaut werden Recherche-Infrastrukturen wegbrechen, desto größer wird offenbar die Hoffnung, dass sich im Journalismus "neue Spieler" etablieren. Mehr auf de.ejo-online.eu.

22.09.2011

"Verschmitzt und zuversichtlich"
Christoph Kappes meint auf faz.net, dass Robin Meyer-Lucht am besten gewusst hätte, wie man einen Nachruf im Spannungsfeld von Privatleben und digitaler Öffentlichkeit schreibt.

"Masturbieren mit Staubsaugern"
Anlässlich von 30 Jahren Chaos Computer Club lässt Clubsprecherin Constanze Kurz auf Markos Medien-Podcast die größten Coups der Vereinigung Revue passieren.

Wie viel Nische ist zu viel Nische?
Nikki Usher zeigt auf niemanlab.org am Beispiel von Gay News Blogs, woran Nischen-Nachrichtenwebsites scheitern können.

21.09.2011

Die Diktatur der Algorithmen
Miriam Meckel meint auf nzz.de, dass digitale Medientechniken das Leben "tödlich langweilig" machen. "Wir brauchen das, wonach wir nicht zu suchen gewusst haben."

"Ist es das, was Sie unter 'Qualität' verstehen, Frau Merkel?"
Hardy Prothmann empört sich in einem offenen Brief an die Kanzlerin: "Steht es Ihnen an, hunderttausenden Ihrer bloggenden Mitbürger die Qualität ihrer Beiträge abzusprechen, um Zeitungen, die sich über Jahre dumm und dämlich verdienen konnten, einen Gefallen zu tun?"

"Betrachte Twitter nicht als Ablenkung ...
... sondern als Chance, Nachrichten besser verbreiten und austauschen zu können", rät Mallary Jean Tenore auf poynter.org – und gibt 10 Tipps zum Einsatz von Tweets.

20.09.2011

"Data-viz-porn" im Journalismus
AP-Journalistin Shazna Nessa auf derstandard.at zu Datenjournalismus: "Wir wollen ein Tool programmieren, dass Datenmengen analysiert, um große visuelle Karten zu kreieren."

"Wahrheit ist schneller als Realität"

Marcus Schwarze glaubt, dass journalistische Arbeit online bedeutet, "verdammte neue Inhalte heran zu schaffen. Und wenn es keine neuen Inhalte gibt, die altbekannten frisch zu verpacken." Mehr auf blog.rhein-zeitung.de.

"Wer einen Blogger abmahnen will, kann ihm auch direkt auf den Rasen scheißen"
Der Autor auf marketing-boerse.de erklärt, warum man als Unternehmen "nicht auf Blogger scheißen sollte".

19.09.2011

Hype ade
Jürgen Vielmeier stimmt auf basicthinking.de einen Abgesang auf den Social-Media-Hype an. "Social Media wird uns in Zukunft als Werkzeug begleiten. Und mehr wird es nicht mehr sein."

"Wenn mich dann noch jemand dazu einladen sollte ..."
"... würden mir vielleicht auch wieder ein paar Sätze einfallen, die ich noch nicht gesagt hab." Christian Jakubetz schreibt über seine Eindrücke bei der DJV-Tagung Besser Online.

"... wünscht sich einen Kandidaten, der 1. Wahl ist"

Während der MDR-Personalrat die MDR-Intendanten-Kandidatur von Bernd Hilder kritisiert, schießt Ex-NDR-Intendant Jobst Plog gegen zu viel Staatsnähe beim MDR. Mehr auf taz.de.

16.09.2011

"Die Zeit, als Schreiben und Alkohol in hochprozentiger Allianz ineinanderflossen"
Schluss, aus, vorbei. Mit dem Umzug des Spiegel-Verlags schließt auch die schrill designte hauseigene Kantine. Silke Burmester erzählt auf berlinonline.de die Geschichte der musealen Einrichtung.

Was man im Social Web erlebt haben muss, bevor man sich abmeldet ...
... hat André Vatter in seinem Blog in 50 Punkten zusammengefasst. "Schreibe einen Verriss auf ein Netzwerk noch bevor du ein Invite hast."

Kämpfer an der Pressefreiheitsfront
Der chinesische Blogger Michael Anti verleiht empörten Bürgern und Opfern eine Stimme, wenn die Regierung kritische Berichterstattung längst verboten hat. Mehr auf ndr.de.

15.09.2011

"Aus für das Erste"
Griechenland will das staatliche TV-Programm ET-1 schließen. Dafür soll es mehr Internetangebote geben. Was ein ähnliches Szenario in Deutschland bedeuten würde, schreibt Peter Mühlbauer auf heise.de.

"Blick in die Mitte von Nichts"
Schulkinder, Gaukler, Militär. Reuters-Fotograf Carlos Barria hielt eine Sonderreise in die nordkoreanische Provinz Rason in Bildern fest. Mehr auf sueddeutsche.de.

"Ich möchte die Geschichte der Frau hören, nicht die des Reporters"
Jan Söfjer beklagt in seinem Blog den Einsatz von Reportern als Presenter in der Sendung ZDFzoom. "Die Reporterin drängt sich wahnsinnig auf, ständig ist sie im Bild. Mit Bindeglied zum Thema hat das nichts zu tun".

14.09.2011

"Eine grundsätzliche Frage, die sich noch öfter stellen wird"
Dürfen Zuschauer live aus dem Landtag bloggen? Frank van Bebber berichtet auf hr-online.de über den kuriosen Fall eines Live-Blog-Verbots im Hessischen Landtag.

Apps versus E-Bücher
Robert Niles plädiert für das Entwickeln von E-Büchern. „Jeder Print- oder Online-Content, der mehr als 20.000 Worte hat, kann als eBook verkauft werden“.

Vielfalt oder Staatspresse
?
Mathias Döpfner lobt im NZZ-Interview die digitalen Angebote öffentlich-rechtlicher Sender, ist aber gegen Wettbewerbsverzerrung und Dumping.

13.09.2011

Kommentar lauter, Hintergrundlärm leiser
Mithilfe einer neuen Tontechnik für den DAB+-Standard sollen Radiohörer künftig das Verhältnis zwischen Reporterstimme und Hintergrundlärm einstellen können. Mehr dazu auf dradio.de.

Next generation's newsroom tool
Wie die BBC mit einer Mischung aus Redaktionssystem und Social Network Synergien in der redaktionellen Aufbereitung fördern will, beschreibt Martin Hitz auf medienspiegel.ch.

Zicken, Machos, gängiges Klischee
Auf spiegel.de lässt Daniela Zinser fast kein gutes Haar an der neuen RTL II-Sendung Berlin – Tag & Nacht. "Einen Pluspunkt in Sachen Gleichberechtigung gibt es dafür, dass Männer wie Frauen halbnackt durch die Wohnung laufen".

12.09.2011

"Es herrscht genug Lärm. Schweigen und Erinnern gehören zusammen"
In einem Kommentar auf derstandard.at erklärt NYT-Kolumnist Roger Cohen, warum "Erinnerung uns die Wahrheit näherbringt als vermeintliche oder tatsächliche historische Faktizität".

"Widerlich!"
Ein Welt-Artikel veranlasst den Autor auf achgut.com zu einer Generalkritik über die Berichterstattung rund um 9/11. "Medien basteln weiter an dem Bild, dass das Leben eines US-Amerikaner so viel Wert ist, wie das von 1000 Moslems."

"Die neue Macht von Social Media"
medienmilch.de berichtet, wie die kleine Nichtregierungsorganisation Solidar Suisse den multinationalen Konzern Nestlé innerhalb einer Woche an den Verhandlungstisch zwingen konnte.

09.09.2011

"Facebook bewegt sich, ganz sauber ist es juristisch aber noch nicht"
Juristin Nina Diercks ist erstaunt angesichts der neuen Transparenz von Facebook bei Datenschutzverwendungsrichtlinien – und erklärt, was genau sie bedeuten.

"Manchmal ist das schade. Manchmal eine Gnade"
Don Alphonso findet manches an der deutschen Wired gelungen, manches aber auch nicht. Wenn "PR-Phrasen als 'exklusiv' verkauft werden, schreit Wired weniger nach Lesern denn nach Werbekunden".

Wie man beim Publikum auf seine Texte aufmerksam machen kann ...
... schreibt Jan Füchjohann in seiner Rezension des Buchs "The Copy Book" auf sueddeutsche.de. Eine "Anleitung zum Schreiben".

08.09.2011

Wikis im Journalismus
Von 150 befragten deutschen Zeitungen betreiben 23 Prozent ein Redaktionswiki. Das hat Florian Siebeck herausgefunden. Zum Vergleich: Branchenübergreifend hat Schätzungen zufolge etwa die Hälfte der Unternehmen ein Wiki. Größtes Hindernis in den Redaktionen ist die chronische Unterbesetzung.

Am Pranger
Im brandenburgischen Zossen demonstrieren Bürger gegen ihre Tageszeitung. Die Märkische Allgemeine Zeitung mache Hofberichterstattung für das Rathaus anstatt frei und kritisch zu berichten.

Sinneswandel
Facebook will sicht jetzt doch an einer freiwilligen Selbstkontrolle in Deutschland beteiligen. Laut FTD trafen sich Vertreter des Unternehmens mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich.

07.09.2011

Ganz anders
"So würde Spiegel Online aussehen, wenn Twitter und Facebook am Drücker wären." Christian Gast stellt die Headlines der Spiegel-Online-Homepage dem gegenüber, was über soziale Medien am häufigsten weitergeleitet wurde.

Zu spät
"Seit gestern bin ich mir ziemlich sicher, dass für die letzte analoge Generation in den Redaktionen verflixt harte Zeiten anbrechen." Christian Jakubetz sorgt sich angesichts gut ausgebildeter und vielseitiger Jungjournalisten um "all die Kollegen, die sowohl altersmäßig als auch mit ihrem digitalen Viertelwissen jetzt in der Mitte von Nirgendwo festhängen".

Halb voll
Martin Weigert nervt das ewige Lamento der Netzgemeinde. Zur Aufmunterung hat er auf netzwertig.com fünf Entwicklungen zusammengestellt, die unterstreichen, "dass sich der digitale Standort Deutschland trotz aller offenen Fragen und Skepsis, trotz allem Populismus, Aktionismus und Schlechtredens in die richtige Richtung bewegt".

06.09.2011

"Wir brauchen ein öffentlich-rechtliches YouTube"
Markus Hündgen meint, dass die heutigen Rundfunkgesetze "von vorgestern" sind. Man brauche "ein frei zugängliches, öffentlich finanziertes Biotop, in dem jeder Bürger mit Bewegtbild kommunizieren kann."

"Globalisiert ist mir ein kleines bisschen zu groß"
Anlässlich der Verleihung des Theodor-Wolff-Preises spricht Preisträger Klaus Harpprecht im Interview mit general-anzeiger-bonn.de über Gefahren für den Journalismus – und was ihn mit Peer Steinbrück verbindet.

"Die Aura der Unbesiegbarkeit ist futsch"

Im Interview mit taz.de verrät US-Journalist Craig Aaron, dass die Angst der Politiker vor Rupert Murdoch in den USA deutlich gesunken ist.

05.09.2011

"Ich hoffe, dieses Buch spiegelt meinen lebenslangen inneren Konflikt wieder."
Auf mediatribune.de blickt Manfred Bissinger im Interview mit Roger Willemsen auf 50 Jahre journalistische Arbeit zurück. "Meinungskampf ist der Journalismus der Zukunft."

Nicht so gemeint
Jens Matheuszik bewertet auf pottblog.de den Rückzieher von WAZ-Chef Christian Nienhaus in seiner Äußerung zu Landtagsabgeordneten als äußert fragwürdig.

"Manche Geschichten sind einfacher zu erzählen, je weniger man weiß."
Stephanie Doetzer berichtet auf faz.net, wie syrische Flüchtlinge Geschichten erfinden, um Medien als Plattform zu benutzen.

02.09.2011

"Es gibt uns ein Gesicht – eines, das wir normalerweise nicht haben"
Mit ihrem News-Café hat die kanadische Winnipeg Free Press Erfolg bei der Interaktion mit Lesern und Social-Media-Nutzern. Dabei fing alles als Marketingfehler an ... Mehr auf niemanlab.org.

Was der Journalismus von der Wissenschaft lernen kann ...
... sind laut Matt Thompson genauere Aussagen über Künftiges und das Konzept der Vergleichbarkeit. "Erklärt ein Text seine Methoden und Quellen gut genug, dass ein Leser sie nachvollziehen kann?"

"Die Aufregung war auch von der Bild-Zeitung so nicht geplant"
Im Interview auf visdp.de behauptet der Journalist und Autor Christian Seiler, dass Rudi Völler die Lautstärke vorgab, wie über das Buch von Fußballer Philipp Lahm gesprochen wurde.

01.09.2011

" ... vielleicht sogar Liebe. Ich glaube der wird rot, wenn er Frau Merkel sieht"
Im NDR-Magazin Zapp berichtet Josy Wübben über die Nöte des Ex-ZDF-Journalisten Steffen Seibert als Chef des Bundespresseamtes.

"Ernsthafter Schaden"
Wikileaks beschuldigt den Guardian-Reporter David Leigh, geheime Daten und Namen von Informanten absichtlich der Öffentlichkeit preisgegeben zu haben. Mehr auf sueddeutsche.de.

Neue Macromedia-Studie
Warum partizipativer Journalismus in Deutschland offenbar unterentwickelt ist, steht auf koeln-nachrichten.de.

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