Wir haben heute gelesen – Archiv

28.10.2011

"Kamasutra im Namen des Herrn"
Warum kirchliche Medienhäuser wie die Augsburger Mediengruppe Weltbild pornografische Bücher vertreiben, erklärt Joachim Frank auf ksta.de.

"Medienhypes und Bildikonen"
Welche Rolle die Medien bei der Inszenierung der Tötung Gaddafis spielten, erläutert der Historiker Thomas Großbölting im Interview auf visdp.de.

"Ein bisschen müffelig"
Christian Jakubetz behauptet in seinem Blog, dass Mitglieder des Netzwerks Recherche nicht viel anders handeln als diejenigen, denen sie auf den Fersen sind.

27.10.2011

Alternative zu Facebook
Das neugestaltete soziale Netzwerk Diaspora will Facebook Konkurrenz machen – indem es Daten schützt, statt sie zu sammeln. Mehr auf berliner-zeitung.de.

Mechanismen der Onlinebeleidigung
Wann auf einen Kommentar im Netz eine Beleidigung folgt – und warum das Einbringen von Hitler das Diskussionsklima in Kommentarspalten nicht verbessert, erklärt Jannis Kucharz auf netzfeuilleton.de.

Personalities, DAB+ und multimediale Keynotes
Inge Seibel-Müller berichtet über ein Radiopanel bei den Münchener Medientagen. Wichtig ist demnach auch künftig "eine emotionale enge Verbindung zum Hörer in Kombination mit Radioleidenschaft".

26.10.2011

"Weihnachtsfeier mit Aldi-Flips im Sozialraum"
Weil etwa seine Rentenbescheide ihm weniger Geld in Aussicht stellten als Hartz IV, hat Kai Schöneberg seinen Job bei der taz aufgegeben. "Revolution ist Mist, wenn am Monatsende Strom und Wasser bezahlt werden müssen."

"Banalitäten in mehrfacher Verwendung"
Der Publizist Evgeny Morozov kritisiert auf faz.net das neue Buch Public Parts des Netz-Journalisten Jeff Jarvis. "Jarvis beherrscht die Kunst, trivialste Beobachtungen in leere Geschäftsmaximen zu verwandeln."

"Liebes Telefon, ..."
Sebastian Matthes schreibt auf wiwo.de anlässlich des 150. Geburtstags des Fernsprechers einen Brief an ein "Auslaufmodell", dessen "Fankreis immer älter" wird.

25.10.2011

"Ein Völkchen von Apokalyptikern"
David Hugendick meint auf zeit.de, auch in der Sprache das "Ende vor Augen" entdeckt zu haben: "Und trifft sich die Jugend lieber auf Facebook als in Großraumdiscos, oswaldspenglert es auf Zeitungsseiten."

"Lass doch nochmal über Print reden"
Wie Christian Scholz auf mrtopf.de berichtet, haben die Medientage München keine neuen Erkenntnisse hervorgebracht. "WLAN gab es natürlich nicht, getwittert haben ca. 2-5 Personen."

Neue Technologie für die Werbeindustrie
Johnny Haeusler stellt auf spreeblick.com eine Methode der Bildbearbeitung vor, die "äußerst realistisches Einfügen von computergenerierten und animierten Objekten in Fotos erlaubt".

24.10.2011

"Twitter als Ort für Spassvögel? Wenn es denn so einfach wäre"
Nick Lüthi schreibt auf medienwoche.ch gegen "digitalen Fallschirmjournalismus" an.

"Kaiser und Kronprinz"
Günther Jauch stellte seine Sendung für die Werbeshow von Altkanzler Helmut Schmidt für SPD-Politiker Peer Steinbrück zur Verfügung. Mehr auf welt.de.

Wie man eine Frage stellt ...
Bei den 191. "Berliner Lektionen" diskutierten Anne Will, Rüdiger Safranski u.a. über die Kunst und den Sinn des Fragens. Mehr auf tagesspiegel.de.

21.10.2011

Die Unerschrockene
Eine Berliner Ausstellung zeigt die Kriegsbilder der AP-Fotografin Anja Niedringhaus. Kulturzeit berichtet, wie sie sich für ihre Fotos immer wieder in Lebensgefahr begibt.

"Das Netz war noch nie ein rechtsfreier Raum"
Im Interview auf vorwaerts.de spricht der SPD-Netzexperte Björn Böning über die Herausforderungen der digitalen Revolution.

Irrwege einer Nachricht
Am Beispiel der Nachricht vom Tod Gaddafis zeigt Craig Silverman auf cjr.org, wie rasant und widersprüchlich Informationen auf Twitter verbreitet werden.

20.10.2011

"Sie sind nicht König von Bayern!"
Joachim Jakobs auf heise.de in einem offenen Brief an Staatsminister Joachim Herrmann: "Es fehlt Ihnen darüber hinaus jeglicher Respekt vor dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland!"

"Inhaltlich unkonkret"

Christian Müller nimmt auf karrierebibel.de 55 Social Media Guidelines unter die Lupe. Sein Fazit: Das Verbesserungspotenzial ist noch groß.

"Keine Panik!"
Engelbert Washietl, österreichischer Sprecher der Initiative Qualität im Journalismus, schreibt auf wienerzeitung.at über Bezahlinhalte auf Websites und Tablets: "Mühsam sind beide Wege. Sie sind aber nicht der Anfang vom Ende der Zeitungskultur."

19.10.2011

2.350 Euro für den Sex-Trip, bitte!
Wie ein Gewinnspielteilnehmer beim Radiosender Antenne Bayern dem ansonsten eloquenten Moderator Wolfgang Leikermoser die Sprache verschlug, erzählt Fabian Mader auf focus.de.

Nachrichten als Animation
Die taiwanesische Firma Next Media produziert TV-Beiträge in Computerspiel-Optik über Nachrichten, zu denen es keine Bilder gibt. Ist das noch Journalismus? Mehr auf zeit.de.

Medientechniker, Kritiker, Humanist
Peter Weibel, Direktor des Zentrums für Kunst und Medientechnik, spricht auf dradio.de über das Vermächtnis des umstrittenen Medientheoretikers Friedrich Kittler. "Er war der Begründer der akademischen Medientheorie in Deutschland."

18.10.2011

Preisverleihung abgesagt
Kurz nach der Bekanntgabe der Nominierten für den Himmel-und-Hölle-Preis, der die "fairste und fieseste Redaktion Deutschlands" auszeichnet, hat der Freischreiber-Verband die Wahl gestoppt. Mehr auf berliner-zeitung.de.

Kerner ohne Kerner
Laut bild.de verlässt Johannes B. Kerner zum Jahresende seine eigene Show auf Sat.1 aufgrund inhaltlicher Differenzen.

Ziemlich fair, aber nicht präzise
Oliver Tolmein kritisiert auf faz.net die gestrige Ausgabe von Hart aber fair: Obwohl interessante Fragen gestellt wurden, konnte der Moderator nicht übermitteln, um welches Thema es eigentlich ging.

17.10.2011

"Wir stehen erst am Anfang ..."
... sagt Google-Verwaltungsrat Eric Schmidt über das Internetzeitalter. Wie viel Anteil das Internet am Sozialprodukt hat, und wie Privatsphäre künftig bewahrt wird, steht auf ftd.de.

Suspendierung, Repressalien, Todesstrafe
Der Skandal um die Veröffentlichung unbearbeiteter diplomatischer Depeschen durch Wikileaks hat erste Opfer gefordert, berichtet Dagmar Wittek auf evangelisch.de.

"Bisweilen ein Arschloch"
Warum Steve Jobs zeitweise wohl unerträglich war, schreibt Achim Sawall auf golem.de.

14.10.2011

Keine Lösung
Im DJV-Freienblog erklärt Michael Hirschler, warum die Rechtsfigur Fair Use unfair ist: "Fair Use erscheint weder als Lösung für freie Journalisten noch für Internetunternehmen, die an Planungssicherheit und sozialem Ausgleich interessiert sind."

Hohe Auslandsauflagen

Während hierzulande die Auflagen sinken, ist die Nachfrage nach deutschsprachigen Zeitungen im Ausland groß. Mehr auf tagesspiegel.de.

Schreiben hinter Gittern
Inhaftierte machen Blatt: In Deutschland erscheinen rund 60 Gefängniszeitungen. Über die Schwierigkeiten, Kontrollen und Zensur berichtet Murat Koyuncu auf wissen.dradio.de.

13.10.2011

Lost in Adventure
Ramon Schack erzählt auf zenitonline.de, wie der ehemalige Spiegel-Korrespondent Lutz Kleveman den Ursprung seiner Faszination für Gewalt in der eigenen Familie fand.

Politik statt CCC
Auf sueddeutsche.de meint Helmut Martin-Jung, dass es nicht "in den Händen eines eher lose organisierten Clubs" liegen dürfe, bei Computerfragen "als letzte Instanz zu fungieren".

Viel Nachholbedarf
In seinem Blog hat Christian Buggisch eine Liste mit (öffentlich zugänglichen) deutschsprachigen Social Media Guidelines zusammengestellt.

12.10.2011

Social Media ist kostenlos?
Denkste, sagt Falk Hedemann und klärt auf t3n.de über zehn Mythen rund um Social Media auf.

"Hinten angestellt"
Welche Auswirkungen der Relauch der britischen Zeitung The Independent auf deutsche Publikationen haben könnte, beschreibt Thomas Lückerath auf dwdl.de.

"Technologie neu gedacht"
Warum Open-Source-Modelle und eine Macher-Kultur der Schlüssel für Innovationen im Journalismus sein könnten, schreiben Nikki Usher und Seth Lewis auf niemanlab.org.

11.10.2011

Bespitzelt in Göttingen
Seit 14 Jahren sammelt der Verfassungsschutz Daten über einen freien Radiojournalisten aus Göttingen. Ein "ungeheuerlicher Vorgang", wie Jürgen Gückel auf goettinger-tageblatt.de berichtet.

Objektivität im Netz
Wie das Netz den Zerfallsprozess journalistischer Machtstrukturen beschleunigt und welche Auswirkungen der Fall des Interpretationsmonopols der Zeitungen auf die Meinungsbildung hat, erklärt Martin Eiermann auf theeuropean.de.

Billigalternativen zum iPhone
Ein Smartphone von Aldi oder Lidl? Matthias Kremp hat sie für Spiegel Online getestet.

10.10.2011

Die Seine will nicht die Themse sein
Falk Heunemann aus dem Kommentarteam der FTD wundert sich über die ein oder andere Exklusivnachricht der Nachrichtenagentur dapd.

Sie können immerhin unfallfrei ihre Namen aussprechen
Fernsehkritiker Hans Hoff hat sich am Joko-und-Klaas-Moderatorenteam sattgesehen. Er vergleicht die beiden mit einem üblen Husten und bescheinigt den deutschen Fernsehmachern mal wieder reichlich Einfallsarmut.

Das kleine Kamerasymbol im Suchschlitz
Marcus Lindemann zeigt auf seinem Blog, wie Journalisten mit der neue Google-Bildersuche Urheberrechtsverletzungen aufspüren können.

07.10.2011

Keine Krone für Springer
"Und dieses Vorkaufsrecht gedenken wir auch auszuüben", sagt Christoph Dichand, Geschäftsführer und Herausgeber der Kronen-Zeitung im Handelsblatt für den Fall, dass die WAZ ihren Anteil verkaufen wolle.

Kein Bericht aus Serbien
"Die Medien werden vollständig kontrolliert", heißt es laut NZZ in einem Bericht der serbischen Antikorruptionsbehörde. Wie zum Beweis: Die serbische Regierung soll verhindert haben, dass eben jener Bericht über die Verhältnisse der Medienbranche veröffentlicht wird.

Keine Transparenz in der Schweiz
"Für problematisch" halten die Herausgeber des Jahrbuchs "Qualität der Medien" den Umgang vieler Schweizer Medien mit der Kennzeichnung von Agenturmaterial. Einen Überblick der Studienergebnisse gibt persoenlich.com.

06.10.2011

Zwei Minuten mit Steve
Wie sich Michael Sippey auf eine Präsentation bei Apples Worldwide Developer Conference vorbereitete. "We thought we were ready. We weren't."

Zwei Minuten, die fehlen
Warum der ZDF-Wiso-Beitrag "Die Bank gewinnt immer" nur leicht gekürzt im Internet abrufbar ist. "Es fand keine Zensur statt."

Zwei Mal Ärger
Was Spiegel Online und Neon an ihrer Himmel-und-Hölle-Nominierung auszusetzen haben. "Das grenzt an Rufmord."

05.10.2011

20 Journalisten, an denen kein Start-up vorbeikommt
Tilo Bonow hat für deutsche-startups.de auch dieses Jahr eine Liste von Redakteuren erstellt, deren Namen sich Start-up-Unternehmer merken sollten. Mit dabei: Alexander Becker von meedia und Holger Schmidt von der FAZ.

5 Dinge, die Journalisten über das neue iPhone wissen sollten
Welche Neuerungen für Journalisten nützlich sein könnten, hat Jeff Sonderman für poynter.org aufgeschrieben. So soll es künftig etwa leichter sein, aus Apps heraus zu twittern.

96 Prozent aller Journalisten nutzen Social Media
Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der PR-Agentur Cision. Britische Journalisten seien dort besonders aktiv, finnische besonders kritisch und die deutschen besonders misstrauisch.

04.10.2011

Fingerübung
Fiete Stegers gibt auf onlinejournalismus.de einen Überblick der Reaktionen zum faz.net-Relaunch vom Wochenende.

Pflichtaufgabe
Michael Hanfeld schreibt auf faz.net über die Vergabe des Deutschen Fernsehpreises. Sein Urteil: "Nazan Eckes und Marco Schreyl führten so uninspiriert durch die Show, als durchblätterten sie lustlos einen Warenhauskatalog und machten Häkchen hinter dem jeweils nächsten, zu bestellenden Artikel."

Schachzug
Warum Springer-Chef Mathias Döpfner mit seinem WAZ-Übernahme-Angebot wohl auch andere Medienunternehmen verunsichert hat, steht heute im Leitartikel der FTD.

Viavision
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