Wir haben heute gelesen – Archiv

30.11.2011

"Restrisiko Social Media"
Jan Eggers beleuchtet in seinem Blog juristische Problemzonen beim Umgang mit Inhalten aus sozialen Netzwerken.

"Wer hat Ihnen diesen Titel gegeben?"
Im Interview mit Caroline Neumann auf vocer.org erklärt der stellvertetende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen, warum er zurecht Terrorexperte genannt wird – und warum 20 Jahre Erfahrung nicht vor Fehlern schützen.

"Publizieren ist kein Wattepusten"
Jim Edwards zeigt anhand von Regionalcovern des Time Magazine auf businessinsider.com, wie "engstirnig" die US-Ausgabe der Zeitschrift ist.

29.11.2011

"Ein authentisches Live-Blog ist wie ein MP3"
Matt Thompson bricht auf poynter.org eine Lanze für klassisches Live-Bloggen – und nennt fünf Vorzüge gegenüber dem Live-Twittern.

"Prinzipiell ist alles möglich"

Im Interview mit Ronny Blaschke auf fr-online.de verrät ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky, warum die ARD nicht unbedingt an den Bundesligarechten festhalten will.

Neuer Datenjournalismuspreis

Google und Global Editors Network haben einen neuen, mit 45.000 Euro dotierten Journalistenpreis ins Leben gerufen, berichtet Rachel McAthy auf journalism.co.uk.

28.11.2011

Wie frei dürfen Journalisten in ihrer Darstellung sein?
Diese Frage diskutierten der Interview-Fälscher Tom Kummer und der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen auf dem Journalistentag des DJV-Landesverbands Nordrhein-Westfalen.

Der Leisetreter
Wie sich Ulrich Wilhelm ins Amt des BR-Intendanten gefügt hat, hat Steffen Grimberg auf taz.de festgehalten.

Im Netz des Verbrechens
Der Journalist Horst Krieg hat einen Roman über Medien, Manipulation und Macht geschrieben. Mehr auf relevant.at.

25.11.2011

nzz.ch bald nur noch mit Paid Content?
Die Geschäftführung der Neuen Züricher Zeitung will eine Bezahlschranke fürs Onlineangebot einrichten – und gleichzeitig die Trennung zwischen Print- und Onlinejournalisten aufheben. Mehr auf drs.ch.

Wer braucht da noch Feinde?
Paul Ingendaay beschreibt auf faz.net, wie selbst Zapatero-freundliche Medien nach der Wahl über den bisherigen spanischen Ministerpräsidenten herfallen.

Machtmissbrauch
Die ägyptisch-amerikanische Journalistin Mona al-Tahawy wurde von der Polizei in Kairo rund 12 Stunden lang sexuell misshandelt. Dies teilte sie auf Twitter mit. Mehr auf welt.de.

24.11.2011

"Besonders Reise- und Autoressorts sind anfällig"
Im Interview mit DRadio Wissen spricht taz-Redakteur Sebastian Heiser über den Einfluss von Anzeigenkunden auf redaktionelle Inhalte – und blickt dabei auch selbstkritisch auf die taz.

"Fünf Überlebensregeln für Junggebliebene"
In seinem Blog macht sueddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger älteren Journalisten Mut, sich auf neue Medien einzulassen – und warnt Berufsneulinge davor, bequem zu werden.

"... dem Vernehmen nach aßen sie dabei Döner"
Lukas Heinser nimmt in seinem Blog einen Spiegel-Online-Artikel aufs Korn, der versucht, neue Erkenntnisse über die jüngst aufgedeckte Nazi-Mordserie zu liefern.

23.11.2011

Keine Lippenbekenntnisse
Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger plädiert für das Ausroden "schlechter Auswüchse" im Journalismus und erklärt, welche Rolle Ombudsmänner dabei spielen können. Mehr auf freitag.de.

"Seriös-biedere Fassade"
Kulturzeit berichtet über die Journalistin Andrea Röpke, die seit Jahren über Rechtextremismus berichtet und nun ein Buch über Frauen in der Naziszene geschrieben hat.

No woman, no cry
Auf poynter.org gibt Jeff Sonderman Tipps, wie sich Journalistinnen vor Sexismus und Beleidigungen in sozialen Medien schützen können.

22.11.2011

"Der erste Schritt ist Vernetzung"
Medienjournalistin Ulrike Langer verrät im Interview mit derstandard.at, worauf es beim Datenjournalismus wirklich ankommt – und warum Journalisten nicht programmieren können müssen.

Zahlungstermin, Urheberrechte, Textveränderungen
In einem Podcast auf cinch.fm spricht DJV-Referent Michael Hirschler über Vertragsbedingungen fürs freie Journalistenbüro. "Geschäftsbedingungen sind das A und O."

"Drall-und Prall-TV mit Katze und Michaela"
Joachim Huber macht auf tagesspiegel.de zehn neue Vorschläge für Gottschalks Nachfolge bei Wetten, dass..?. Die Liste ist "deswegen so exzeptionell, weil wir die Assi-Lösung mitdenken".

21.11.2011

"So ne Scheiße"
Ricarda Breyton rechnet auf berliner-zeitung.de mit der TV-Show Das Supertalent ab. "Wirkliche Talente gehen fast unter, weil sie nicht provozierend genug sind."

"Eigentlich leichter als erwartet"
Günther Jauch offenbart im Interview mit dwdl.de, dass er mit mehr Schwierigkeiten beim Start seiner ARD-Talksendung gerechnet hat.

Unliberale Simpsons
Der erzkonservative amerikanische Moderator Glenn Bleck will mit Simpsons-Macher Jon Collier eine Fernsehserie starten. Warum das Produkt alles andere als amerikakritisch sein wird, schreibt Rieke Havertz auf taz.de.

18.11.2011

"Gelegenheit verpasst, Chance vertan!"
Wie es Lokalmedien in Münster verpassten, über einen Bandcontest zu berichten – und damit junge Leser anzusprechen – beschreibt Christian Gertz auf mehrtexte.de.

"Erst die Breaking-News, dann Twitter"
Die Nachrichtenagentur AP rüffelte ihre Mitarbeiter, weil sie Ereignisse rund um Occupy Wall Street live via Twitter veröffentlichten. Mehr dazu im Blog Medienfilter.

"So komme ich an meine Storys ran"
Horst von Buttlar verrät auf ftd.de sein Erfolgsgeheimnis als Journalist: "Auf Festen nähere ich mich den besseren Managerhälften und gewinne mit meinem Charme und Witz ihr Vertrauen. So komme ich an die Männer ran."

17.11.2011

Was ist ein Stakeholder?
Im Interview mit David Selbach auf prmagazin.de spricht der Journalist Oliver Santen über seinen Wechsel als "globaler Pressesprecher" zu Siemens.

"Twitter, Facebook und Google+ sind einer zu viel"
Martin Weigert schreibt auf netzwertig.com, warum Google+ für ihn eine Last ist, "die ich von Berufs wegen nicht ignorieren kann".

Auf die nächsten 500 Sendungen!
Auf stern.de lobt Bernd Gäbler die Moderatorin Maybrit Illner: "Sie ist in ihren TV-Auftritten ihrem Image stets treu geblieben: Sie ist und bleibt eine politische Journalistin."

16.11.2011

"Petarden und Rohrkrepierer"
Kolumnist Rainer Stadler verurteilt eine Kampagne des Schweizer Boulevardblatts Blick, kritisiert aber auch die Gegenattacke der Medienkonsumenten. Mehr auf nzz.ch.

"Die Druckausgabe hat den Weg geebnet"
Auf netzleser.de beschreibt Steffen Greschner den Erfolg von tegernseerstimme.de. Die Website ist demnach der erste Lokalblog, der "bis zu 10.000 Euro pro Monat" erwirtschaftet.

"Ich arbeite nicht für weniger als 50 Euro"

Alessia Cerantola beschreibt auf ejc.net den Aufstand freier Journalisten in Italien gegen prekäre Arbeitsbedingungen und ein von Greisen regiertes Mediensystem.

15.11.2011

"Falsche Anschriften bei Yasni"
In seinem Blog beschreibt Mark Heywinkel, warum er noch immer ein schlechtes Gewissen hat, weil er den Digital Lifestyle mag.

"Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke"
Die Leiterin der Schweizer Journalistenschule MAZ, Sylvia Egli von Matt, beschäftigt sich auf vocer.org mit der Frage, ob der Journalistenberuf nicht "irgendwie am Ende" ist.

Wird Arte "zu populär"?
René Martens dokumentiert auf sueddeutsche.de, wie die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm das künftige Programmschema des TV-Senders kritisiert.

14.11.2011

Gemeinsam zu Experten werden
In seinem Blog erzählt der Journalist Daniel Brökerhoff die Geschichte einer Recherche in sozialen Medien. Sein Fazit: Journalisten müssen öffentlich arbeiten.

"Ein bisschen viel Claus"
Hans Hoff stört an der ZDF-Doku Machtfaktor Erde, dass die Allgegenwärtigkeit von Moderator Claus Kleber leider vom eigentlichen Thema – Klimawandel und Ressourcenknappheit – ablenkt.

"Die gekaufte Republik"
Michaela Seiser berichtet auf faz.net über die Presseförderung in Österreich – und warum ein Gesetz sie bald einschränken soll.

11.11.2011

Die Stimme einer Generation
Ein 17-Jähriger erklärt Firmenvorständen, wie Jugendliche in sozialen Medien kommunizieren. Mehr auf berliner-zeitung.de.

"Der Bulle von Wals"
Wie der österreichische Unternehmer Dietrich Mateschitz mit Servus TV den deutschen TV-Markt erobern will, beschreibt Sabine Sasse auf tagesspiegel.de.

Eine Ausgabe ohne Fäkalhumor
Im Interview auf persoenlich.com erklärt Dummy-Chefredakteur Fabian Dietrich, was ihn am Thema "Scheiße" reizt.

10.11.2011

Lücke im "besten Pressemarkt der Welt"?
Welche Probleme die Huffington Post in Deutschland möglicherweise bekommen könnte, erklären Simon Hurtz und Marin Majica auf fr-online.de.

Mama, ich will Apps programmieren!
Ein 12-Jähriger, der zwei Apps programmiert hat, lässt selbst jemanden wie Mark Zuckerberg alt aussehen. Ein Video auf blog.wiwo.de zeigt den Schüler bei der Präsentation.

"Auffällig unauffällig"
Das Medienmagazin Zapp deckt auf, wie sich die Walsroder Zeitung bei der Berichterstattung über die zwielichtigen Hells Angels im Ort verblüffend zurückhält.

09.11.2011

Mehr Pressefreiheit
Im Interview mit der Main-Post erzählt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, wie sie die Arbeit von Journalisten mit einem Gesetz besser schützen will.

Mehr Freie
Wer zum neuen Bundesvorstand des Deutschen Journalisten-Verbands gehört, wie er aussieht und welche Aufgaben er hat, steht auf djv.de.

Mehr Links
Weitere Infos rund um den Verbandstag in Würzburg haben Ralph Bauer und Thomas Mrazek vom Bayerischen Journalisten-Verband auf bjv.de zusammengestellt.

08.11.2011

"Wie kann es sein, dass Sie für ein Leistungsschutzrecht stehen?"
Gut zwei Stunden besuchte die Bundesjustizministerin gestern den Verbandstag des Deutschen Journalisten-Verbands. Journalist Jan Söfjer fragt sich in seinem Blog, warum weder sie noch der DJV das Leistungsschutzrecht noch infrage stellen.

"Die Honorarsituation der Freien gefährdet die Demokratie"
Rund 140 der insgesamt 297 angemeldeten Teilnehmer des Verbandstags sind freie Journalisten. Welche Anliegen sie gestern in Würzburg hatten, hat DJV-Referent Michael Hirschler in seinem Blog aufgeschrieben.

"Thema des Tages"
Heute steht in Würzburg auch die Wahl des Bundesvorstands auf dem Programm. Der DJV lädt auf seiner Website zur Diskussion ein.

07.11.2011

"Paukenschlag"
Radio Fritz hat die Sendung Ken FM von Moderator Ken Jebsen abgesetzt. Warum das nichts mit Zensur zu tun hat, erklärt Christoph Lemmer auf radioszene.de.

"Notwehr"
Timo Rieg gibt Journalisten Nachhilfe in Sachen Notwehr. Er erklärt auf spiegelkritik.de, warum ein Bericht über die Hells Angels nicht dadurch gut wird, dass er Positionen aneinanderreiht.

"Kampagne"
Bild-Chefredakteur Kai Dieckmann hat der Passauer Neuen Presse ein Interview gegeben. Er erklärt, was ihn an Kampagnen wie die der Griechenland-Berichterstattung reizt und wie Gegendarstellungen die Auflage steigern können.

04.11.2011

Mehr Gehalt für Zeitschriftenredakteure
1,5 Prozent mehr Gehalt ab Januar 2012: laut DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring ein "akzeptabler Kompromiss nach einer viel zu langen Hängepartie". Die neue Gehaltstabelle gibt es auf der Website des DJV.

25 Tipps zur Recherche
Wie Journalisten ihre Recherche zu Wahlkämpfen am besten in sozialen Medien durchführen, veranschaulicht Mallary Jean Tenore auf poynter.org.

12 Tipps zum Benehmen
Wie man es sich mit Bloggern dauerhaft verdirbt, zeigt Kerstin Hoffmann auf ihrer Website: "Behandeln Sie Blogs wie Presseportale und wählen Sie dabei den bestmöglichen Verlautbarungsstil."

03.11.2011

Warum Wall Street Journal und Huffington Post den deutschen Onlinemedienmarkt angreifen ...
... weiß Marcel Weiss in seinem Blog zu beantworten: "Weil sie einen Markt sehen, der bisher schlecht bedient wird."

"Stoff für mindestens vier Filme"
Ole Reißmann kritisiert Andrew Rossis Dokumentarfilm über die New York Times: "Ständige Szenenwechsel und Dutzende Protagonisten lenken ab. Ebenso wird allenfalls angedeutet, wie denn nun 'Page One', die Seite eins, entsteht."

"Mein Freund Rupert Murdoch ..."

Im Interview mit Martin Wittmann spricht der australische Schauspieler Hugh Jackman darüber, wie ihm seine Journalistenausbildung im Alltag hilft – und über Netzwerke im Murdoch-Land Australien.

02.11.2011

"Alles wegen eines Hypes"
Jan Jasper Kosok zeigt sich auf freitag.de nicht angetan vom neuen Google Reader: "Er zwingt einer Community einen konzeptionellen Schluckauf auf, dessen Ende nicht absehbar ist und opfert dafür das einzige funktionierende soziale Netzwerk des eigenen Portfolios."

Politiker für freies Internet
Laut Florian Rötzer auf heise.de fordert der britische Außenminister William Hague ein kontroll- und zensurfreies Internet – allerdings aus wirtschaftsorientierten Gründen.

15 Jahre suedkurier.de
Im Interview mit Jens Föhlich blickt der ehemalige Onlinechef Olaf Kunz auf die Anfänge der schwäbischen Website zurück. "Das war für die damalige Zeit ein Quantensprung."

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