Wir haben heute gelesen – Archiv

31.01.2012

"Feministischer Turm in Schieflage"
Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer sieht ihr Stiftungsprojekt FrauenMediaTurm in Gefahr, weil die nordrhein-westfälische Regierung die Zuschüsse kürzt. Jetzt protestiert sie öffentlich. Mehr dazu auf taz.de.

"Germany's Next Top Model ohne Domina Heidi"

Hans Hoff erklärt auf prisma.de, warum die Frage nach dem perfekten Model visuell schon vor Beginn der Vox-Show Das perfekte Model beantwortet ist.

Kunst oder Kopie?
Ist das Cover der deutschen Ausgabe von Interview Kunst oder dreiste Kopie? wuv.de zeigt, dass die Meinungen darüber auseinandergehen.

30.01.2012

Falsche Freundschaften?
Beim Lokalblog Tegernseer Stimme macht man sich Gedanken um die Unabhängigkeit der lokalen Presse: "Wäre es nicht viel logischer, wenn lokale Medien eine viel geringere Halbwertszeit haben? Sagen wir mal – rein hypothetisch – jede Redaktion bliebe nur fünf Jahre im Amt."

Falsche Annahme?
Warum tagesschau-Sprecherin Judith Rakers nicht an die Zukunft des Fernsehens glaubt, steht auf vocer.org: "Ich bin sicher, dass ich zu der letzten Generation von Fernsehleuten, Reportern und Moderatoren gehöre, die noch bundesweit bekannt sind."

Falscher Absender?
Die fünf größten Facebook-Fehler der Radiosender hat Hörfunkjournalist Sascha Baron für radioszene.de aufgeschrieben: "Viele Radiosender setzen Facebook schlichtweg falsch ein."

27.01.2012

"Oh Dude, ich bin so froh, dass du anrufst ..."
Wie die übernationale Bürgerjournalistenplattform iReport von CNN den Wahrheitsgehalt ihrer Inhalte sicherstellt, beschreibt Craig Silverman auf poynter.org.

"Mit massiver Digital-Kompetenz bis zur Rente"
Auf 120sekunden.com fragt ZDF-Redaktionsvolontär Martin Giesler den Medienberater Thomas Knüwer, was er machen würde, wenn er jetzt sein Volo beendete.

"Sie sind ja Journalist!"
Bei Google+ erzählt Journalist und Blogger Christian Sickendieck die Anekdote einer ungewöhnlichen Begegnung mit seiner neuen Nachbarin.

26.01.2012

"Nur noch iBook-Projekte"
Medienberater Wayne MacPhail erläutert auf rabble.ca, warum das neue Apple-Tool iBooks Author für Tablets eine "völlig neue Ära des narrativen Journalismus" einläutet.

"Nicht wissenschaftlich – aber ein Indikator"
Über die komplexen und subjektiven Kriterien, nach denen Länder auf dem Index der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen gelistet werden, berichtet dw-world.de.

Was Mittelständler im Umgang mit der Presse falsch machen ...
... weiß Ex-Impulse-Korrespondent Christian Plöger, der als Unternehmenssprecher bei der Jagdfeld Gruppe arbeitet. Mehr auf prmagazin.de.

25.01.2012

"Kampf um Gleichberechtigung"
Wie die New York Times jahrzehntelang die Karrieren von Journalistinnen verhinderte, steht auf nzz.ch.

"Assange TV"
UK-Autor Charlie Beckett meint auf huffingtonpost.co.uk, dass Julian Assange sein fehlendes Verantwortungsbewusstsein zum Thema seiner TV-Sendung machen sollte.

"Krieg in der ersten Person"
Der Vorteil sogenannter Comic-Reportagen ist laut Lars von Törne, dass sie "dem Leser den subjektiven Blick von einzelnen Betroffenen" näher bringen als andere Medien.

24.01.2012

Nichts für Trottel
Auf prmagazin.de macht sich Medienberater Bernhard Blohm für die Autorisierung von Interviews stark. Diese sei "nicht nur Teufelszeug, sondern kann dazu beitragen, dass Botschaften authentisch wirken".

"Man muss nicht twittern, um Twitter sinnvoll zu nutzen"
Twitter-Chef Jack Dorsey möchte den Microbloggingdienst zu einem Informationswerkzeug ausbauen. Mehr auf süddeutsche.de.

Flucht in die neuen Medien
Karoly Vörös, ehemaliger Chefredakteur der ungarischen Zeitung Népszabadság, beobachtet, dass Ungarns Medien nur im Web frei sind. Mehr auf medienwoche.ch.

23.01.2012

"Feste Partner statt TKP-Werbung"
Warum Lokalblogs neuerdings auf sogenannte Branchenbuchmodelle als Erlösmodell setzen, beschreibt Steffen Greschner auf netzleser.de.

"Mit einem Rausch hat das hier nichts zu tun"
TV-Moderator Dirk Bach erklärt im Interview auf spiegel.de, warum das RTL- Dschungelcamp ein "Erlebnis höchster Ernüchterung" ist.

"Wulffs Bobbycar"

Konstantin Neven DuMont verrät auf tagesspiegel.de, welches Medienereignis ihn letzte Woche am meisten geärgert hat.

20.01.2012

Klingelnde Kasse
Wie Johnny Häusler, Gründer von Spreeblick, Blogeinträge in einem eBook bündelt und damit Geld verdient, erläutert er im Interview auf wasmitmedien.de.

"Keine Frage von Sieg und Niederlage"
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz äußert sich bei ZIB2 zum Rückzug von Niko Pelinka von der umstrittenen Kandidatur für den Büroleiterposten beim ORF.

bild.de: Top 4 in Europa
Ein Ranking von Comscore zeigt, wie Europäer Zeitungs-Websites nutzen.

19.01.2012

"Die guten Nachrichten von RTL"
In seinem Blog zeigt Stefan Niggemeier, wie bei RTL-aktuell Live-Reportagen inszeniert werden und mit "konsequenter Schmierigkeit" Nähe suggeriert wird.

Schmerzensgeld für Nazi-Gehilfen?
Wie focus.de berichtet, hat der ehemalige KZ-Wächter John Demjanjuk die Website bild.de verklagt – wegen "herabwürdigender Berichterstattung".

"Nichts Neues vom Quiz-Onkel"
Alexander Krei fragt sich auf dwdl.de, wen eigentlich die neue Quizshow mit Jörg Pilawa interessiert.

18.01.2012

"Wie eine Droge"
Im Interview auf medien-monitor.com erzählt DWDL-Erfinder Thomas Lückerath, wie er als Schüler das Medienmagazin gründete – und was er Konkurrenten wie Kress und RP Online verdankt.

"Mit der Zeit gehen"
Adam Clark Estes schreibt auf theatlanticwire.com, warum sich die neuen Social-Media-Guidelines von AP als Muttertagsgeschenk eignen.

Protest gegen Überwachungsgesetze
Netzaktivist Markus Beckedahl erklärt auf digitalegesellschaft.de, welche Auswirkungen die US-Gesetzentwürfe SOPA und PIPA auf die Meinungsfreiheit in Europa haben könnten.

17.01.2012

"Krüppel der Sportberichterstattung"
Warum es widersprüchlich ist, dass die ARD ein großes Sportereignis nicht mit Kamerateams, sondern mit iPhone-Reportern abdeckt, erklärt Thomas Knüwer in seinem Blog.

"Wir sind alle Armenier, wir sind alle Hrant Dink"
Fünf Jahre nach dem Mord an einem armenischen Journalisten beschuldigt der Chefredakteur der Zeitung AGOS, Rober Koptas, türkische Staatsbeamte, das Verbrechen unterstützt zu haben. Mehr auf dw-world.de.

"Burger-Wehr"
Warum das gestrige ARD-Stück McDonald's Check ein bisschen wie RTL-Explosiv wirkte, aber dennoch Respekt verdient, schreibt Christian Buß auf spiegel.de.

16.01.2012

"Helden ohne Rückendeckung"
Leif Kramp, Alexander Matschke und Stephan Weichert beschreiben auf vocer.org das "uneinheitliche Berufsbild" des Krisenreporters – und fordern die Einführung von Richtlinien in der Krisenberichterstattung.

Der Scheinheilige
Wie Bild-Chef Kai Diekmann 2005 versuchte, die Veröffentlichung einer Studie in der Zeit zu verhindern, beschreibt Steffen Grimberg auf taz.de.

"Weit weg vom Ideal"
Eine Studie zeigt, dass das journalistische Web-Angebot von Regionalzeitungen noch zu wünschen übrig lässt. Mehr auf ejo-online.eu.

13.01.2012

Absage an die Intransparenz
"Weil er Journalisten brüskiert hat, Antworten nicht gegeben hat und die versprochene Transparenz nicht eingehalten hat", blieb DJV-Vorsitzender Michael Konken dem Neujahrsempfang des Bundespräsidenten fern. Mehr auf heute.de und tagesschau.de.

"Es gibt Kontakte, aber diese überschreiten gewisse journalistische Grenzen nicht"
Im Interview auf nachrichten.at spricht ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher über politische Einflussnahme. "Das Prinzip meines journalistischen Lebens ist: Geh nie zu jemandem und sag 'Bitte', dann musst du später nie 'Danke' sagen."

"Schöne neue Medienwelt: vernetzt, offen, mobil" ...
... ist das Motto des 24. Medienforums NRW in Köln, bei dem der Schwerpunkt auf mobiler Mediennutzung, Datensicherheit und digitaler Vernetzung liegen soll.

12.01.2012

Verniedlichung, Sexualisierung, Misshandlung
Bei Zapp berichtet Daniel Bröckerhoff, welche Erfahrungen junge Politiker mit Medien machen.

"Unkorrumpierbare Aufklärerin von Missständen"
Auf fr-online.de kritisiert Ulrike Simon die Kritik an der Rolle der Bild-Zeitung in der Wulff-Affäre: "Man muss gönnen können. Wer einem blinden Huhn zugesteht, auch mal ein Korn zu finden, glaubt noch nicht, dass es deshalb sehend geworden sei."

"Kein gesellschaftlicher Konflikt"
Chefredakteur Kai Gniffke erklärt auf blogs.tagessschau.de, warum der Mord an einem Staatsanwalt in Dachau gestern nicht Thema in der Nachrichtensendung war.

11.01.2012

Geld von der Stammleserschaft
Jeff Sonderman zeigt auf poynter.org, dass Nachrichten die Aufmerksamkeit von Lesern auf mobilen Geräten hauptsächlich in Social Media erregen – und erklärt, warum Nachrichten-Apps trotzdem nicht überflüssig sind.

"Live, multimedial, dialogisch"
Auf journalisten-training.de präsentiert Bernd Oswald eine Slideshow zu Journalismustrends im Digitalzeitalter – etwa digitale Selbstvermarktung und crossmediale Themenkonzeption.

"Keine Verantwortung"
Philippe Kropf beschreibt auf nzz.ch die Arbeit von "Fixern" – lokale Mediendienstleister in Krisengebieten, auf deren Kontakte ausländische Journalisten oft angewiesen sind.

10.01.2012

Nur Rechte, keine Pflichten
Auf evangelisch.de kommentieren Wolfgang Storz und Hans-Jürgen Arlt die Rolle von Bild in der Wulff-Affäre: "Journalismus will Wichtiges bekannt machen, Bild will sich wichtig machen und benützt dafür Prominente nach Gutdünken."

"Nur im Netz, nie am Kiosk"
Zum Start von wallstreetjournal.de begrüßt Chefredakteur Knut Engelmann Leser mit "exklusiven Interviews und Geschichten" rund um die Automesse in Detroit und einem Interview mit dem Siemens-Finanzchef.

"Netzneutralität ist von großer Relevanz"
Im Interview mit wuv.de zeigt WDR-Justiziarin Eva-Maria Michel wenig Verständnis für Restriktionen, welche die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen beschneiden – und macht sich für VoD-Angebote stark.

09.01.2012

"Zeiten wie diese erfordern originelle Denker"
Gunnar Sohn sehnt sich auf theeuropean.de die ehemaligen Merkur-Herausgeber Kurt Scheel und Karl Heinz Bohrer herbei – um den "Establishments die Geistlosigkeit ihrer Worthülsen" deutlich zu machen.

"Bigotte publizistische Schlammschlacht"
Medienwissenschaftler Stephan Weichert kommentiert auf meedia.de die Affäre um Christian Wulff und die Bild-Zeitung: "Wulff wird nach dieser Treibjagd der Medien zurücktreten, soviel scheint schon jetzt festzustehen."

"Unterholzkarneval"
Hans Hoff lobt auf prisma.de die RTL-Show Dschungelcamp als potentiell "beste Unterhaltungssendung des Jahres" – und als Lehrstunde in Medienkompetenz.

06.01.2012

Weder "Medien-Kampagne" noch "verfolgte Unschuld"
Kai Diekmann lehnt die These eines Machtkampfs zwischen Christian Wulff und Bild strikt ab – und benennt die Entscheidungsträger.

"Die Einstellung ist überfällig"
Laut handelsblatt.com eskaliert der Streit um die Digitalkanäle von ARD und ZDF. Aus Sicht von RTL sind sie "ein trojanisches Pferd, um die Expansion im Internet voranzutreiben".

"Ich glaube, die Sender haben das Potential noch nicht erkannt"
Im Interview mit dem Blog Netzwerkjournalist fordert die Hörfunkjournalistin Inge Seibel-Müller bei Radiomachern mehr Einsatz von sozialen Medien.

05.01.2012

Revolution ohne Facebook
Al-Dschazira-Korrespondent Aktham Suliman bezweifelt im Interview auf faz.net, dass soziale Medien der Auslöser für die Aufstände in der arabischen Welt waren – und betont die Rolle des Satellitenfernsehens.

Im Fahrstuhl nach unten
Aus britischer Sicht betrachtet Charlie Beckett die Affäre um Christian Wulff und die Bild-Zeitung – und fragt sich, wie Boulevardblätter in seinem Land wohl reagiert hätten.

"Das Brimborium drumherum ist neu"
Im Interview auf dradio.de äußert sich die neue aspekte-Moderatorin Katty Salié: "Die Erwartung, dass ich das junge Publikum für das ZDF zurückerobere, finde ich vermessen."

04.01.2012

Demagogie statt Aufklärung?
Matthias Huber moniert auf heise.de die fehlende "journalistische Ethik" eines taz-Artikels von Helmut Höge: "Das Ergebnis ist nur ein Mitleidsstück, wo eine wirkungsvolle Argumentation stehen könnte."

"Wie Sport und Unterhaltung"
George Packer greift auf newyorker.com den politischen Journalismus an: "Anders als Krisenjournalimus, geht es im Politikjournalismus schon lange nicht mehr darum, was wahr oder wichtig ist."

"Die Öffentlichkeit im Zentrum"
Auf nzz.ch stellt Horst Pöttker Thesen für eine veränderte Professionalität im Journalismus auf – und erklärt den Erfolg von Landlust.

03.01.2012

"Redaktionskonferenz an der Tischtennisplatte"
Wie Rafael Seligmann mit der neuen Zeitung Jewish Voice from Germany "Brücken in die Welt" schlagen will, zeigt Justus Kliss auf tagesschau.de.

Nicht meine, sondern eine Zeitung
Warum bereits das Fernsehen dazu beigetragen hat, dass Tageszeitungen nicht mehr als "Teil der Familie" wahrgenommen werden, erklärt John Robinson in seinem Blog.

Nachrichten auf Twitter
Ob Erdbeben in Japan oder der Tod von Elizabeth Taylor: Twitter war 2011 häufig nicht nur die erste Quelle, sondern blieb auch oft die einzige. Ein Video mit den Tweets des Jahres gibt’s auf blog.zeit.de.

02.01.2012

Entwicklungsprojekt
Auf sueddeutsche.de erklärt Johannes Kuhn, warum das eigene Digitalressort ausgerechnet jetzt ein Blog startet.

"Teppichboden-Niveau"
Auf general-anzeiger-bonn.de meint Thomas Wittke, dass Norbert Lammerts Kritik an der Berichterstattung rund um Bundespräsident Wulff unangemessen ist.

Auftrag Wiedervereinigung
Hartmut Goege berichtet auf dradio.de über Schwierigkeiten und Erfolge aus 50 Jahren Deutschlandfunk.

Viavision