Wir haben heute gelesen – Archiv

29.02.2012

Zu viel Information kreiert Desinformation
Jürgen Vielmeier hinterfragt auf basicthinking.de den gängigen Messejournalismus. "Woran liegt es, dass fast alle das Gleiche schreiben? Dass kaum jemand Geschichten abseits der Gadgets und PKs sucht?"

Der Mann mit dem engen Kulturbegriff
Im Interview mit Ronnie Grob auf medienwoche.ch spricht der langjährige NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer über erinnerungswürdige Debatten seiner Ära – und erklärt, warum das Feuilleton nicht mit Blogs verwandt ist.

Hoch lebe das Fernsehen
Auf dem Medienkongress TV Komm wurde über die Konvergenz von Medien diskutiert. Der Abgesang auf das lineare TV blieb jedoch aus. Mehr auf dwdl.de.

28.02.2012

"Poetisches Manifest für das Digitariat"
Im Interview mit jetzt.de verrät der polnische Schriftsteller und Journalist Piotr Czerski, warum er trotz seines Texts Wir, die Netz-Kinder nicht als "Sprachrohr einer Generation" gelten will.

Fakten und Verdienste
Journalist Felix Salmon erörtert auf cjr.org, in welchen Fällen Onlinemedien Links setzten sollten – und wann nicht.

"Diese Logik müssen Sie nicht verstehen"

Auf carta.info fordert Wolfgang Tischer deutsche Zeitungsverleger auf, sich ihr "soziales Engagement" endlich von Facebook bezahlen zu lassen.

27.02.2012

Google rückt Autoren in den Fokus
Unter bestimmten Voraussetzungen erkennt Google, wer der Autor eines Artikel ist und blendet es ein. Welche Werkzeuge dazu notwendig sind, erklärt Vladimir Simovic auf perun.net.

Vertraue nicht dem Datenschutz-Caspar!
Beim Schutz persönlicher Daten kann man sich offenbar nur auf sich selbst verlassen. "Die Vertreter der Judikative tragen kräftig dazu bei, dass alles Private zum vermarktbaren Gut wird", schreibt Gunnar Sohn auf theeuropean.de.

Diagramme, die Beckhams und nackte Frauen auf Seite 3
Die Sonntagsausgabe der britischen Sun unterscheidet sich nicht wesentlich von der Wochenausgabe, meint Will Sturgeon auf themediablog.typepad.com. "Niemand hatte etwas anderes erwartet."

24.02.2012

"Es geht um die Existenz eines Menschen"
Im Interview auf zeit.de erklärt Schriftsteller Daniel Kehlmann, warum er dem Spiegel-Journalisten Georg Diez die Denunziation von Autor Christian Kracht vorwirft.

"Zweierlei Maß der Skandalisierung"
Stephan Russ-Mohl fordert auf ejo-online.eu die Medien auf, Rupert Murdoch ebenso resolut Druck zu machen wie Christian Wulff. "Unter Murdochs ist eine Unternehmens-(Un-)Kultur entstanden, die auf beispiellose Weise den Journalismus verludern ließ."

Der RBB als Kuschelsender?
Markus Ehrenberg wundert sich auf tagesspiegel.de, dass es dem RBB "nicht gelingt, aus innovativen Radio-Programmen wie Radio Eins oder Fritz mehr Kapital fürs Fernsehen zu schlagen."

23.02.2012

"Bildzeitung für Nerds"
In seinem Blog kritisiert Daniel Ziegener die Inhalte des Medienblogs Fefe's Blog als oberflächlich und manipulativ. "Fefe ist alles was wir an der Bild verachtenswert finden."

Blumen und 95er Mouton Rothschild
Das Medienmagazin Zapp berichtet, mit welchen Methoden der Filmfinanzier David Groenewold versucht, Journalisten für PR-Zwecke zu missbrauchen.

Ganz der Alte
Uwe Felgenhauer wundert sich nicht, dass Gottschalk live die Erwartungen nicht erfüllt. Gottschalk sei nie ein Talker gewesen. "Wetten, dass..? wurde nicht wegen, sondern trotz der Gespräche geguckt."

22.02.2012

"In der Meinungszentrifuge"
Sebastian Dörfler definiert die Amtszeit von Ex-Präsident Wulff als die Zeit, "in der sich der Journalismus endgültig an die Gesetzmäßigkeiten des Internets angepasst hat." Mehr auf freitag.de.

Ohne Acta nichts los
Medienkolumnist Rainer Stadler macht sich auf nzz.ch für das Urheberrecht stark. "Ohne den Schutz geistiger Produktionen käme auch der Internet-Verkehr zum Erliegen. Der Antrieb für Eigenleistungen würde erlahmen."

Wie es um unabhängigen Journalismus in Russland steht ...
... erörtert Marko Schlichting in seinem Blog im Gespräch mit der Journalistin Gemma Pörzgen von Reporter ohne Grenzen.

21.02.2012

"Punkt für Selbstironie"
Warum das ZDF nach dem Debakel um die Gottschalk-Nachfolge mal Personalinstinkt zeigt bei der Moderatorin der neuen Satireshow Leute, Leute!, erklärt Daniela Zinser auf spiegel.de.

"Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit"
Warum sich die Qualität öffentlich-rechtlicher Berichterstattung am Beispiel ACTA nicht belegen lässt, schreibt Bettina Hammer auf heise.de.

Medienbehörde verbietet Facebook
Der ORF muss sich wohl bald von Facebook zurückziehen. Verlinkungen und Kooperationen mit sozialen Netzwerken seien "illegal". Mehr auf taz.de.

17.02.2012

Ahnungslos berichten und Lügen streuen
Auf den Nachdenkseiten rechnet Jens Keller mit der Griechenland-Berichterstattung ab: "Wann immer Medien Krokodilstränen über Griechenland vergießen, so ist dies blanker Zynismus, fügen sie sich durch Meinungsmache doch nahtlos in die Reihe derer ein, die für die Zustände verantwortlich zeichnen."

Außen frisch, innen alt

In seinem Blog veranschaulicht Journalist Christian Jakubetz, warum hyperlokale Websites nicht sexy sind, wenn ihr Inhalt aus der Rathausnachrichten-Melange einer Tageszeitung besteht.

"Kein Grund zur Depression"
Ivar Rusdal, Präsident des europäischen Verlegerverband ENPA, erklärt im Interview auf derstandard.at, warum die Zeitung nicht aussterben wird – und wo die Pressefreiheit in Europa am meisten bedroht ist.

16.02.2012

"Entwicklung gefährdet"
Onlineredakteure in öffentlich-rechtlichen Sendern haben sich in den tagesschau-App-Streit eingeschaltet. Sie fürchten, das Medium Internet künftig nicht mehr frei bespielen zu können. Mehr dazu bei wasmitmedien.de.

Schutz vor Spionage
Sicherheitstipps für den journalistischen Umgang mit Smartphones gibt die Journalistin Melissa Ulbricht auf mediahelpingmedia.org.

"Heute muss es gröber sein"
Michael G. Meyer erläutert auf berliner-zeitung.de, warum die ZDF-Sendung Aktenzeichen XY ungelöst immer mehr reißerischen ausländischen Formaten wie Akte X und Crimewatch UK ähnelt.

15.02.2012

Im Recht
Inwiefern die Aussetzung des ACTA-Abkommens ein Lehrstück über den wachsenden Einfluss einer neuen Lobbygruppe ist, steht auf ftd.de.

Im Abseits
Kurz vor der russischen Präsidentschaftswahl wurde der Chefredakteur des kritischen Radiosenders Echo Moskwy vom Mehrheitseigentümer, der staatlich kontrollierten Gazprom, abgesetzt. Mehr auf nzz.ch.

Auf dem Eis
Das vom ehemaligen Focus-Online-Chef Jochen Wegner gegründete Start-up mag10, das Lösungen für Tablet Publishing entwickelt, liegt derzeit auf Eis. "Wir grübeln darüber nach, ob wir mit unserer Idee zu früh waren", so Wegner auf mobilbranche.de.

14.02.2012

Außerhalb des Spielfelds des Internets?
Sebastian Moll erklärt auf fr-online.de, warum die iPad-Zeitung The Daily noch nicht den erwarteten Erfolg hat.

"Reformieren, nicht zementieren"
Markus Beckedahl zeigt auf netzpolitik.org anhand mehrerer Medienkommentare, dass das Anliegen der ACTA-Demonstranten offenbar gänzlich missverstanden wird.

"Quadro-mediale Berichterstattung"
Werner Hinse beschreibt auf djv-koeln.de Anforderungen und Probleme des sogenannten Blaulicht-Journalismus.

13.02.2012

Whitney, la Diva, Whitney, das Wrack
Auf Welt Online stand die Todesursache von Whitney Houston bereits gestern fest: "Sie starb an gebrochenem Herzen", diagnostizierte Springer-Vorstand Mathias Döpfner.

Der neue Stern am Social-Media-Himmel
netzwertig.com-Redakteur Martin Weigert freut sich über die Urheberrechtsverstoße auf Pinterest, die es jeden Tag millionenfach gibt. Er hofft, dass Urheberrechtsreformern so endlich die Augen geöffnet werden.

Selbst schuld
Der Onlinejournalismus hat die Austauschbarkeit und die Oberflächlichkeit der Rezeption selbst gefördert, findet Medienforscher Christoph Neuberger. Mehr Ergebnisse aus seiner Studie "Journalismus im Internet aus Nutzersicht" gibt es auf media-perspektiven.de.

10.02.2012

"Typ mit ewiger Zigarre"
Hajo Schumacher beobachtet bei ViSdP (Seite 8-11) den Medienrummel rund um den erkrankten Fußballfunktionär Rudi Assauer kritisch: "Sein Zuhause war stets die Bühne, und genauso geht er jetzt mit der Krankheit um – als Ego-Show."

Bildungsauftrag erfüllt?
René Martens berichtet auf taz.de über mangelnde Professionalität bei DW-TV Arabia –und die Kooperation mit Sendern autoritärer arabischer Staaten.

"Dummchen vom Dienst"
Hans Hoff lässt auf prisma.de kein gutes Haar an dem Vox-Sternchen Daniela Katzenberger. "Bei Verona Pooth konnte man annehmen, dass hinter all dem Dummgetue eine clevere Geschäftsfrau steckt, bei der Katzenberger ist da Hopfen und Malz verloren."

09.02.2012

"Uns geht es um Menschen, die sich bisher nicht an Medien gewendet hätten"
Zum Start der neuen Investigativ-Plattform auf stern.de erklärt Ressortchef Oliver Schröm auf wuv.de, wie das Blatt "neue Whistleblower" gewinnen will.

Trübe Aussichten
Die Washington Post hat zum fünften Mal seit 2004 eine Entlassungswelle bei Redakteuren angekündigt. Mehr auf poynter.org.

"Die Sprache des Politischen"
Stephan Detjen, Chefredakteur des Deutschlandfunks, schreibt zum Start der neuen Debatten-Webseite von Dradio über das Internet als die Agora des 21. Jahrhunderts.

08.02.2012

Falsche Einschätzung
Nick Lüthi appelliert auf medienwoche.ch an öffentlich-rechtliche Sender, Social Media nicht weiter als Gefahren im öffentlichen Dienst zu betrachten.

In der Todeszone
Carsten Rave wundert sich nicht, dass Thomas Gottschalk außerhalb von Wetten, dass ..? keinen TV-Erfolg hat. Mehr auf evangelisch.de.

Gefahren des Klickens
Bei Dradio Wissen erklärt der Netzjournalist Moritz Metz, wie man sich vor der Gefahr des sogenannten Clickjackings in sozialen Medien schützen kann.

07.02.2012

In Schweden
Auf welt.de erzählt Paulina Neuding, wie schwedische Journalisten mit den Antisemitismus-Problemen in Malmö umgehen: "Während sich die Malmöer darüber große Sorgen machen, fehlen Journalisten oft die Worte." 

In den USA
Focus-Online-Autorin Claudia Frickel hat sich das Netzwerk Pinterest angeschaut, "das seit ein paar Monaten in den USA total angesagt ist". Sie nennt die Seite einen Facebook-Killer für Schöngeister. "Ein Problem könnte Pinterest bekommen, weil viele Mitglieder permanent gegen Urheberrechte verstoßen."

In Großbritannien
BBC, ITN and Sky haben in einem Brief britische Politiker aufgefordert, das Verbot von Fernsehkameras bei Gerichtsverhandlungen aufzuheben. Was sie sich davon versprechen, hat Paul McNally für journalism.co.uk aufgeschrieben.

03.02.2012

"Teil des Systems"
journalist-Chefredakteurin Anna von Garmissen analysiert auf vocer.org, was den Medienjournalismus davon abhält, auch über die Medienbranche hinaus wahrgenommen zu werden.

"Ein Chefredakteur, der nicht mal in der Lage ist, richtig zu zitieren?"
In seinem Blog regt sich Medienberater Thomas Knüwer darüber auf, dass ihn Wolf Schneider und Paul-Josef Raue falsch zitieren – und erklärt, warum die "alten Herren" ein Problem für den Journalismus darstellen.

"Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte"
jetzt.de-Redaktionsleiter Dirk von Gehlen philosophiert in seinem Blog über die Notwendigkeit des Dialogs zwischen Journalisten und Lesern.

02.02.2012

"Analysen statt News-Häppchen-Stakkatos"
Spiegel-Autor Frank Patalong erklärt, warum beim neuen Medienportal vocer.org "der Mix noch nicht stimmt".

"Facebook hat die Hoheit - sonst niemand"

Süddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger hadert damit, dass nur Facebook den Namen einer Nutzerseite ändern kann.

Vom Gewicht der Bilder
Das NDR-Magazin Zapp zeigt, welchen Weg Bilder und Videos aus Syrien gehen – und welchen Gefahren die Menschen ausgesetzt sind, die sie produzieren.

01.02.2012

"Für ein größeres Datenuniversum"
US-Medienblogger Andrew Phelps erklärt auf niemanlab.org die Vorzüge der Open-Source-Software Weave für Datenjournalisten.

"Das Netz ist nicht Zeitung ist nicht Radio ist nicht Fernsehen"
Journalist Christian Jakubetz hält die Einigung zwischen ARD, ZDF und den Verlagen für lächerlich: Der digitale Nutzer kenne "keine Kanäle, kein Medium und keine Pause mehr, er kennt nur: jetzt und sofort. Klick."

"Wieso sollten wir den Spaß an der Meinungsfreiheit verlieren?"
Aus juristischer Sicht kommentiert Udo Vetter auf lawblog.de die "verunglückte Büttenrede" von CDU-Mann Ansgar Heveling im Handelsblatt.

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