Wir haben heute gelesen – Archiv

30.04.2012

"Zerschneiden wie die Guillotine einen Hals"
Anhand des Streits Spiegel gegen Spiegel Online erörtert Götz Hamann auf zeit.de, inwiefern Internetportale Rücksicht auf das Printprodukt nehmen müssen.

Aufbruchsstimmung
Thomas Klein berichtet auf fr-online.de, wie internationale Fernsehexperten in Berlin nach neuen Serien-Konzepten suchen, die die Strahlkraft von Breaking Bad haben.

"Jede Einzelheit beschäftigte ihn"
Verleger Alfred Neven DuMont schildert auf ksta.de zum hundertsten Geburtstag seines Kollegen Axel Springer Eindrücke von der ersten Begegnung mit dem Bild-Erfinder.

27.04.2012

Für welches Blatt arbeiten Sie eigentlich?
Benjamin Kuhlhoff hat für 11freunde.de aufgeschrieben, wie es war, Schalke-Trainer Huub Stevens zum Interview zu treffen.

Ruiniert Twitter den Journalismus oder ruinieren Journalisten Twitter?
Diese Frage hat sich Jeff Sonderman auf poynter.org gestellt. Seine Antwort: "A tool ist just a tool!"

Mein Land ist kaputt, am Arsch
Hani Yousuf erzählt auf freitag.de über die Arbeit als Journalistin in Pakistan: "In den vergangenen zwei Jahren sei kein Land für Journalisten so gefährlich gewesen wie das, in dem ich geboren bin."

26.04.2012

Platziert
Daniel Fiene hat die Facebook-Charts der Radiosender für NRW neu aufgelegt. Gewinner ist auch dieses Mal die WDR-Welle 1 Live.

Ge-"Yps"t
Tom Klein hat mit Storify nachgezeichnet, wie sich die Nachricht zur Neuauflage des Yps-Hefts bei Twitter verbreitete.

Gefördert
Warum Geldspenden das Grunddilemma im Journalismus nicht auflösen können, hat Steffen Grimberg für die taz aufgeschrieben.

25.04.2012

"Ich bin sprachlos – und ringe um die journalistisch-kritische Distanz"
Journalistenschüler Henrik Neumann schildert auf den Blog der Axel-Springer-Akademie, wie er den Besuch des Bundesverteidigungsministers erlebt hat – und sich dabei fast einwickeln hat lassen: "So ist das also, so schaffen es diese unnahbaren Kerle, sich durch persönliche Geschichten in das Herz der Rekruten zu schleichen."

"Innovative digital journalism played a starring role"
Wie der Guardian, die BBC und Pro Publica im Murdoch-Skandal neue journalistische Darstellungfsormen entwickelt haben, zeigt Stephanie Haberman auf mashable.org.

"Es wird jedenfalls nicht nur um Werbeeinnahmen gehen."
Feuilleton-Chef Andrian Kreye macht sich heute in der Süddeutschen Zeitung um die Zukunft von Facebook Gedanken.

23.04.2012

Am Ende
Am Wochenende ist letzte Ausgabe der Daily News Egypt – die wohl einzige unabhängige englischsprachige Tageszeitung Ägyptens – erschienen. Was die Tourismus-Krise im Land mit dem Ende der Zeitung zu tun hat, hat Issandr al Amrani für arabist.net aufgeschrieben.

Im Streik
Redakteure der Oldenburger Nordwest-Zeitung legen heute erneut für einen Tag ihre Arbeit nieder. Sie wollen Druck auf die Verhandlungen über einen Haustarifvertrag ausüben. Mehr zum Thema steht auf der Facebook-Seite des DJV Niedersachsen.

Am Anfang
Zeitungsdesigner Mario Garcia stellt in seinem Blog zwei neue Magazin-Apps vor, die für die "Evolution einer Zeitschrift zur App" stehen.

20.04.2012

Wissen Spiegel-Leser wirklich mehr?
Felix Schwenzel macht sich auf seinem Blog Gedanken um die Paywall-Diskussion beim Spiegel.

Tritt nun wirklich eine Entertainer-Generation ab und eine neue an?
Christopher Keil macht sich auf süddeutsche.de Gedanken um Thomas Gottschalks und Harald Schmidts Scheitern am Publikum.

Der Journalist als Feind?
Ina Weber macht sich auf wienerzeitung.at Gedanken um das neue "Reporter ohne Grenzen"-Magazin, das in Österreich am 3. Mai am Kiosk liegen soll.

18.04.2012

Eloquenz statt Fachexpertise
Kommunikationswissenschaftler Daniel Nölleke hat Tausende Zeitungsartikel, Hörfunk- und Fernsehberichte nach Experten durchforstet. Über die Ergebnisse hat er mit DRadio Wissen gesprochen.

Journalismus statt Trash-TV
Torsten Wahl hat für die Berliner Zeitung RTL 2 geschaut. Sein Fazit: "RTL 2 will seriöser werden und setzt verstärkt auf journalistische Angebote. Doch die Startausgabe des wöchentlichen Spezial-Magazins griff vorwiegend Themen auf, die die Konkurrenz schon längst hinter sich gelassen hat."

Twitter statt Polizeifunk
Forscher haben eine Software entwickelt, um Einsatzkräfte im Katastrophenfall mit Informationen in Echtzeit aus Twitter zu versorgen. Wie Twitcident funktioniert, steht auf golem.de.

17.04.2012

Der Sensationsprozess (1)
Darf man das Gesicht des Massenmörders Anders Breivik zeigen? Oder gibt man ihm damit die Aufmerksamkeit, die er suchte? Warum die Aufgabe der Medien nicht das Ausblenden des Übels sein kann, erklärt FAZ-Feuilletonchef Nils Minkmar.

Der Sensationsprozess (2)
DuMont-Journalist Christian Bommarius macht sich Gedanken um die "denkwürdige Koalition", die die norwegischen Medien mit einem Massenmörder eingegangen sind: "Hätte das Gericht gestattet, die Aussage Breiviks tagelang live im Fernsehen auszustrahlen, hätte das den ultimativen Triumph Breiviks bedeutet, die postmortale Verhöhnung seiner 77 Opfer."

Der Sensationsprozess (3)
Im ZDF-Hyperland-Blog hat Frederik Fischer aufgeschrieben, wie das Netz den Menschen bei der Verarbeitung von Breiviks Blutbad hilft: "Sie erkämpfen sich damit die Interpretation über ihre Erlebnisse zurück."

16.04.2012

"Angenehm sachlich, im Tonfall entspannt"
Heute Abend läuft im Ersten Bild. Macht. Politik. Thomas Gehringer hat sich die Doku zum 60. Geburtstag der Bild-Zeitung vorab für den Tagesspiegel angeschaut.

Titanic-Journalismus
David Bauer hat im Tageswoche-Blog einen Gedanken zum 100. Jahrestag des Untergangs aufgeschrieben: "Manchmal habe ich das Gefühl, in einer Branche zu arbeiten, die den Eisberg längst gerammt hat, dem spielenden Orchester aber mehr Bedeutung beimisst als den Rettungsbooten."

Die Piraten und das Urheberrecht
Springer-Mann Christoph Keese hat auf seinem Blog die neueste Stellungnahme der Piratenpartei auseinandergenommen. Sein Fazit: "Die Partei strebt keinen Ausgleich der Interessen von Nutzern und Urhebern an, sondern setzt sich einseitig für Nutzer ein."

13.04.2012

App statt Print
Mit einer mobilen News-App entwickelt das Startup Dailygraph eine Anwendung, die als digitales Magazin die Qualitäten von Zeitungen mit den Vorzügen der Onlinewelt vereinen möchte, schreibt Martin Weigert auf netzwertig.com.

Neuer Workflow, neues Design
Medienentwickler Richard Gingras zeigt auf niemanlab.org, wie ein Zukunftsmodell des Journalismus angesichts des technischen Fortschritts aussehen könnte.

Roger Köppel und die Roma

Nick Lüthi prangert auf medienwoche.ch die Methoden der Zeitung Weltwoche an. "Explosive Recherchen sprechen für sich und brauchen nicht mit Rauchbomben begleitet zu werden."

12.04.2012

Forum für Propaganda?
Stefanie Zietz stellt auf ndr.de die Frage, was journalistische Interviews mit Diktatoren eigentlich bringen – außer Renommee für Kleber, Todenhöfer und Co.

"Verkehrte Welt"
Jannis Kucharz regt sich in seinem Blog Netzfeuilleton darüber auf, dass sich Publikationen zwar damit brüsten, im Offline-Zitateranking oben zu stehen, bei Online-Zitaten jedoch mit Klage drohen.

dapd expandiert weiter
Wie Hans-Peter Siebenhaar auf handelsblatt.com berichtet, hat die Berliner Nachrichtenagentur den Pariser Nachrichtendienst Diora News SAS übernommen.

11.04.2012

Eifel-Krimi
Wie die kleine Eifel-Zeitung wegen eines Artikels über soziale Netzwerke einen Sturm der Entrüstung entfachte, beschreibt Lars Wienand auf rhein-zeitung.de.

Kaum zu beseitigen
US-Journalist Jeff Sonderman hat auf poynter.org aufgeschrieben, was Journalisten über die Foto-Sharing-App Instagram wissen sollten.

Nachrichtensprecher im Videochat
Auf heise.de macht sich Harald Taglinger Gedanken darüber, wie man Project Glass, die Google-Brille für Augmented Reality, vor dem Fernseher nutzen kann.

10.04.2012

"Zusammenführung von Wissenschaft und Publikum"
Stephan Speicher analysiert auf dradio.de die Funktion von Kulturzeitschriften – und erklärt, warum sie in Deutschland einen schweren Stand haben.

"Kaninchen kommen aus der Mode, Journalismus nicht"
Was Frauengruppen in Kaninchenzüchtervereinen machen – und warum man sich um die Berichterstattung über diese Vereine sorgen muss, erklärt Martin Reichert auf taz.de.

Brahms als Erkennungsmelodie
Kai-Hinrich Renner zieht auf abendblatt.de Bilanz über Sabine Rossbachs Zeit als Programmchefin bei NDR 90,3: Sie habe in ihrer kurzen Amtszeit mehr erreicht als viele Vorgänger.

04.04.2012

News Flow Heater Journalism
Christian Müller erklärt auf infosperber.ch, wie Medien zunehmend nach dem Durchlauferhitzer-Modell funktionieren: "Auf der einen Seite kommt kaltes Wasser rein, auf der anderen Seite kommt heißes Wasser raus."

Wenn eine kleine Zeitung Teil eines Großverlags wird
Das Obermain-Tagblatt aus dem fränkischen Lichtenfels gehört inzwischen offiziell zur Main-Post, schreibt Tobias Kindermann im Fränkischen Tag. Die erste Konsequenz: Die Druckerei der Zeitung soll geschlossen werden. Die Mitarbeiter der Zeitung sind verunsichert, wie es inhaltlich weitergehen soll, ist offen.

"Frau Merkel gehört zu unseren Lesern"
Welt-kompakt-Autor Jan David Sutthoff hat die Redaktion der Gefängniszeitung Lichtblick besucht. Herausgekommen ist ein Gespräch über Unabhängigkeit, investigativen Journalismus und warum in einer Haftanstalt eine gedruckte Zeitung wichtiger ist als eine Website.

02.04.2012

Ende gut, alles gut?
taz-Volontärin Emilia Smechowski fragt sich, was ihre taz-Reportage mit dem Schicksal eines Flüchtlingsmädchens zu tun hat – und warum eine Journalistin nicht alle Flüchtlingskinder retten kann.

Im Fokus
Der Fotograf Stefan Groenveld hat eine Nikon D4 getestet. Sein Fazit: "Nicht spektakulär, aber eine Reportagekamera, wie ich sie mir derzeit besser nicht vorstellen kann", schreibt er in seinem Blog.

Food, Fashion und Nischenthemen
Fiete Stegers hat versucht herauszufinden, wie Medien Pinterest nutzen können. "Knalleffekte und klare zukunftsweisende Ideen für den redaktionellen Einsatz habe ich noch nicht wahrgenommen", schreibt er auf onlinejournalismus.de.

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