Wir haben heute gelesen – Archiv

28.09.2012

Auf Investorensuche
Investigativer Journalismus kann teuer sein. Warum und mit welchen Mitteln die Stiftung Investigate ihn fördern will, erklärt einer der Initiatoren Redakteur Kai Hinrich Renner vom Hamburger Abendblatt.

Einfach mal "Schlegeln"
SWR-Redakteur Stefan Schlegel macht besondere Umfragen. Hörfunkerin Sandra Müller ist begeistert; was Hörfunkjournalisten von dem Radioprofi lernen können, schreibt sie auf radioszene.de.

Schnell, lebendig, kreativ
Morgen soll die Abendzeitung Nürnberg zum letzten Mal erscheinen. Wie steht es derweil um ihr einstiges Schwesterblatt in München? Werben & Verkaufen fragte bei Chefredakteur Arno Makowsky nach.

27.09.2012

Wer traut sich?
Warum das US-Nachrichtenportal Huffington Post es vermutlich schwer hat, einen deutschen Partner zu finden, beschreiben Sonja Pohlmann und Kurt Sagatz auf tagesspiegel.de.

"Offene Gesellschaft"?
Wie ein neuer Gesetzesentwurf die Pressefreiheit in der Ukraine bedroht – und was die Journalisten im Land dagegen unternehmen, steht auf ejo-online.eu.

Adrenalin bis zuletzt

ABC-News-Redakteur Thomas Nagorski blickt zurück und erzählt auf cjr.org, wie er seinen letzten Tag als Journalist erlebte.

26.09.2012

Unflexibel
Haben die bisherigen Content-Management-Systeme ausgedient, fragt sich Datenjournalist Lorenz Matzat – und schreibt, was sich ändern muss.

Wortgewaltig
Wie es Journalist Gidon Wagner als SEO-Texter ergangen ist, erzählt er auf t3n.de.

Erfolgreich
Seit Juni nennt die Zeit ihren Sachsen-Teil Zeit im Osten – was noch die Auflage gesteigert hat, berichtet flurfunk-dresden.de.

25.09.2012

Ist live auch wirklich live?
Warum Glaubwürdigkeit im Radio so wichtig ist, aber ethische Leitlinien hierzulande bislang fehlen, steht auf radioszene.de.

"Klare politische Agenda"
Israles zweitgrößte Tageszeitung soll an einen Investor verkauft werden. Verliert die Zeitung  ihre Unabhängigkeit? Die taz recherchierte.

Klarnamenzwang, Blacklist, Urheberrecht
netzpolitik.org
-Macher Markus Beckedahl erklärt im Interview mit futurezone.at seine Kampagne echtesnetz.de.

24.09.2012

Facebook 1: Anruf von der Datenkrake
Warum dem Schriftsteller Volker Strübing Facebook in letzter Zeit ein bisschen unheimlich geworden ist.

Facebook 2: "Wie für mich gemacht"
Wie das soziale Netzwerk ihr Leben verändert hat, beschreibt Journalistin Beate Wedekind auf tagesspiegel.de.

20.000 Schweizer Franken
Wie die Leser der Schweizer Zeitschrift La Cité mit ihren Spenden investigativen Lokaljournalismus unterstützen, hat Chefredakteur Lo Verso medienwoche.ch erklärt.

21.09.2012

No more changes, please!
Warum macht die New York Times Schluss mit autorisierten Interviews? Poynter-Autor Andrew Beaujon hat sich umgehört.

Über fremden Dächern ...
Drohnen als Arbeitsgerät für neugierige Journalisten – darum dreht sich der tagesthemen-Beitrag von Svea Eckert und Sebastian Gorsky. Aufhalten lassen sich die Fluggeräte nicht, glaubt Kai Biermann von Zeit Online.

Print, Online, beides?
Gehört ein gedruckter Inhalt automatisch auch ins Netz, fragt sich Dirk von Gehlen.

20.09.2012

"Die Abgänge schmerzen uns schon"
Laufen der taz wirklich ihre langjährigen Mitarbeiter davon? Die Pressesprecherin bezieht Stellung.

"Willkommen in der Todesspirale"
Warum die WAZ 20 Prozent sparen muss, auch DuMont kürzer tritt und nach den Auflagen jetzt auch die Anzeigenerlöse einbrechen, erklärt Thomas Knüwer in seinem Blog Indiskretion Ehrensache.

"Ich weiß, was du letzten Sommer geliked hast"
Viele Medien nutzen Facebook – und unterwerfen sich damit dem nicht unumstrittenen Konzern, findet Anna Behrend. Was das im Einzelnen bedeutet, stellt die Journalistin auf medien-monitor.com klar.

19.09.2012

"Gestresste Journalisten arbeiten nachlässiger"
Warum der Spardruck in Redaktionen auch PR-Menschen beunruhigen sollte, steht im Blog einer Schweizer Agentur: "Kommunikationsfachleute sollten also alles Interesse daran haben, dass Journalisten auch mal vergeblich recherchieren können, ohne sichtbares Resultat auf der Frontseite."

Was versteckt der WDR?
"Je tiefer man dem Skandal um die WDR-Erfolgssendung Trödelking nachforscht, umso deutlicher wird die dubiose Rolle, die der Staatssender selbst spielt", schreibt Journalist David Schraven im WAZ-Rechercheblog.

Soziale Netzwerke und der Streit um religiöse Gefühle
Wie der Presserat damit umgeht, dass er immer mehr zu tun hat, hat Kay-Alexander Scholz für die Deutsche Welle aufgeschrieben.

18.09.2012

Peoplejournalismus = Fleischbeschau
Die Journalistin Michèle Binswanger regt sich im Blog der Berner Zeitung über die permanente Skandalisierung des weiblichen Körpers auf: "Liegt der Skandal vielleicht darin begründet, dass Kate eine Frau ist und tatsächlich Brüste hat?"

Zeigen oder nicht zeigen?
ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke erklärt im tagesschau-Blog, warum sich die Redaktion dazu entschieden hat, Ausschnitte aus dem Schmähvideo Innocence of Muslims zu zeigen. "Ich gebe zu: Das ist ein verdammt schmaler Grat."

7 Faktchecking-Tipps
Laura Shin zeigt auf poynter.org, wie man schon bei der Recherche einen guten Faktencheck vorbereitet.

17.09.2012

Wo steht der Onlinejournalismus 2012?
Am Samstag sind in Bonn rund 250 Journalisten zur DJV-Tagung Besser Online zusammengekommen. Die Auftaktrede von süddeutsche.de-Chefredakteur Stefan Plöchinger gibt es hier zum Nachlesen.

Durfte das Handelsblatt das Nacktfoto-Titelblatt von Kate abdrucken?
Nein, sagt Anwalt Dr. Cornelius Renner. Das Argument, der Streit um die Bilder sei ein Ereignis der Zeitgeschichte, zähle nicht, erklärt er im Medienrecht-Blog.

Wie macht eine taz trotz sinkender Auflage Gewinn?
Die taz schreibe schwarze Zahlen, sagte Verlagsgeschäftsführer Karl-Heinz Ruch am Samstag auf der Jahresversammlung der Genossenschaft. Geholfen haben dabei Preiserhöhungen und das neu eingeführte Wochenend-Abo.

13.09.2012

"Erhellend und bedrückend"
Reporterin Caroline Walter lebte vier Wochen in einem Asylbewerberheim. Schon auf die Ankündigung ihrer Doku erhielt sie Hass-Mails und Beschimpfungen, berichtet FR-online.de. Die ganze Reportage läuft heute Abend im ARD-Magazin Kontraste.

"Quasi-journalism"
Wie Human Rights Watchs seine Botschaften so verpackt, dass sie aussehen wie Journalismus, erklärt Justin Ellis vom Nieman Journalism Lab.

"Wir brauchen ein neues Service- und Dienstleistungsverständnis
"
Warum Nachrichtenagenturen noch mehr auf Redaktionen eingehen müssen, erzählt dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner im Interview mit vocer.org.

12.09.2012

"Unterwerfungsgeräte"
Warum Nutzer den Umgang mit Computer und Smartphone ganz bewusst lernen müssen, erklärt Publizistin Sieglinde Geisel im Deutschlandradio Kultur.

"Der Hype ist Jahre vorbei"
Warum Radiojournalist und Was-mit-Medien-Macher Daniel Fiene trotzdem weiter an Podcasts glaubt und bald eine Zeitung machen wird, sagte er medien-mittweida.de.

Warten auf ein "brauchbares Signal"
Warum die Tarifverhandlungen zwischen Verlegern und Gewerkschaft in Österreich noch bis zum Jahresende erfolgreich sein könnten, steht auf horizont.at.

11.09.2012

"Das muss ich erst mal sacken lassen"
Warum eine Pressekonferenz von Bayern-II-Trainer Mehmet Scholl nur 13 Sekunden dauerte, berichtet Markus Merz von der Abendzeitung München.

Eine für alle – oder doch nicht?
Was ist dran an der Pressemitteilung zur neuen Gemeinschafts-Mediathek der deutschen TV-Sender? DWDL-Autor Uwe Mantel fragte bei zwei Privatsendern nach – und erntete Kopfschütteln.

Rettungskräfte, die Fotos an Medien liefern?
Ob das okay ist, will der Deutsche Journalisten-Verband herausfinden und startet eine Online-Umfrage. Zuletzt berichtete ZAPP, wie Sanitäter im Einsatz einen Reporter behinderten, der das Geschehen festhalten wollte.

10.09.2012

"Transparenz versus Tricks"
Letzte Woche kritisierte Chefredakteur Stefan Plöchinger von Süddeutsche.de, wie Newsseiten ihre Reichweiten hochschrauben. Focus Online lenkte ein. Jetzt fordert Plöchinger auf seinem Blog transparentere Reichweitenzahlen von IVW und Agof.

Fakten 1: Traue keinem Lexikon ...
... denn dort ist der Rhein 90 Kilometer zu lang – Warum nichts über eine saubere (Eigen-)Recherche geht, schreibt Journalist Marcus Lindemann im Rechercheblog.

Fakten 2: Die Community als Think-Tank
Redaktionen müssen die Überprüfung und Bewertung komplexer Sachverhalte in Zukunft noch stärker selbst übernehmen – und Leser könnten ihnen dabei helfen, schreibt Politikredakteur Johannes Kuhn in seinem Blog kopfzeiler.org.

07.09.2012

Ein unmoralisches Angebot
In der Schweiz sind diese Woche mehrere Fälle aufgetaucht, bei denen Journalisten gegen berufsethische Regeln verstoßen haben. Chantal Hebeisen, Autorin auf bazonline.ch, will wissen, warum diese vergleichsweise kleinen Fälle solch hohe Wellen schlagen.

"Wer sie kennt, weiß, dass sie den Journalismus nicht als Ware begreift"
Michael Hanfeld poträtiert in der aktuellen FAZ die neue Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel. Eine "Karriere, die als bilderbuchmäßig zu beschreiben noch untertrieben wäre", schwärmt er regelrecht.

"The news we can afford"
US-Journalist Jeff Jarvis will Zeitungsverlage wieder wachsen sehen. Warum sie dafür zuerst einmal schrumpfen müssen, erklärt er in seinem Blog buzzmachine.com.

06.09.2012

"Man darf nicht über die Formel 1 schreiben, weil das ja kein Sport ist"
Grabenkämpfe und eine tazzige Diskussionskultur: Was zwei Volontäre von ihrer Ausbildung bei der taz halten, beschreiben sie im Hausblog der Zeitung.

"Oft bleiben zentrale Fragen offen"
Die Datenjournalistin Christina Elmer erklärt im Stern-Investigativblog die Schwierigkeiten bei der Auswertung der Schweizer Steuerdaten-CDs.

Distanz statt NäheParalympics in den Medien
Die paralympischen Spiele erhalten so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor. Wie nah dran ist die Darstellung der Sportler an der Realität, fragt sich Ronny Blaschke in der Frankfurter Rundschau. Werden die behinderten Sportler zu Übermenschen stilisiert?

05.09.2012

Kontrolle oder Zensur?
Warum auf einslive.de heute keine Bildergalerien vom Coldplay- und Lady-Gaga-Konzert in Köln stehen, erklärt Reporterin Annika Richter. Zuvor hatte bereits der DJV-NRW dazu aufgerufen, die Deutschland-Konzerte von Leonard Cohen zu boykottieren.

Dem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
Für Journalisten gelten andere Regeln. Wann besser ein "Nein, danke" angebracht ist, weiß Nick Lüthi von medienwoche.ch.

FTD.de: Zu konventionell?
Warum der runderneuerte Online-Auftritt der Financial Times Deutschland Individualität vermissen lässt, beschreibt Kommunikationsdesigner Achim Schaffrina auf designtagebuch.de.

04.09.2012

5.000 Euro aus der Crowd
Wie zwei Journalistinnen ihr Buchprojekt finanziert haben, erzählen sie auf jonet.org.

Sechs Tipps für Hyperlokal-Journalisten
Wie hyperlokale Websites ihre User zum Mitmachen motivieren können, zeigt der englische Hyperlokal-Blog Streetfight.

Digital Natives
Ob Jugendliche die an sie gestellten Erwartungen auch erfüllen können, fragen sich Andreas Pfister und Philippe Weber von der NZZ.

03.09.2012

Digitale Verlängerung
Internetkritiker Manfred Spitzer war gestern Abend Talkgast bei Günther Jauch. Medienberater Thomas Knüwer diskutierte Spitzers Thesen im Anschluss mit vier Experten in einem Google Hangout on Air.

Reingefallen
Die Macher von Roche und Böhmermann haben ihre Zuschauer gestern Abend hinters Licht geführt. Stefan Niggemeier ist darauf reingefallen. Warum ihm der kleine Scherz trotzdem gefällt, schreibt er hier.

Breaking Storys
Der Recherche-Blog der WAZ verlinkt in Zukunft auf "coole Geschichten und Recherchen aus anderen Zeitungen und Medien", kündigt Redakteur David Schraven an.

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