Wir haben heute gelesen – Archiv

30.11.2012

Skateboard-Gate
Wie brigitte.de mit ihrem ersten Shitstorm umgeht, gibt es hier nachzulesen.

Von Hering Schuppener bis FTI Consulting
Warum das Aufkommen von Berateragenturen die Welt für Journalisten komplizierter gemacht hat, steht auf faz.net.

Vertraue ihr, sei ehrlich und läster nicht hinter ihrem Rücken
Ein Beziehungsratgeber für Redakteure und Autoren von Columbia Journalism Review.

29.11.2012

Meinung, Meinung, Meinung
Hier die Verlegerforderungen nach einem Leistungsschutzrecht, dort die Gegenkampagne von Google. Der freie Autor Giesbert Damaschke findet, dass neutrale Stellungnahmen kaum Gehör finden. Dabei gibt es sie. Mehr dazu auf dem ZDF- Hyperland-Blog.

"Diktatur der Gescheiterten"
Der österreichische Autor Fabian Burstein sprach für seinen neuen Thriller "Träum weiter" mit Castingshow-Teilnehmern, wie focus.de berichtet. Die Gespräche haben ihn erschüttert. Und auf eine Idee gebracht: Er gründete eine Gewerkschaft für Castingshow-Teilnehmer.

Von 10.000 auf 300
Der schnelle Blick in Online-Wörterbücher hat eine Folge: Gedruckte Nachschlagwerke wie das Deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm lohnen sich nicht mehr. Die Abozahl der Nachbearbeitungen war zuletzt auf 300 gesunken, schreibt Matthias Heine auf welt.de.

28.11.2012

Afghanistan-Leak
Die Dokumente über den Afghanistaneinsatz waren nur fürs Parlament gedacht. Doch sie wurden der WAZ zugespielt und sind nun online einsehbar. Die Autoren des WAZ-Rechercheblogs setzen auf die Schwarmintelligenz.

"Die Parallelen sind erstaunlich"
Martin Weigert fragt sich, ob die Konkurse von Fluggesellschaften und Zeitungen in irgendeinem Zusammenhang stehen. In beiden Branchen reagiere man ähnlich auf das Internet, schreibt er auf netzwertig.com.

"Doing good work in new ways"
Man kann der Gegenwart viele Namen geben. Die Autoren einer neuen Studie der Columbia Journalism School nennen sie "post-industriell". Sie geben Antworten darauf, welche neuen Chancen sich für den Journalismus ergeben.

27.11.2012

"Und so konnte ich meine These testen, dass seit den 80er Jahren die DNA die DNS allmählich verdrängt"
Wissenschaftsjournalist Marcus Anhäuser hat ein Sprachexperiment gemacht. Geholfen hat ihm dabei die neue Zeit-Online-Schnittstelle. "Mal sehen, was daraus wird", schreibt er auf scienceblogs.de.  

Wie verbreiten sich Nachrichten auf Facebook?
Die Ergebnisse einer Studie zeigen: Für die Verbreitung von Medieninhalten spielt die Weiterleitung von Freunden eine erhebliche Rolle, wie Holger Schmidt im Focus-Netzökonomie-Blog berichtet.

Ein Ja zum Jugendkanal
Auch Sachsens Ministerpräsident Reiner Haseloff fordert auf medienpolitik.net einen gemeinsamen Jugendsender von ARD und ZDF. Kreativ, jung und trimedial soll er sein. Und kostenneutral.

26.11.2012

Jung, männlich, Einzelkämpfer
Bloggerin Christine Heller wundert sich, warum es bei so vielen deutschen Unternehmen noch Nachholbedarf in Sachen Social Media gebe, obwohl sich so viele Social Media Manager in den Kommunikationsabteilungen tummeln.

"Unanständig feudal"
Medienberater Peter Littger ist nicht nur ein bisschen unzufrieden mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er bezeichnet ihn auf vocer.org als "historisch gewachsenes System der Verantwortungslosigkeit", das "nicht mehr in unsere Zeit" passe.

Rehkitz ohne Orientierung
Da hat die Schlussredaktion wohl ein Auge zugedrückt. Oder zwei. Thomas Knüwer ist erstaunt über die Sätze, die in der Rheinischen Post zur Bambi-Verleihung gedruckt worden sind. 

23.11.2012

"Biosprit: Essen auf Rädern"
Der Verein Deutsche Sprache hat die Schlagzeilen des Jahres 2012 gekürt. Der erste Platz geht an den Stern. Der zweite an die Hannoversche Allgemeine. Ein bisschen ungerecht findet das die taz und bloggt darüber.

Schläft die Buchbranche?
Schriftstellerin Juli Zeh hat ein paar Fragen an die Verleger Michael Krüger und Helge Malchow. Wer bestimmt den Preis im digitalen Zeitalter? Wie kann man digitale Werke vor Raubkopie schützen? Das komplette Gespräch auf zeit.de.

Für Kinder, die nicht hören können
Was fehlt eigentlich noch, hat man sich beim NDR gefragt. Herausgekommen sind Kindernachrichten in Gebärdensprache, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.

22.11.2012

"Wir brauchen Journalisten, die verstehen, was Investmentbanking ist"
Banken sind besorgt über das Zeitungssterben. Wird es nun schwieriger, an unabhängige Informationen zu kommen? Falls ja: Eine Kommunikationsberatung hat angeboten, die Lücke zu füllen, wie Reinhard Hönighaus auf ftd.de berichtet.

Überbringer schlechter Nachrichten
EJO-Autor Philip Di Salvo bemerkt, dass in Griechenland lieber kritische Journalisten verhaftet werden als Wirtschafskriminelle.

Keine Fotos, keine Interviews, keine Rihanna
Sieben Tage lang sollten 150 Journalisten und Fans Popsängerin Rihanna hautnah begleiten. Doch die Sängerin zog sich konsequent zurück. Aus Langeweile entwickelten die Journalisten selbst Starallüren, wie die Nachrichtenagentur SpotOn meldet.

21.11.2012

Neu im Sortiment
Sie stellen Getränke her, Snacks und Konsumgüter. Und neuerdings eröffnen Markenkonzerne auch Newsrooms und Nachrichtenredaktionen, wie Martin Weigert auf netzwertig.com schreibt.

Leserklubs und Bezahlsysteme
Mitten zwischen all den Nachrichten über sterbende Zeitungen: optimistische Stimmen zur Zukunft des Journalismus. Bernd Oswald hat für onlinejournalismus.de eine kleine Webschau zusammengestellt.

Die App für Journalisten
Kontakte vor Ort finden, lokale Trends erkennen – für Amra Dedic vom Digitaljournal bietet Foursquare "ein enormes Potenzial" für Journalisten. Die New York Times hat bereits eine Partnerschaft mit Foursquare geschlossen.

20.11.2012

Ist das digitale Zeitalter eine schlechte Zeit für Journalisten?
Eigentlich müsste er 5.000 Euro für eine Multimedia-Reportage bekommen, findet Fotoreporter Uwe H. Martin. Verlage wollen ihm aber nur 300, 400, vielleicht mal 800 Euro zahlen. Warum gerade trotzdem die beste Zeit überhaupt ist, um Journalist zu sein, erzählt Martin im Interview mit Next Media-Blog.

Don’t be evil
Google Analytics würde am liebsten alles über die Nutzer wissen, Redaktion würden am liebsten alles über ihre Leser wissen. Wer dabei zu weit geht? Zeit Online, Horizont.net und ntv.de, findet Journalismusstudent Christian Mühlbauer.

Der Gutschein-Trick
Auch US-amerikanische Sonntagszeitungen verkaufen sich gut. Mit welchen Tricks die Auflagen in die Höhe getrieben werden – und warum es kein Wunder ist, dass sie nun wieder sinken, verrät Rick Edmonds auf Poynter.org.

19.11.2012

"Ich wüsste gerade keinen besseren Ort"
Wer am Medienwandel mitarbeiten will, soll zu einer Zeitung gehen – findet jetzt.de-Redaktionsleiter Dirk von Gehlen.

"Da führt sich ein Beruf selbst ad absurdum"
Österreich hat seinen Autorisierungsskandal – und Daniela Kraus von derStandard.at wundert sich über das in Deutschland übliche "Sicherheitsnetz" zwischen Journalist und Interviewpartner.

7 oder 19 Prozent?
Warum manch digitales Verlagsprodukt teurer ist als die gedruckte Variante, erklärt  WSJ-Redakteur Stephan Dörner mit der Umsatzsteuer.

16.11.2012

Ein Tag im Zeichen der Quoten
Was die ProQuote-Journalistinnen heute mit der taz anstellen, lässt sich den ganzen Tag live auf taz.de mitverfolgen. "Das ist, mit unserer vollen Billigung, ein Akt der freundlichen Kaperung!", schreibt Chefredakteurin Ines Pohl im taz-Hausblog.

Lang hält länger
Im Netz geht’s nur kurz und knapp? Sarah Marshall stellt auf journalism.co.uk drei "long-form digital journalism"-Projekte vor. Was sie eint? Sie setzen die gängigen Regeln des Onlinejournalismus außer Kraft.

Texten fürs Netz
Onlinebeiträge sollen den Lesern gefallen – und Google. Mit ein paar Handwerksregeln, zusammengetragen im neuen Whitepaper von Blogwerk, soll das gelingen.

15.11.2012

Dem Ego des Verlegers dienen
Was sagt eigentlich Wolfgang Storz, bis 2006 Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, zur Insolvenz der Zeitung?

Warm Welcome im Apple Store
Der Spiegel recherchierte über die Arbeitsbedingungen in Apple-Filialen. Erstaunt stellte Bertholt Hunger aus der Dokumentationsabteilung fest, wie viele Anglizismen anschließend in dem Text vorkamen.

Zahlen oder Mitglied sein?
Hugh Martin, Chef des Verlagshauses Crown Content, denkt über eine Alternative zur Paywall nach. Inspiriert haben ihn australische Radiosender, die ihrer Hörer wie Mitglieder behandeln.

14.11.2012

Tadel und Abschiedsschmerz
Auch bei den anderen Tageszeitungen ist die Insolvenz der Frankfurter Rundschau (FR) heute Thema auf der Titelseite. FAZ-Mitherausgeber Werner D’Inka schreibt, die FR sei in eine Phase geraten, "in der die Zeitung für viele schlicht langweilig, weil vorhersehbar wurde." Für taz-Chefredakteurin Ines Pohl stand die FR zuletzt "für einen festgefahrenen Gewerkschaftsjournalismus, dem ein zeitgemäßes, debattenfreudiges Selbstverständnis fehlte."

Pressereisen: Hui oder pfui?
Der Thyssen-Konzern ist finanziell angeschlagen, und der Vorstand hat Geld übrig für luxuriöse Journalistenreisen – für Die Welt ein Skandal. Das prmagazin hat Gegenstimmen zusammengetragen und erinnert an das Selbstverständnis von Journalisten und die gegenseitige Abhängigkeit von Presse und Konzernen.

Zu viel Angebot, zu wenig Nachfrage
Jenni Graham studiert Fernsehjournalismus in London. Ihr ist aufgefallen, dass es zu viele Ausbildungsangebote für zu wenige Stellenangeboten im Journalismus gibt. Wer könnte gegensteuern? Die Ausbilder, findet Graham.

13.11.2012

Die Kreativität von Focus Online
Focus Online schiebt Werbebotschaften Mitten in den Fließtext seiner Artikel. Ein "Monument der Verzweiflung", findet Medienjournalist Stefan Niggemeier.

69 Interviews, 5 Muster
Wissenschaftler Pekka Pekkala hat herausgefunden, wie Journalisten mit Onlinepublikationen Geld verdienen können.

Selbst ist der Onlinejournalist
Web-Werkzeuge zum Infografikbasteln hat Journalistenschüler Andreas Rickmann in seinem Blog zusammengestellt.

12.11.2012

Üble Nachrede oder Pressefreiheit?
Die freien Journalisten Thomas Datt und Arndt Ginzel berichteten über den Sachsensumpf und wurden wegen übler Nachrede verurteilt. Morgen beginnt der Berufungsprozess. Über den möglichen Ausgang und was er für die Pressefreiheit hierzulande zu bedeuten hat, denkt man bei der Deutschen Welle nach.

Das schaff' ich auch ohne euch!
Lance Armstrong ist die Lust am direkten Kontakt mit Journalisten verloren gegangen. Trotzdem ist es ihm gelungen, ein privates Foto auf Spiegel Online und Focus Online zu veröffentlichen. Möglich gemacht haben das vor allem seine Follower, wie netzwertig.com berichtet.

Der Morgen danach
Die Kritiken zu Stefan Raabs erster Ausgabe von Absolute Mehrheit sind durchwachsen. Doch bei ProSieben ist man offensichtlich zufrieden: Die Sendung habe mehr junge Zuschauer erreicht, als alle ARD-Talks in der letzten Woche zusammen, twitterte @ProSieben heute morgen.

09.11.2012

"Heute fällt hier die Mauer"
Was wäre auf Twitter los gewesen, wenn es den Dienst am 9. November 1989 schon gegeben hätte? Der MDR twittert live aus der Vergangenheit. Spannend soll es vor allem gegen Abend werden.

Pay per View
Der Münchner Technologiepublizist Tim Cole macht sich Gedanken über das "userzentrierte Arbeiten" bei Focus Online. Er sieht sie heraufziehen: die Zukunft, in der Journalisten nur nach Klicks bezahlt werden.

IT-Wissen in die Redaktionen
Die besten Programmierer landen selten in Redaktionen. Das sollte sich ändern, denkt man bei der Mozilla Foundation, und schickt sie unter anderem zu Spiegel Online. Mehr zum Thema auf niemanlab.org.

08.11.2012

Ein Denkmal
31 Millionen Tweets haben Twitter-Nutzer in der US-Wahlnacht abgeschickt. Welche sieben davon wohl in die Twitter-Geschichte eingehen werden steht auf huffingtonpost.com.

"Wir müssen noch schneller und effizienter werden"
Wie die einstigen Zeitungskonzerne auf den digitalen Journalismus umstellen, hat Medienredakteur Bernhard Hübner für ftd.de aufgeschrieben.

Reportagen, Portraits und PR-Artikel
Der freie Journalist Martin Hitz wundert sich über eine Stellenanzeige der Aargauer Nachrichten.

07.11.2012

Salziges Popcorn, German Glühwein und ein Ende vor dem eigenen Fernseher
Daniel Drepper berichtet im WAZ-Recherche-Blog von seiner Nacht mit den Demokraten in Berlin, fern der ARD-, ZDF-, RTL-Medienpartys.

"Viele stehen jetzt plötzlich wieder vor dem Nichts"
Im Interview mit bjv.de erzählt Redakteurin Ursula Ernst von den Sparplänen bei der Augsburger Allgemeinen. Die Stimmung sei gedrückt, viele Kollegen seien fassungslos.

Stuttgarter Vandalen
Kontext-Wochenzeitung kritisiert, dass Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten ungeprüft eine Pressemitteilung der Stuttgart-21-Gegner ins Netz stellten. Die Folge der reißerischen Überschrift: mehr als 300 Kommentare.

06.11.2012

Warum sich nicht vom Quotendruck befreien?
Wirtschaftsredakteurin Alexandra Endres fragt sich, warum den meisten Medien – auch Zeit Online – die Sturmfolgen in Haiti allenfalls eine Randnotiz wert war.

Sandy, Romney, Obama und Bond
Der Wahltag in den USA gerate zur journalistischen Leistungsschau in Europa. NZZ-Redakteur Rainer Stadler bezweifelt, ob bei solchen Direktberichterstattungen das Verhältnis von Aufwand und Ertrag stimmt.

Weg vom Allrounder
Wie der Einstieg in den Journalistenberuf klappen kann, will stern.de wissen.

05.11.2012

Haben Sie keinen anderen Redakteur?
Ein Bürgermeister in Unterfranken weigert sich, einem bestimmten Journalisten Fragen zu beantworten. Das geht nicht, findet der Leseranwalt der Mainpost. Jetzt hofft er auf Einsicht.

Reicht euch das?
Die Missy-Redaktion wendet sich in einem offenen Brief an ProQuote. Das feministische Magazin kritisiert den Aufstieg von Sabine Rückert in die Zeit-Chefredaktion.

Wer hat die Nase vorn?
Journalismus-Student Christian Mühlbauer zeigt auf medienfilter.de, wie man Google Trends als Recherchetool einsetzen kann.

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