Wir haben heute gelesen – Archiv

31.01.2013

Einmal Onlinejournalist, immer Onlinejournalist
Roman Mischel hat Thorsten Denker, den Hauptstadtkorrespondenten von süddeutsche.de einen Tag lang begleitet. Herausgekommen ist ein 8-Minuten-Video. Der Auftakt einer Serie weiterer Journalistenporträts.

Meins oder deins?
Ein New-York-Times-Journalist mit mehr als 76.000 Follower verlässt seinen Arbeitgeber. Darf er seine Follower behalten oder gehören Sie der Marke New York Times? Die Antwort steht im Digitaloffice-Blog.

"Grabe die Details aus"
Wie Reporter mithilfe der Neurowissenschaft bessere Geschichten erzählen können, weiß Chip Scanlan von poynter.org.

30.01.2013

Arm aber sexy?
Journalist Richard Gutjahr lässt die Hosen runter: "Ich gewähre euch Einblick in meine Buchhaltung und lege offen, was mich mein G! blog so aufs Jahr gerechnet kostet – vor allem – ob und wie sich das Bloggen refinanziert."

Quadratisch, praktisch, unfertig.
Was sind 140 Zeichen umgerechnet in Bewegtbild? Martin Heller, Studienleiter Crossmedia der Axel Springer Akademie, hat den neuen Twitter-Dienst Vine getestet.

Wer sagt was?
Der Rechtsausschuss des Bundestags hört heute Experten zum Thema Leistungsschutzrecht an. iRights.info dröselt die unterschiedlichen Positionen der Sachverständigen auf.

29.01.2013

Crashkurs
Wie Journalisten via Crowdfunding Geld verdienen können, weiß krautreporter.de.

Stromausfall
Warum die NZZ heute fast nicht erschienen wäre, weiß Martin Hitz von medienspiegel.ch.

Marktplatz
Wie Freiberufler auch mithilfe von Xing an Aufträge kommen können, weiß Yvonne Ortmann von t3n.de.

28.01.2013

Fernsehen versus Radio
"Viele Radiosendungen sind tausendmal besser als Fernsehsendungen", sagt der Moderator und Fernsehproduzent Hugo Egon Balder. Über Vor- und Nachteile von Radio und Fersehen spricht er im Interview auf taz.de.

Radio versus Zeitung
Wie viele Fans und Follower haben sächsische Zeitungen und Radiosender bei Facebook und Twitter? Flurfunk Dresden hat nachgezählt.

Die Charts der Netzinhalte
Die Website 10.000 Flies zeigt, welche Inhalte aus Medien und Blogs den größten Widerhall in sozialen Netzwerken erzeugen. Erfinder Jens Schröder erzählt im Gespräch mit Zeit Online, welche Idee dahinter steckt.

25.01.2013

Neid
Medienjournalistin Silke Burmester erzählt im Magazin Message, welche Kollegen sie gerne kopfüber über den Grill hängen möchte.

Wut
216 Journalisten erklären in einem Brief an die WAZ-Geschäftsführer, warum sie fassungslos sind – und Angst haben.

Tweet
Wie man am besten einen Tweet auf einer Website einbettet, weiß Sarah Marshall von journalism.co.uk.

24.01.2013

Die Journalistin und der Herrenwitz
Nachdem Spiegel-Online-Redakteurin Annett Meiritz und Stern-Redakteurin Laura Himmelreich über sexuelle Belästigungen durch Politiker geschrieben haben, fragt die Gleichstellungsinitiative Pro Quote auf Facebook: "Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?

Von Beruf News-DJ
Andy Carvin twittert. Viel. Manchmal 20 Stunden am Stück. Die Washington Post bezeichnete ihn als "one-man Twitter news bureau". Im Interview mit theverge.com erzählt der Social-Media-Stratege des US-amerikanischen Radio-Netzwerks NPR, wie er die unzähligen Tweets kuratiert.

Verstehen auf einen Blick
Der Euro als Patient, der auf einer Bahre über eine endlose Treppe getragen wird: Für dieses Bild hat der Zeichner Gerhard Mester den Karikaturenpreis des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger bekommen. Auf den Plätzen zwei und drei: Bilder zur Energiewende und der Stimmung in der Regierungskoalition.

23.01.2013

Mein erster Leserbrief
Auf Facebook ist ein Leserbrief der neunjährigen Ishema Kane aufgetaucht. Sie bezieht sich auf die Printausgabe der Zeit von letzter Woche mit dem Titelthema "Kinder, das sind Neger!": "Warum sollte es nicht verboten werden, in Kinderbüchern Neger zu schreiben? Man muss sich auch mal in andere Menschen hineinversetzen." Holger Reuß dokumentiert die Veröffentlichung des Briefs auf fakeblog.de.

Tipps von Axel Springer
Bilder in soziale Netzwerke hochladen, Beiträge auf der eigenen Homepage veröffentlichen – das empfiehlt der Axel-Springer-Verlag seinen Leserreportern in einer Mail, die auch Kommunikationsberaterin Nina Galla bekam. "Axel Springer?! Moment, sind das nicht die mit dem Leistungsschutzrecht?!", wundert sie sich in ihrem Blog.

Die geschenkte Gegendarstellung
Blogger Markus Beckedahl dachte, er hätte eine falsche Tatsache behauptet. "Einfach ein Wort zuviel, irgendwann ist halt das erste Mal." Also veröffentlichte er eine Gegendarstellung und unterschrieb eine Unterlassungserklärung. Das hätte er besser bleiben lassen. Warum, erklärt er auf netzpolitik.org.

22.01.2013

Vom Aufspüren unfreiwilliger Komik
Wo die Redakteure des Hohlspiegels ihre Stilblüten finden, wie viel Prozent davon sie veröffentlichen und welche Ausschlusskriterien sie haben, haben sie für das Spiegelblog aufgeschrieben.

Von Optimismus und Pessimismus der Wissenschaftsjournalisten
72 Prozent aller Wissenschaftsjournalisten auf der Welt sind glücklich in ihrem Job, belegt eine Studie. Aber sie zeigt auch: Im Westen sieht das anders aus. Wissenschaftsjournalist Curtis Brainard hat sich das für die Columbia Journalism Review genauer angeschaut.

Von mobiler Mediennutzung
Zwei journalistische Angebote finden sich unter den 20 beliebtesten iPhone-Apps. Welche das sind und auf welchen Rängen sie liegen, zeigt Journalist Christian Jakubetz auf universal-code.de.

21.01.2013

Das Geheimnis von Mike Allen
Um zwei Uhr morgens steht er auf, liest Zeitungen, Blogs und die Nachrichten seiner Informanten. Bald darauf verkündet er im Fernsehen seine neueste Enthüllung. Wie Mike Allen es geschafft hat, zum vielleicht wichtigsten Politikjournalisten der USA zu werden, beschreibt Washington-Korrespondent Matthias Kolb auf der Website der Süddeutschen Zeitung.

Die gemeinsame Schranke
"Ist das Medienhaus Deutschland das ersehnte Geschäftsmodell?", fragt Journalist Wolfgang Michal auf carta.info. Er kann zwar den Wunsch der Medien nach einer nationalen Bezahlschranke nachvollziehen, befürchtet aber eine "Standard Media Company – mit einer Weltsicht aus einem Guss".

"Mehr Mut! Und mehr Recherche!"
Der medienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Dörmann, vermisst in den Zeitungen gute und aufwendig recherchierte Hintergrundartikel. Darum plädiert er auf theeuropean.de für eine unabhängige Recherchestiftung.

18.01.2013

Unter Druck
Als er Reporter war, hat der Stress ihn nicht gestört. Als er Chefredakteur war, wurde er irgendwann zum unerträglichen Druck. Auf vocer.org erzählt der heutige Medienberater Matthias Onken, wie ihn ungerechte Lohnstrukturen und absurde Renditeerwartungen von Verlagsmanagern zur Kündigung getrieben haben.

Sie haben da was ...
Für viele Situationen gibt es einen passenden Spruch von Loriot. Wenn er aber nicht richtig zitiert wird, kann das eine Urheberrechtsklage nach sich ziehen, erklärt Medienanwalt Cornelius Renner im Medienrecht-Blog. So geschehen bei der Lebensgeschichte Vicco von Bülows.

Journalisten-Werkzeuge aus dem Netz
Fakten überprüfen, Dokumente verschicken, aus Videos Bilder machen: Für all das gibt es eine Website oder eine Anwendung. Nachrichtenredakteur Martin Giesler listet in seinem Blog auf, wo man sie findet.

17.01.2013

Nie wieder mit Presseausweis zum Autokauf
Heute stellt die juristische Abteilung des Norddeutschen Rundfunks den neuen Verhaltenskodex des Senders vor. Medienjournalist Daniel Bouhs hat beim Chefredakteur nachgefragt, warum er sich gegen Presserabatte entschieden hat.

Ablichten? Nachbewedeln?
Wer früher in der Dunkelkammer gearbeitet hat, weiß, mit welchen Werkzeugen man einzelne Partien von Fotos abwedelt oder nachbelichtet, also heller oder dunkler macht. Wie das bei digitalen Fotos funktioniert, erklärt Fotograf Thomas Brotzler auf fokussiert.com.

Anruf bei der Agentur für Arbeit
"Noch ist es nicht so weit. Trotzdem schwirren in meinem Kopf all die Geschichten herum", schreibt WR-Redakteurin Angelika Beuter auf absprung.wordpress.com. Sie habe oft über Insolvenzen, Entlassungen oder Arbeitslose geschrieben. Jetzt ruft sie selbst bei der Agentur für Arbeit an.

16.01.2013

"Der Geist der Redaktion hatte sich verflüchtigt"
30 Jahre seines Berufslebens hat Bernd Berke bei der Westfälischen Rundschau (WR) verbracht, ihn verbindet viel mit dem Blatt. Trotzdem will der ehemalige WR-Kulturredakteur nun sein Abo kündigen, wie er auf revierpassagen.de erzählt. Außerdem: Die bisherige Berichterstattung zur WR fasst das Pottblog zusammen.

Abgeschaltet mit 66

Ein 66-jähriger freier Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks darf nach 14 Jahren nicht mehr auf Sendung gehen. Der Sender begründet das mit "generellen Sparmaßnahmen", der Hörfunk-Moderator mit "Altersdiskriminierung", berichtet Medienjournalist Hans Hoff heute in der Süddeutschen Zeitung.

Alternativen zur Paywall
Die finnischen Journalisten Johanna Vehkoo und Pekka Pekkala haben 69 journalistische Start-ups nach ihren Bezahlmodellen gefragt. Das Ergebnis: Es gibt keine ultimative Lösung, aber viele Ideen – von klassischen Anzeigen für hyperlokale Blogs bis zum Verkauf von Software-Lizenzen.

15.01.2013

Im BBC-Newsroom
Seit gestern sind alle Nachrichtendienste der BBC unter einem Dach versammelt. Wie es in den neuen Räumen von "The World's Newsroom" aussieht, zeigt der Rundfunksender in einem Video auf seiner Website.

Leserdialog als Voraussetzung für Crowdfunding
Eine automatisierte Mail zur Verlängerung eines iPad-Abos nimmt jetzt.de-Redaktionsleiter Dirk von Gehlen in seinem Blog zum Anlass, um über den Zusammenhang zwischen Leserdialog und digitalen Geschäftsmodellen nachzudenken.

Schutz für Verlage
Auch der Verband der Schweizer Medien fordert ein Leistungsschutzrecht für Verleger. Warum? Das erklärt Geschäftsführer Urs F. Meyer auf nzz.ch.

14.01.2013

Multimedia-Erfolg
Mit Fotos, Videos und dreidimensionalen Karten sorgte die Multimedia-Reportage Snow Fall der New York Times über ein Lawinenunglück für große Resonanz. Sportredakteur John Branch erzählt auf berliner-zeitung.de, wie seine Geschichte entstanden ist.

Multimedia-Geschichten
Was eine Webdoku ist, wie sich das Genre bisher entwickelt hat und wie groß die richtige Dosis Interaktivität ist, erklärt Philipp Barth, Volontär bei der Deutschen Welle, auf webdoku.de.

Multimedia-Werkzeuge
Hörfunkjournalist Daniel Fiene zählt auf seinem Blog auf, welche Webdienste er im letzten halben Jahr gern und oft genutzt hat – und auf welche er verzichten kann.

11.01.2013

Im Treibhaus
SPD-Abgeordnete erkennen in der Berichterstattung über Peer Steinbrück Kampagnenjournalismus. Auf Zeit Online geht Politikredakteur Lenz Jacobsen der Frage nach, ob die Medien es tatsächlich übertreiben oder die Äußerungen des Kanzlerkandidaten zu Recht thematisieren.

Im Lizenzdschungel
Was Onlineredakteure beim Verwenden von Creative-Commons-Lizenzen noch lernen können, erklärt ihnen Autor und Netzaktivist John F. Nebel auf metronaut.de.

Rezepte gegen Bullshit
Trends, Umfragen, Politikerbanalitäten und Experten, die zu Marionetten gemacht werden: Journalist Constantin Seibt hält diese Dinge für "professionell hergestellten Bullshit" und hat auf dem Deadline-Blog des Schweizer Tages-Anzeigers Rezepte dagegen verfasst.

10.01.2013

Vorgespräch mit Sekt
Was ihm bei seiner Recherche zu den Praktiken eines kanadischen Ölfonds-Anbieters alles widerfahren ist, hat Investigativ-Redakteur Florian Zerfaß für das Redaktionsblog der Wirtschaftswoche aufgeschrieben.

Die Rente, das Wetter, Kate Middleton
Mit welchen Themen die Redakteure der britischen Tageszeitung Daily Express Bingo spielen, um ihre Titelseite zu bestücken, hat sich Blogger Will Sturgeon auf themediablog.co.uk ausgemalt.

Programmfrage
Die ARD sollte die Debatte über den neuen Rundfunkbeitrag zum Anlass nehmen, ihr Programm grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen. Das findet zumindest der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen. Das Gespräch mit dem Leiter der FAZ-Medienredaktion aus der gedruckten Ausgabe vom 8. Januar steht jetzt auch online.

09.01.2013

67 Prozent ...
... aller befragten Journalisten recherchieren mithilfe von Blogs. Diese und andere Zahlen aus einer Umfrage hat Onlineredakteurin Annette Mattgey auf lead-digital.de zusammengestellt. Wirtschafts- und Politikjournalisten zitieren am häufigsten daraus, die Kollegen aus den Ressorts Kultur und Umwelt halten sich eher zurück.

10.000 Schritte
Journalisten rechnen gern in Fußballfeldern. Doch leider lässt sich nicht alles in Fußballfelder umrechnen, gibt taz-Redakteur Johannes Gernert zu bedenken. Zum Beispiel die 10.000 Schritte, die man laut einer Krankenkasse täglich gehen soll.

133,2 Terabytes
Twitter produziert unvorstellbare Datenmengen. Allein in den vergangenen vier Jahren waren es 133,2 Terabytes, schreibt Bernd Graff, stellvertretender Chefredakteur, auf süddeutsche.de. Die befinden sich jetzt in in der Bibliothek des US-amerikanischen Kongresses – für mögliche Forschungszwecke.

08.01.2013

"Wir müssen aufhören, andere Medien im Web zu imitieren"
Warum Redaktionen mehr News-Nerds brauchen, hat Datenjournalist Julius Tröger für den Blog der Axel-Springer-Akademie aufgeschrieben.

"Das Elend der deutschen Online-Medien"
Wie es das Ehe-Aus der Wulffs als Aufmacher in die deutschen Newsportale geschafft hat, fragt sich heute.de-Redakteur Martin Giesler.

"Das größte Manko ist die fehlende Führungserfahrung"
Warum sich Journalisten genau überlegen sollten, ob sie in die PR wechseln wollen, hat Berater Bernhard Blohm fürs PR Magazin aufgeschrieben.

07.01.2013

Der Ex-Chefredakteur
Hansi Voigt, bis Ende 2012 Chefredakteur des Schweizer Onlineportals 20min.ch, spricht im Interview mit sonntagonline.ch über den Unterschied zwischen Zeitungs- und Onlinejournalisten, über Klicks als Währung – und er rechnet mit seinem alten Arbeitgeber ab.

Der Undercover-Rechercheur
Die Stuttgarter Zeitung wollte von Thomas Kuban wissen, warum er in seinem Job freiwillig seine körperliche Unversehrtheit aufs Spiel setzt. Seine Antwort: "Ein Journalist lebt irgendwann in seiner Recherche. Man findet etwas heraus und merkt, dass man noch mehr herausfinden könnte. Der Ehrgeiz treibt einen dazu, ein immer größeres Risiko einzugehen."

Der bessere Journalist
Fünf Vorsätze, die Journalisten Anfang 2013 umsetzen sollten, hat Lokalredakteur Tom Huang für poynter.org formuliert.

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