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Einsendeschluss: 31.03.2010

EMMA-Journalistinnenpreis

Thema:

Internationales, Kultur, Lokales, Medien, Politik, Soziales, Sport, Technik, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft

Zielgruppe:

Zeitschriftenjournalisten, Zeitungsjournalisten

Beschreibung

50 % aller Volontäre, 27 % aller Redakteure, aber nur 2 % der Chefredakteure sind heute weiblich – in den Jurys und bei den Preisvergaben sieht es ähnlich aus. Es geht bei dem Journalistinnenpreis also darum, der strukturellen Benachteiligung von Frauen in einem traditionell männlichen Beruf bestärkend entgegen zu wirken. Der Preis gilt für die ganze Bandbreite des Schaffens weiblicher Journalisten: von traditionellen „Frauenthemen“ bis hin zu „Männerdomänen“ (wie Wirtschaft, Krieg etc.), von der Reportage bis zum Kommentar.

Es muss sich um journalistische Texte handeln, nicht fiktive. Voraussetzung: handwerkliche Qualität, stilistische Sicherheit, Kreativität in Bezug auf Sujet und Form sowie ein Bewusstsein für gesellschaftliche Realitäten und die Lage der Geschlechter. Guter Journalismus hat kein Geschlecht. Aber wirklich guter Journalismus klammert die noch immer existierenden unterschiedlichen Prägungen und Realitäten von Frauen und Männern auch nicht aus.

In den letzten Jahren mehren sich die Texte von Journalisten, die klassische „Frauenthemen“ oder bewusste „Männerthemen“ nicht nur mit Kompetenz und Sensibilität, sondern auch mit dem Bewusstsein um die Geschlechterverhältnisse schreiben. Geschlechterbewusstes Schreiben ist keine Frage des biologischen Geschlechts. Darum sind seit 2002 auch alle Kollegen herzlich eingeladen, sich an dem ‚JournalistInnen-Preis‘ zu beteiligen.

Dotierung:

7.000 EUR

Weiterführende Informationen:

www.emma.de/journalistinnenpreis_2010.html

Veranstalter:

EMMA
Margitta Hösel
Alteburger Str. 2
50678 Köln
+49(0)221/606060-23
redaktion(at)emma.de
www.emma.de