Die meisten Deutschen leben in Städten – kaufen aber Zeitschriften über das Landleben. Das soll sich ändern, finden die Macher des neuen Magazins Stadtaspekte. weiter

"Die taz hat sich nun mal keine Fettschicht angefressen, die Sie in schlechten Zeiten einfach mal abschmelzen können", sagt taz-Chefredakteurin Ines Pohl im Interview. Mit journalist-Autor Hans Hoff spricht die 46-Jährige über Mainstream und Punk, die neue Wochenend-taz und das freiwillige Bezahlen im Netz. weiter

Ob Bockwurst, Weißwurst, Merguez oder Debrecziner – ein Reporter liebt die Wurst. Sie ist das gehässige Zitat, das keiner geben will, sie ist die düstere Musik in der heilen Welt. Und: Sie erdet jeden Text, denn kein Mensch muss eine Wurst erklären. weiter

Viele ungarische Journalisten verlassen ihre Heimat, weil sie dort nicht mehr frei berichten können. Einige von ihnen sind nach Berlin geflüchtet, wo sich allmählich eine ungarische Exil-Gemeinde gründet. weiter

Sind die dritten Programme nur eine Seniorenbetreuung? Bräuchte es vielmehr einen Spartensender für Alte statt für Junge? Im journalist-Interview stellt sich ARD-Vorsitzender und NDR-Intendant Lutz Marmor den Fragen nach Möglichem und Unmöglichem, nach Vermitteln und Vergnügen. weiter

Nach neun Jahren Verhandlungen haben sich Gewerkschaften und Tageszeitungsverlage auf verbindliche Honorare für freie Fotojournalisten geeinigt. Der journalist hat sich umgehört: Was denken die freien Fotografen über die ausgehandelten Honorarsätze? weiter

Mit Cindy aus Marzahn, Uwe Wöllner und Atze Schröder dominieren die Stars aus der Gosse die Bildschirme. Als bekennender Fan des Privatfernsehens fordert journalist-Autorin Katrin Wilkens ein Ende. Denn: Alfred war lustig, Uwe ist es nicht. weiter

Lutz Schumacher und der Nordkurier: Die Geschichte eines Wandels, der keiner ist. weiter

Acht Fotografen bekamen im Februar Besuch von der Polizei. Sie beschlagnahmte Computer, Handys und Fotos. journalist ONLINE dokumentiert drei der Fotos. weiter

Eigentlich will sie nur berichten und nicht selbst Thema werden. Doch seit Annett Meiritz im Spiegel einen Text über die Piratenpartei geschrieben hat – und das Brüderle-Porträt im Stern erschien – ist eine Debatte über Sexismus losgebrochen. Eine, die auch Annett Meiritz als Mensch einbezieht. weiter

Die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Zeitungsverlegern zu den Fotohonoraren bei Tageszeitungen dauerten mehr als neun Jahre. Nun liegt ein Kompromissvorschlag zu den gemeinsamen Vergütungsregeln vor. Der journalist sprach mit DJV-Justiziar Benno Pöppelmann, der mit am Verhandlungstisch saß. weiter

Insgesamt arbeiten knapp 400 Redakteure im FAZ-Verlag, rund 60 davon für die Sonntagszeitung, knapp 30 in der Onlineredaktion. Doch welche klugen Köpfe stecken eigentlich genau hinter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung? weiter

Bild: dapd/Maja Hitij

Journalismus ist Aufklärung, Volksbildung, Demokratie-Beschleuniger. In den USA sind deshalb Dutzende Medienunternehmen gemeinnützig, darunter National Geographic, die Nachrichtenagentur AP und das mit Preisen gekrönte Recherchebüro ProPublica. Journalismus als gemeinnützige Einrichtung – geht das auch in Deutschland? weiter

Bild: dapd/Michael Gottschalk

Am Samstag erscheint das Buch Ich, Ich, Ich – Wir inszenieren uns zu Tode. Zum Reinlesen vorab auf journalist.de. Das Kapitel: In der Rolle des Werbe-Onkels für Celebrities. weiter

Bild: Thomas Kretschel

Saham Elgaban war Schauspieler in einer irakischen Krankenhaus-Soap. Er führte ein bürgerliches Leben, verdiente gut. Dann entschied er sich, Fernsehjournalist zu werden und über die drängenden sozialen Probleme im Irak zu berichten. Er musste aus seiner Heimat fliehen. Jetzt sitzt er in einer Art Gefängnis. In Deutschland. weiter

Bild: Johannes Peter

Das Ende der Financial Times Deutschland, die Insolvenz der Frankfurter Rundschau und die geplante Entlassung der Redakteure der Westfälischen Rundschau zeigen: Der Begriff Sozialplan hat dieser Tage eine hautnahe Bedeutung bekommen. Was ein Sozialplan regelt, erklärt DJV-Referentin Gerda Theile im Gespräch mit dem journalist. weiter

Bild: Jakob von Siebenthal

Ein Mittwoch im Dezember. Seit den 80er Jahren arbeitet Thomas Kilchenstein als Sportreporter für die Frankfurter Rundschau. War es das jetzt? Der journalist hat den 55-Jährigen auf dem Eintracht-Sportplatz besucht. weiter

18 Rügen, viele Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht, ein Streit mit Brand Eins: Das ist die Bilanz des Presserats für 2012. Der journalist sprach mit Geschäftsführer Lutz Tillmanns über Trends im Umgang mit den ethischen Regeln des Selbstkontrollgremiums. weiter

Bild: Bernd Arnold

Tabea Rößner war früher ZDF-Journalistin. Jetzt sitzt sie für die Grünen im Bundestag, ist medienpolitische Sprecherin der Partei. Die 45-Jährige hat nach dem Fall Brender als erste Politikerin eine Verfassungsklage gefordert. "Schließlich sollen die Medien die Regierungen kontrollieren und nicht umgekehrt." Sie fordert: Karlsruhe muss den Staatseinfluss auf die öffentlich-rechtlichen Sender eingrenzen. weiter

Vor 100 Jahren, im Sommer 1912, durchquerte der Architekt Roderich Fick die Arktis. Stephan Orth, sein Enkel, hat sich auf Spurensuche gemacht – und die Geschichte für Spiegel Online aufgeschrieben. weiter

Jessica Dhyr (38) arbeitet seit sechs Jahren als Redakteurin bei Norran. Für die Zeitung aus dem Nordosten Schwedens betreibt sie seit 2009 einen Chat auf der Website – und es geht dort nicht nur ums Wetter oder ums Mittagessen. weiter

Bild: dapd/Caroline Seidel

Volontariat, Journalistenschule, Studium: Es gibt viele Möglichkeiten, in den Beruf einzusteigen. Aber keine Gewähr für eine wirklich gute Ausbildung. Was müsste sich ändern? Und hat das Volontariat noch Zukunft? Der journalist sprach mit Bildungsexpertin Ulrike Kaiser. weiter

Bilder: Nils Bürger, Privat

Heute, am 5. November, treffen sich rund 300 Journalisten zum Verbandstag des Deutschen Journalisten-Verbands 2012 in Kassel. Der Verbandstag, das höchste Organ des DJV, bestimmt die Richtlinien der Verbandspolitik. Junge Delegierte sind nur wenige dabei. Was sie umtreibt: vor allem die Zukunft der Journalistenausbildung. weiter

Ende August hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger beschlossen. Der Bundesrat hat dazu am 12. Oktober seine Stellungsnahme abgegeben. Er will, dass der umstrittene Text an einigen wenigen Stellen nachgebessert wird. Der journalist hatte sich vorab umgehört: Was bringt das Leistungsschutzrecht eigentlich den Journalisten? weiter

Was tun, um den Anschluss nicht zu verlieren? Der journalist fragte fünf Medienmacher, mit welchen Onlinethemen Journalisten sich noch in diesem Jahr beschäftigen sollten. weiter

Illustration: Tim Möller-Kaya

journalist-Autor Hans Hoff hat einst gelernt, dass das, was Journalisten schreiben, die Wahrheit ist. Nichts als die Wahrheit. Langsam bekommt er Bedenken. Was ist so schlimm an ein bisschen Fantasie? "Vielleicht hilft es ja, wenn alle mal einen Schritt zurücktreten und Revue passieren lassen, was sehr offensichtlich alles nicht oder nicht mehr stimmt im deutschen Journalismus." Sein Vorschlag: Jeder könnte bei sich anfangen, ein klein wenig zu verändern. weiter

Das französische Satireblatt Charlie Hebdo hat erneut Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Ein mutiges Statement für Pressefreiheit? Oder doch nur eine Provokation, gar schlichtes Profitdenken? Der journalist fragte drei Medienmacher. weiter

Bild: Karsten Möbius

Die Premiere des ersten Ostdeutschen Journalistentags steht kurz bevor: Am 6. Oktober laden vier Landesverbände des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) nach Berlin. Der journalist sprach mit Ine Dippmann. Die freie MDR-Journalistin ist seit Mai Landesvorsitzende in Sachsen. weiter

Bilder des Monats

Jenke von Wilmsdorff kommt vom Theater und macht nun Reportagen. Er schlüpft für RTL in fremde Rollen und beschreibt, wie es ihm damit ergeht. Früher wolle er vor allem unterhalten, jetzt zeigt er auch Erschütterndes aus Krisengebieten. journalist-Autor Ralf Geißler hat ihn in einem Kölner Café getroffen. Die Bilder zum Interview hat Bernd Arnold aus Köln gemacht. weiter

Bilder: dapd/Lang, Kappeler; A. Bittner; [M]

"Wir können Themen setzen"

Die Europäische Journalisten-Föderation (EJF), der der DJV angehört, ist auf einem neuen Weg. journalist-Redakteurin Monika Lungmus sprach mit Stephen Pearse, der dort Ende November das Amt des Generalsekretärs antrat. weiter

Bild: dapd/Thomas Wieck

Mehr Politisches ins Programm

Michael Hilberer ist Fraktionschef der Piraten im Saarländischen Landtag – und wird für die Partei im Rundfunkrat des SR sitzen. Ein Gespräch über Erwartungen. weiter

Vice? Jetzt? Fräulein? Oder doch Brand Eins? Von welchem Magazin können sich andere Redaktionen noch etwas abgucken? Der journalist hat sechs Art-Direktoren nach ihren Lieblingsheften gefragt. weiter

Bilder des Monats

Karola Wille steht seit November als Intendantin an der Spitze des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Die 53-Jährige hat den Sender in einer schwierigen Zeit übernommen. Im Interview mit dem journalist spricht Wille über Leidenschaft, Unternehmenskultur und Helene Fischer. Die Bilder zum Interview hat Jan Zappner aus Berlin gemacht. weiter

Bild: dapd/Lohnes

Die Köpfe der RUndschau

Die einst stolze überregionale Frankfurter Rundschau ist heute ein kriselndes Regionalblatt. Neun Chefredakteure haben ihren Weg bestimmt. Seit Anfang des Monats steht mit Arnd Festerling der zehnte an der Spitze. weiter

Bild: Blue Planet Film

Am riff der teufelsrochen

Sie klettern in Fledermaushöhlen, tauchen mit Tigerhaien und stürzen schon mal mit einem Heißluftballon ab. Während die Arbeit deutscher Tierfilmer hierzulande nur in Ausnahmen Beachtung findet, hat sie international stark an Bedeutung gewonnen. Am Montag, den 2. Juli, zeigt die ARD einen aufwändigen Film über Lippenbären. Für die selbstständigen Filmemacher ist der Job riskant. weiter

Bild: journalist

Wie soll das Urheberrecht aussehen?

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat in einer Stellungnahme Position zur aktuellen Debatte über das Urheberrecht bezogen. Der journalist fasst die wichtigsten Themen zusammen. weiter

Bild: Erik Weiß

Mit mir hatte das nichts zu tun

Als Torsten Groß im April seinen Job als neuer Chefredakteur des Musikmagazins Spex antrat, war niemand mehr da. Die Redaktion der Zeitschrift hatte geschlossen gekündigt. Der journalist hat nachgefragt, wie man ein Heft ohne Redaktion macht. weiter

Bild: Carsten Stormer

Liebeserklärung eines Reporters

Seit sieben Jahren reist Carsten Stormer durch die Welt und schreibt darüber. Er paddelte mit Hairufern in Papua-Neuguinea, besuchte indische Latrinenputzer und schlug sich zu einem Rebellenlager im südlichen Sudan durch. An guten Tagen ist es der tollste Beruf der Welt, an schlechten kommt ihm sein Leben wie eine Aneinanderreihung von Reportagen vor. Eine Liebeserklärung. weiter

Der Zeitungszähler

Seit 58 Jahren zählt Walter J. Schütz publizistische Einheiten. In seiner "Stichtagsammlung" erfasst der Medienforscher sämtliche Ausgaben deutscher Tageszeitungen. Gerade läuft die achte Vollerhebung, möglicherweise seine letzte. Wenn Schütz aufhören sollte zu zählen, steht die Branche ohne umfassende Statistik da. Ein Besuch in Bonn – fotografiert von Bernd Arnold. weiter

Bild: Andreas Bittner

"Korruption und Verbrechen"

Am 24. April veranstaltet der Deutsche Journalisten-Verband in Brüssel einen Europatag. Der journalist sprach mit Michael Klehm, der die Veranstaltung als DJV-Referent organisiert. weiter

Bild: journalist

Was soll in den dritten Korb?

In einem Punkt sind sich die politischen Parteien einig: Das Urheberrecht muss reformiert werden. Doch in der Frage, was genau zu ändern ist, gehen die Meinungen auseinander. weiter

Bild: Sebastiàn Laraia

Was bleibt übrig?

Wenn es um massenhaftes Kopieren von Inhalten im Internet geht, ist Streit vorprogrammiert. Während Nutzer möglichst frei agieren und Verwerter ihre Produkte schützen wollen, fürchten die Urheber oft um ihre finanzielle Existenz. Ist das Bild des genialen Schöpfers passé? Muss das Urheberrecht der Online-Kultur des Teilens, Ergänzens und Weiterentwickelns angepasst werden? Der journalist bat fünf Experten an einen Tisch. weiter

Bild: Jan Zappner

Unter Blinden

Undercover-Rechercheur Thomas Kuban und Filmemacher Peter Ohlendorf haben einen erschütternden und brisanten Film über Neonazis gemacht. Öffentliche Geldgeber fanden sie nicht. Dennoch realisierten sie ihn und stehen nun mit 100.000 Euro Schulden da. Im Fernsehen oder im Kino wird der Film wohl erst mal nicht zu sehen sein. weiter

Bild: Jan Zappner

"Den Linksruck muss man mir erst mal beweisen"

Michael Naumann stand zwei Jahre als Chefredakteur an der Spitze des Ciceros. Im Sommer wechselt er in den publizistischen Beirat. Ein Gespräch über konservative Werte und verfehlte Auflagenziele. weiter

mein bester moment

Einen Preis abgeräumt? Jemandem aus der Patsche geholfen? Einen Politiker zu Fall gebracht? Was war Ihr größter Erfolg als Journalist? Und was würden Sie heute lieber aus Ihrem Lebenslauf streichen? weiter

Bild: ZDF/Carmen Sauerbrei

"Das bleibt nicht im HEmd stecken"

Der langjährige ZDF-Pressesprecher Walter Kehr will es noch mal wissen: Diese Woche wechselt er zum skandalgebeutelten MDR. weiter

Bild: Mario Vedder

"Das ist billige Polemik"

ZDF-Intendant Markus Schächter über die Forderung, Digitalsender abzuschalten, und die Anstrengungen, jüngere Zuschauer zu erreichen. weiter

Bild: Bernd Arnold

"Die Schutzmechanismen haben versagt"

 

Nicht nur der Bundespräsident steht in der Kreditaffäre unter Beschuss, auch die Medien werden für ihre Berichterstattung über Christian Wulff kritisiert. Müssen FAZ und Süddeutsche jetzt zurücktreten? Ein Gespräch mit Journalist und TV-Produzent Friedrich Küppersbusch über Hysterie, Pressefreiheit und die Macht des Mainstreams. weiter

Bild: Bernd Arnold

"ich strenge mich an, deshalb bin ich anstrengend"

Michel Friedman streitet, er provoziert, er fasst an. Und er spaltet. Was der 55-Jährige von einem guten Gespräch erwartet und welches Bild er dabei von sich selbst hat – darüber spricht der Moderator und Rechtsanwalt mit journalist-Autor Hans Hoff. weiter

was bringt 2012?

Der journalist hat fünf Medienmacher gefragt: Was wird dieses Jahr ihr wichtigstes Thema? Was ihre größte Herausforderung? weiter

Bild: Raphael Thelen

die neuen stimmen

In Libyen entsteht eine Medienlandschaft: Hunderte Zeitungen, Magazine, Radio- und TV-Sender begleiten die Libyer auf dem Weg in die Demokratie. Für die Journalisten nicht einfach. Weder sie selbst noch ihr Publikum sind es gewohnt, mit der neu gewonnenen Pressefreiheit umzugehen. Der journalist erzählt die Geschichten dreier junger Medienmacher. weiter

Ist das Grosso-System am Ende?

Zwei Gerichtsverfahren entscheiden über die Zukunft des Vertriebs von Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland. Bereits im Oktober urteilte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe, im Januar wird vor dem Landgericht in Köln verhandelt. In beiden Fällen ist der Bauer-Verlag involviert. Die Branche fürchtet um ihr Grosso-System – und damit um die Meinungsvielfalt am Kiosk. weiter

Bild: ddp/Philipp Guelland

"Wir haben den Humor nicht verloren"

Noch bis 4. Januar läuft die Bewerbungsfrist für den achten Henri-Nannen-Preis. Aber will den überhaupt jemand haben? Spiegel-Autor René Pfister musste seinen Preis im Mai zurückgeben. Der journalist sprach mit Thomas Osterkorn, Jury-Mitglied und Stern-Chefredakteur. weiter

Bild: imago/Ulmer/Cremer

Hinterm Absperrband geht's weiter

Manchmal lässt es einen am Sinn des Ganzen zweifeln: Immer mehr Fußballreporter drängeln sich auf immer engerem Raum in der Mixed Zone des Stadions, um die immer gleichen Floskeln und Binsen von den Profis zu erfragen. Der SZ-Journalist Philipp Selldorf berichtet aus dem Alltag eines Fußballreporters. weiter

Bild: Katharina Hesse

Fräulein Zwei-Finger-Kung-Fu

Unliebsame Themen kommen erst gar nicht ins Programm, unbequeme Reporter verschwinden von heute auf morgen. Aber gemeinsamer Mittagsschlaf ist für alle Pflicht. journalist-Autorin Kirsten Rulf hat im Spätsommer ein Praktikum beim chinesischen Staatsfernsehen gemacht. Ein Erfahrungsbericht über Spitznamen, Strafarbeiten und andere Kuriositäten. weiter

Bild: Jan Zappner

Käpt'n Fabio

Fabio Reinhardt wollte Journalist werden. Jetzt sitzt er als Pirat im Berliner Abgeordnetenhaus. Die Geschichte einer überraschenden Karriere? weiter

wünsche für den djv-verbandstag 2011

Rund 300 Journalisten werden vom 7. bis 9. November in Würzburg über wichtige Themen ihres Berufs diskutieren. Der journalist fragte: Was erwarten Sie vom DJV-Verbandstag 2011? weiter

Bild: litha-fotodesign.de

Im Visier der verfassungsschützer

Die Berichterstattung über Rechtsextremismus ist sein Spezialgebiet. Ist Kai Budler deshalb ins Visier der Verfassungsschützer geraten? Der journalist sprach mit dem Redakteur vom StadtRadio Göttingen. weiter

Bild: Jürgen Schulzki

"Merkel ist der ultimative Test für Interviewer"

Oliver Welke war jahrelang das Sat.1-Sportgesicht, dann tingelte er durch verschiedene Unterhaltungsshows. Inzwischen ist der 45-Jährige Anchor der heute show und einer der bissigsten Journalisten im deutschen Fernsehen. Dabei sieht er sich eigentlich gar nicht als Journalist. weiter

Bild: ddp/Lennart Preiss

Der Hofdiener

Seit gut einem Jahr ist er das Sprachrohr der Regierung. Dass Steffen Seibert einmal Journalist war, ist ihm jetzt, da er auf die Seite der Macht gewechselt ist, kaum noch anzumerken. Eine Fehlbesetzung sei er nicht, heißt es in der Hauptstadt, aber richtig gut ist das Verhältnis zwischen ihm und seinen früheren Kollegen auch nicht. weiter

Bild: Jan Söfjer

Zwölf Weltenwanderer

Sie kommen etwa aus Syrien und Armenien, China und Thailand, Liberia und Simbabwe – zwölf Journalisten aus allen Ecken der Welt haben sich im September in Hamburg getroffen. Es sind die ersten Schüler an Bertelsmanns neuer internationaler Journalistenschule. Zentrales Anliegen ist der Dialog in einer globalen Journalistengemeinschaft. weiter

Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde

"Verkürzte Speicherfrist"

Die Vorratsdatenspeicherung ist ein Dauerstreitthema innerhalb der Koalition. Der journalist sprach mit CDU-Innenpolitiker Clemens Binninger. weiter

Bild: dapd/Thomas Wieck

"Das Pauken überlasse ich anderen"

Seit Juli ist Thomas Kleist Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR). Sein Ziel: den SR als eigenständigen Sender zu erhalten und den Anschluss an die jüngere Generation wiederzufinden. weiter

Bild: Sebastián Laraia

extra nah dran

Der eine trägt Karo und graues Haar, der andere Turnschuhe und Hornbrille – Ralph Kotsch und Philipp Schwörbel unterscheiden sich nicht nur optisch, auch inhaltlich stehen sie für verschiedene Positionen: Kotsch als Lokalchef und Mitglied der Chefredaktion der Berliner Zeitung, Schwörbel als Gründer der hyperlokalen Onlinezeitung Prenzlauer Berg Nachrichten. Ein Gespräch über Graswurzeljournalismus und die Zukunft des Lokalen. weiter

Bild: Anne Faden

"Wir verknüpfen alles mit Online"

Vor zehn Jahren gründeten ein Germanist und ein Soziologe den Studiengang Onlinejournalismus an der Hochschule Darmstadt. Ein Interview von Absolvent Jan Söfjer mit Studiengangsleiterin Friederike Herrmann. weiter

Wenn die Tränen kommen ...

US-Fernsehjournalist Michael Walter musste am 11. September 2001 mit ansehen, wie einer der entführten Jumbo-Jets ins Pentagon stürzte. Unmittelbar nach dem Einschlag berichtete er für einen TV-Ableger von USA Today vom Unglücksort. Acht Jahre später drehte er einen Film über Journalisten mit posttraumatischen Störungen. weiter

Bild: Thomas Frey

liebe fans, ...

Sie heißen Community-Manager oder Social-Media-Redakteure. Sie arbeiten bei Agenturen, in Pressestellen oder in Redaktionen. Sie moderieren Foren, twittern Kurznachrichten und recherchieren bei Facebook. Der journalist hat vier Social-Media-Experten an ihrem Schreibtisch besucht. weiter

Bild: Christian Bruch

"Hellseher sind wir leider nicht"

Was kann, was soll, was darf der Spiegel? Georg Mascolo, Chefredakteur des Hamburger Nachrichtenmagazins, stellt sich im journalist-Interview einer Generalkritik: Wie vertragen sich Nachrichten und Boulevard? Ist der Spiegel noch links? Und warum geht er nicht mehr so ran wie einst? weiter

Bild: Christoph Voy

"Blogs sind schneller, Print ist schöner"

Er war mitverantwortlich für den Musikexpress, er arbeitete für MTV, Vanity Fair und Focus: Jetzt soll Jörg Harlan Rohleder zusammen mit Adriano Sack eine deutsche Ausgabe von Andy Warhols Interview-Magazin entwickeln. Rohleders größte Angst dabei: dass ihn die klassischen Medien zu ernst nehmen. weiter

Bild: Jürgen Schulzki

"Das jüngste Gericht interessiert mich nicht"

Hans Leyendecker ist der Aufklärer und Rechercheur der Süddeutschen Zeitung. In Journalistenkreisen wird seine Arbeit geschätzt, aber ihm hängt eben auch ein bisschen der Ruf an, Besserwisser und Moralapostel zu sein. weiter

Mein Schwierigster Moment

Welches Thema hat Sie zuletzt in einen Gewissenskonflikt gestürzt? Wie haben Sie sich entschieden? Wir haben fünf Journalisten nach ihren schwierigsten Momenten im Beruf gefragt. weiter

"Gut, dass jetzt alles herauskommt"

Neil Ashton hat als Fußball-Chefkorrespondent bei News of the World gearbeitet. Nach dem Abhörskandal verloren er und 200 weitere Mitarbeiter ihren Job. weiter

Gut ist nicht gut genug

Die Hürden sind hoch. In einer renommierten Journalistenschule die Karriere zu beginnen, bleibt für viele Nachwuchsschreiber ein Traum. Auch für Andreas Thieme. Er hat sich vergeblich um Aufnahme beworben. Hier sein Erfahrungsbericht. weiter

Warum sind Sie in die PR gewechselt?

Regelmäßig verlassen Journalisten ihre Redaktionen, um im Bereich Public Relations zu arbeiten. Der journalist hat nachgefragt: warum eigentlich? Nur wegen der Aussicht auf mehr Gehalt? weiter

"Wir sehen uns als kleines Motorboot"

Seit Ende Mai erscheint die Nürnberger Abendzeitung mit neuem Layout. Der journalist sprach mit Chefredakteur Andreas Hock über das Konzept. weiter

Bild: Morgenpost Verlag

"Sie überschätzen unseren Einfluss"

Frank Niggemeier ist Chefredakteur der Hamburger Morgenpost. Seine Zeitung titelte mehrmals mit der wohl prominentesten Facebook-Party der vergangenen Wochen: dem 16. Geburtstag von Thessa aus Hamburg Bramfeld. Mit dem journalist sprach Niggemeier über Thessas Party, ihre Folgen und was seine Zeitung damit zu tun hat. weiter

Bild: Jürgen Schulzki

"bei uns gibt es die besseren Texte"

Vor 15 Jahren bastelte er an seiner ersten Website, vor einem guten Monat krempelte er den Online-Auftritt der Süddeutschen Zeitung um: Stefan Plöchinger hat die Chefredaktion von sueddeutsche.de übernommen. Im journalist-Interview erzählt er, wie er an Welt Online vorbeiziehen will, um mit sueddeutsche.de die Nummer drei unter den deutschen Nachrichtenportalen zu werden. weiter

Welche Einschnitte könnten auf Journalisten zukommen?

Am Mittwoch, den 15. Juni, gehen die Verhandlungen in die nächste Runde. Was bedeutet es, wenn sich die Verleger mit ihrem geforderten Tarifwerk II gegen die Journalistengewerkschaften durchsetzen? Der journalist stellt Redakteure verschiedenen Alters und unterschiedlicher Berufsjahre vor und zeigt an diesen vier Beispielen, mit welchen Einbußen die künftige Generation rechnen müsste. weiter

Bild: ZDF/Rainer Rüffer

"Am Ende zählt Qualität"

Die Frauenfußball-WM, die am 26. Juni startet, schreibt deutsche Fernsehgeschichte. Zum ersten Mal wird mit Claudia Neumann eine Frau bei einer Fußball-WM live kommentieren. Der journalist sprach mit der ZDF-Reporterin über Vorurteile und Herausforderungen. weiter

Bild: ddp/Michael Gottschalk

"Bitte nicht die Masse an text"

Schon oft haben Verleger gedroht, gegen die Online-Aktivitäten von ARD und ZDF vorzugehen. Jetzt scheint die Sache ernst zu werden. Der journalist sprach mit Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger. weiter

Über Kisch und Kitsch

Was für eine Demütigung! Spiegel-Autor René Pfister musste seinen Henri-Nannen-Preis zurückgeben. Der Jury gefiel nicht, dass Pfisters Porträt über Horst Seehofer mit einer Szene beginnt, die er selbst nicht erlebt hat. Reicht das aus, um den renommiertesten deutschen Reporterpreis wieder einzukassieren? Der journalist traf FAS-Feuilletonchef Claudius Seidl (l.) und Zeit-Dossier-Leiter Stefan Willeke zum Streitgespräch. weiter

Bild: dapd/Volker Hartmann

Wie die Satelliten

Auch in diesem Jahr berichten Lukas Heinser und Stefan Niggemeier wieder vom Eurovision Song Contest. Duslog statt Oslog nennen sie ihr unkonventionelles Videotagebuch. Warum es ihm vor der Berichterstattung rund um Lena Meyer-Landrut graut, hat Lukas Heinser für den journalist aufgeschrieben. weiter

Welche Bewerbungen landen auf Ihrem Tisch?

Sie haben täglich mit dem Nachwuchs zu tun: Chefredakteure, Ausbildungsleiter, Journalistentrainer. Der journalist hat nachgefragt: Welche Bewerbungen landen auf Ihrem Tisch? Welche Anforderungen stellen Sie? weiter

Werden Journalisten zu gut bezahlt?

Die Tarifverhandlungen für die Zeitungsredakteure werden am 4. Mai in Düsseldorf fortgesetzt. Ob die Verlegerseite dann am geforderten Billigtarif festhält? Der journalist fragte mal anders: Verdienen Journalisten zu viel? weiter

Bild: DigitalGlobe

"ich muss aufpassen"

Journalisten nennen ihn den Atomfachmann. Die Ereignisse im japanischen Fukushima machen Mycle Schneider für die Medien zu einem gefragten Experten. Die "Menge an Unsinn", die Journalisten in seinen Augen verbreiten, hält er für "spektakulär", die Interviewfragen, die an ihn gerichtet werden, für "erstaunlich". weiter

Bild: privat

Apples Macht

Apple verkauft Desktops, Laptops, Tablets und Telefone. Apple gibt vor, welche Inhalte und Techniken in Apps erlaubt sind, und verdient an den Verkäufen mit. Verleger und Journalisten feiern Steve Jobs als Retter des Journalismus. Mancherorts ist die Euphorie in Empörung umgeschlagen. Der journalist hat nachgefragt, welchen Einfluss Apple auf die Arbeit von Journalisten hat – und ob es Alternativen gibt. weiter

"Nichtwissen wäre kein Argument"

Auch die Blogosphäre hat jetzt ihren Schleichwerbeskandal. Enthüllt hat ihn das Blog Netbooknews. Der journalist sprach mit dem Anwalt und Blogger Thomas Stadler über die rechtlichen Dimensionen.  weiter

Bild: Alexander von Spreti

"zwischen die Fronten geraten"

Stuttgart 21 – die Proteste im vergangenen Jahr haben sich nicht nur gegen ein Bahnprojekt gerichtet, sondern auch gegen die Macher der Stuttgarter Zeitung. Der Vorwurf: einseitige Berichterstattung. Die Konsequenz: Abokündigungen. Chefredakteur Joachim Dorfs blickt im Interview mit dem journalist zurück. Er weist die Kritik zurück, räumt aber auch ein, Fehler gemacht zu haben?  weiter

"Kluge Verleger machen das nicht"

Am 23. Februar 2011 kommen DJV, ver.di und BDZV zusammen, um die Tarifrunde für die Zeitungsredakteure fortzusetzen. In den Redaktionen stehen die Zeichen bereits auf Streik, die Redakteure wollen die Forderungen der Verleger nicht einfach hinnehmen. Der journalist hat sich umgehört: Was ist Journalismus heute noch wert?  weiter

Bild: Jürgen Schulzki

"Content-Knechte"

Thomas Knüwer kritisiert schon lange die Unfähigkeit der Verlage im Internet. Der 41-jährige Medienberater arbeitete zwölf Jahre in der Redaktion des Handelsblatts und etablierte sich früh als Experte für neue Medien. Im Interview mit dem journalist erklärt er, warum es keinen Sinn hat, zwischen Onlinern und Offlinern zu unterscheiden.  weiter

"Verlage wollen's Billig"

Was können Journalisten tun, damit die Landkarte der gemeinsamen Vergütungsregeln künftig mehr grüne als rote Häkchen zeigt? Der journalist sprach mit Michael Hirschler, Referent beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV).  weiter

Rigide redigierende Redakteure

Bei diesem Text haben wir es uns mal richtig leicht gemacht. Wir haben ihn nicht redigiert. Wir haben kurz geschluckt, ein paar Kommas gesetzt, die Formatierungen angepasst und alles andere einfach so gelassen. Warum, beschreibt journalist-Autor Timo Rieg im folgenden Essay.  weiter

Essener Erklärung

Anlässlich des Verbandstags in Essen hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) die Gesetzgeber dazu aufgerufen, die Pressefreiheit von wirtschaftlichen Zwängen im Allgemeinen und dem Gewinnstreben von Medienunternehmen im Besonderen zu befreien. Die Essener Erklärung im Wortlaut ... weiter

"Das ist ein Jammer"

Der Kommunikationstheoretiker Norbert Bolz von der TU Berlin sieht schwarz – zumindest, was die Kulturberichterstattung in Deutschland angeht. Er findet: In den Kulturressorts machen sich immer mehr verkappte Politikjournalisten breit. weiter

Das Bündnis für Medien, dem auch der DJV angehört, hat das geplante "Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit" begrüßt, regt aber noch Änderungen am vorgelegten Entwurf an. Der journalist dokumentiert die Stellungnahme. weiter

Bild: ddp/Michael Gottschalk

Im Zweifel für den Kläger

Das Hamburger Landgericht ist für seine medienfeindlichen Entscheidungen  bekannt. Im journalist-Interview kritisiert Rechtsanwalt Markus Kompa die umstrittene Urteilspraxis des Vorsitzenden Richters Andreas Buske. Einziger Ausweg: eine Reform der Zivilprozessordnung. weiter

Portraitphoto-Berlin.de

Zum Journalismus gehört Schnüffelei, findet Medienrechtsanwalt Michael Schmuck. Der Bunten vorzuwerfen, dass sie sich für das Privatleben von Politikern interessiert, hält er für scheinheilig. Die Frage sei nicht, was recherchiert, sondern was gedruckt werde. Ein Kommentar. weiter

Bild: ddp/Torsten Silz

Zum 1. April läuft Nikolaus Brenders Vertrag als ZDF-Chefredakteur aus. Sein Nachfolger Peter Frey verabschiedete Brender am Dienstag in Mainz. "Bis zuletzt war er der Mann, der lieber einmal zu viel provoziert als einmal zu viel den Mund zu halten", charakterisiert Frey den Journalisten, der auf Druck des ZDF-Verwaltungsrats aus dem Amt scheidet. journalist online dokumentiert die Rede im Wortlaut. weiter

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