In Zusammenfassungen und Pressemitteilungen scheinen Studienergebnisse fast immer besonders überraschend oder schockierend zu sein. Wie findet man heraus, ob da wirklich etwas dran ist? Technikjournalist Larry Magid vom Poynter-Institut weiß, was Journalisten bei Umfragen hinsichtlich der Formulierungen, Stichproben und Erhebungsmethoden wissen sollten. weiter

Online-Kommentatoren können nerven. Sie können unberechenbar sein. Andererseits können sie dazu beitragen, besseren Journalismus zu machen – so wie es die Anrufer im Radio tun. Wie das gehen soll, erklärt Journalismus-Professorin Marie Shanahan. weiter

Wie berichten Journalisten über Schwule und Lesben, ohne sie zu diskriminieren und ohne dabei einen Eiertanz aufführen zu müssen? Die meisten achten beim Thema Homosexualität zwar auf ihre Wortwahl – trotzdem verstecken sich in vielen Formulierungen Vorurteile und Klischees. 10 Tipps für mehr Normalität in der Berichterstattung. weiter

Eine Anleitung, wie man einen Skandal aufdeckt, gibt es nicht. Aber bei erfolgreichen investigativen Projekten kann man sich durchaus ein paar Tricks abschauen. Ellyn Angelotti vom Poynter-Institut hat sich die Recherchemethoden des Investigativteams einer preisgekrönten Serie mal genauer angesehen. weiter

Ewig dieselben Interviewpartner, immer wieder der szenische Texteinstieg: Wer seinen Job stets nach demselben Schema angeht, wird kaum zu kreativen Ergebnissen kommen. Butch Ward, ehemaliger Chefredakteur des Philadelphia Inquirer, hält dagegen: Gewohnheiten können dabei helfen, richtig gute Arbeit zu machen. weiter

Hauptsache, der Leser, Hörer und Zuschauer bleibt dran! Nach diesem Grundsatz scheinen viele Journalisten ihre Beiträge zu produzieren. Das Ergebnis sind gerne mal herbeigeschriebene Sensationen. Wie man das vermeiden kann – und trotzdem fesselnde Geschichten erzählt. weiter

Journalisten sollten die Kommentare unter ihren Online-Artikeln nicht nur lesen, sondern sich auch selbst dort einbringen. Was sie und ihre Redaktion davon haben, erklären die Community- und die Social-Media-Redakteurin von der Financial Times. weiter

Smartphones und Apps sind unsere ständigen Begleiter. Fotos machen, Routen finden, mit Freunden chatten – all das lässt sich mit einem einzigen Gerät machen. Und auch für Journalisten ist das Smartphone ein Segen – Hunderte Apps versüßen den Reporteralltag. ZDF-Redakteur Martin Giesler stellt seine Top 25 vor. weiter

Bild: journalist

Crowdfunding war das Modewort 2013. Aber was ist eigentlich aus den erfolgreich finanzierten Projekten geworden? Was können Journalisten von der Schwarmfinanzierung erwarten? Dauerhafte Geschäftsmodelle oder vor allem PR in eigener Sache? Der journalist hat bei fünf erfolgreichen Crowdfundern nachgefragt. weiter

Warum bei Multimediareportagen weniger mehr ist und was das mit Dan Brown und einem Orchester zu tun hat, erklärt Jens Radü, Leiter des Multimediaressorts beim Spiegel. Hier sind seine fünf goldenen Regeln für das multimediale Storytelling. weiter

Von Recherchescout bis zum Informationsdienst Wissenschaft – der journalist hat fünf Rechercheportale ausprobiert. Testsieger: ein Angebot der TU Dortmund. weiter

Das Tablet bietet zweifelsohne jede Menge neuer Möglichkeiten, einen Text zu präsentieren. Das müsste doch auch die Arbeit von schreibenden Journalisten verändern, glaubt Jacqueline Marino. Für das Poynter-Institut hat sich die Journalistin auf die Suche nach Beispielen gemacht. weiter

Worauf sollte man achten, wenn man zum ersten Mal als Journalist ins Gericht geht? Saul Sugarman, Journalist aus San Francisco, weiß es. Er berichtet für das San Francisco Daily Journal über Prozesse in Nordkalifornien. Für Anfänger hat er ein paar Ratschläge parat. weiter

Müssen Journalisten programmieren können? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Für die Journalisten, die sich für Programmiertechniken interessieren, hat Journalismusprofessor und Web-Stratege Casey Frechette vom Poynter-Institut eine Übersicht erstellt. weiter

Erst ein Tweet, dann zig Facebook-Kommentare und schon ist alles zu spät. Ellyn Angelotti vom Poynter-Institut zeigt, wie sich der Ruf im Netz wiederherstellen lässt. Erster Tipp: Nicht in Panik verfallen, und erst mal mal tief durchatmen. weiter

Wie Redaktionen ihre Facebook- und Twitter-Kanäle bespielen, hat der journalist bereits gezeigt. Im dritten Teil der Serie geht es sozusagen um den ganzen Rest. Denn das Social Web besteht natürlich aus noch viel mehr Diensten und Communitys. weiter

Roy Peter Clark, der Vize-Präsident des Poynter Instituts, hat den Glauben an Porträts wiedergefunden. Am Beispiel eines Texts über die Schriftstellerin Natasha Trethewey zeigt er, was ein gelungenes Porträt ausmacht. weiter

Eine gut geführte Community kann die journalistische Arbeit voranbringen. Redakteur David Schmidt hat aufgeschrieben, was gutes Community-Management bei Zeit Online ausmacht. weiter

Grafiken helfen dabei, Verbindungen zu erkennen und bessere Geschichten zu schreiben, findet Journalismusprofessor Matt Waite. Am Beispiel der Wahlkampffinanzierung erklärt er, wie man Netzwerke grafisch darstellt. weiter

Wer eine Redaktion leitet, muss Entscheidungen treffen und Antworten parat haben. Vor lauter Entscheidungsfreude vergisst man aber gerne mal, was man dafür braucht – nämlich Informationen, Erfahrung und andere Menschen. Das findet zumindest Butch Ward, einst Chefredakteur des Philadelphia Inquirer. weiter

Guter Journalismus nennt die Dinge beim Namen – und konfrontiert vor der Veröffentlichung die Gegenseite mit den Anschuldigungen. Und so geht's ... weiter

Ob Snowfall oder Firestorm – Onlinejournalisten quer über den Erdball versuchen derzeit, das Geschichtenerzählen im Netz neu zu erfinden. Welche Themen sich eignen, welcher Aufwand dahinter steckt und wie wichtig Feedback-Schleifen sind, hat Sara Dickenson Quinn vom Poynter-Institut aufgeschrieben. weiter

In Teil zwei unserer Social-Media-Serie geht es um Twitter. Also um Follower, Retweets und Hashtags. Der journalist zeigt an fünf Beispielen, wie Medien mit ihrem Twitter-Kanal umgehen. weiter

1,1 Milliarden US-Dollar. So viel war Yahoo der Blogdienst Tumblr wert, den das Unternehmen im Mai übernommen hat. 115 Millionen Tumblr-Blogs gibt es inzwischen, bis zu 80 Millionen Einträge kommen jeden Tag dazu. Taylor Miller Thomas vom Poynter-Institut hat eine Tumblr-Schnellanleitung für Journalisten geschrieben. weiter

In Redaktionskonferenzen werden Ideen manchmal gleich verworfen, obwohl sie weiterentwickelt und richtig gut werden könnten. Wie man die Ideenfindung im Team verbessert, erklärt Journalisten-Coach Jill Geisler vom Poynter-Institut. weiter

Warum nicht das nächste journalistische Projekt über viele kleine Spenden finanzieren lassen? Eine Crowdfunding-Anleitung in fünf Schritten. weiter

Duzen oder Siezen? Flapsig formulieren oder lieber nachrichtlich? Und wer kümmert sich um die Kommentare der Fans? Der journalist zeigt an fünf Beispielen, wie Redaktionen ihre Facebook-Seiten bespielen. weiter

Texte aus dem Computer werden den Journalismus verändern. journalist-Autor Hans-Arthur Marsiske hat sich angeschaut, wie Roboter als Reporter in den verschiedenen Ressorts abschneiden. weiter

Blut, Mord, Tote – 20 Regeln für einen angemessenen Umgang mit Gewaltfotos. weiter

10 Dinge, die Journalisten mit ihrem Smartphone ausprobieren sollten

Gut drei Jahre ist es jetzt her. Da hat journalist-Autor Marcus Bösch für tagesschau.de zum ersten Mal mit einem Smartphone von der Bundestagswahl berichtet. Der Multimediajournalist findet, dass es auch für seine Kollegen an der Zeit ist, mehr mit den Handys zu experimentieren. weiter

Wir haben da mal 10 Fragen

In den Aktenschränken der Behörden verbirgt sich so manch spannende Geschichte. Der journalist zeigt, wie man Zugang zu Dokumenten, Aufzeichnungen und anderen Behördenakten bekommt. weiter

Bilder: dapd

7 Bilanztricks

Was verrät der Jahresabschluss tatsächlich über Vermögen, Finanzen und den Gewinn einer Firma? Wie können Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage verschleiern? Und wo verläuft die Grenze zwischen Schönrechnen und Fälschen? Sieben Tricks zur Bilanzanalyse zeigen, worauf Journalisten in den Zahlenkolonnen achten sollten. weiter

imago/ZUMA Press

Dieses Interview wurde aufgezeichnet von ...

Wer nicht mitmacht, bekommt gar kein Interview. Und so bleibt gerade Sportjournalisten häufig nichts anderes übrig, als sich im Pulk mit anderen Kollegen abfertigen zu lassen – und dann aus dem Wust von Fragen und Antworten ein eigenes Interview zu basteln. weiter

Alles auf eine Karte

Haushaltszahlen, Kriminalitätsstatistiken, Sportergebnisse, Wetterberichte, Verkehrsaufkommen: Gerade lokale und regionale Medien können von den enormen Datenmengen, die es heute gibt, profitieren. Datenjournalist Lorenz Matzat hat für den journalist aufgeschrieben, wie aus einer Lokalzeitungsredaktion ein Datenjournalismus-Labor werden kann. weiter

Die 7 Irrtümer beim Porträtschreiben

Warum liest man über Horst Seehofer meistens solch unfreundliche Porträts, über Christian Ude dagegen fast ausschließlich wohlwollende? SZ-Reporter Joachim Käppner erklärt, wie man als Porträtschreiber die nötige Distanz wahrt und wieso ein XXL-Ego nicht immer hilfreich ist. weiter

Schnipseljagd

Vor einem Jahr ging ein Wiki öffentlich ans Werk, um den damaligen Verteidigungsminister des Abschreibens zu überführen. Und heute? Wie geht’s weiter mit dem Schwarm? weiter

--> Acht Tipps für den Umgang mit Wikis und anderen Schwarm-Phänomenen

googeln reicht nicht

Die Internetrecherche ist immer noch unterentwickelt. Schon das Zurückverfolgen einer IP-Adresse stellt viele Journalisten vor ein Problem. Das beeinflusst mitunter auch die Qualität der Berichterstattung. weiter

Das A bis Z des Zeitungsfotos

Perspektivwechsel, Extremformate, gekonnt arrangierte Gruppen: Das kleine A bis Z des guten Zeitungsfotos soll Einsteigern beim Umgang mit der Kamera helfen und auch für Erfahrene den einen oder anderen Tipp parat halten. Denn nichts ist langweiliger als Routine. weiter

die verflixten 7

Abgestandene Anmoderationen, unpassende Adjektive, zu wenig Authentizität. Für den journalist hat Radio- und TV-Moderator Ernst-Marcus Thomas aufgeschrieben, was viele Hörfunkjournalisten hinterm Mikrofon falsch machen und worauf es bei einer lebendigen Radiomoderation ankommt. weiter

Personen, Posen, Prominente

Wen darf ich fotografieren und wen nicht? Wann steht das öffentliche Interesse über dem Schutz der Persönlichkeit? Wer Persönlichkeitsrechte verletzt, muss im Extremfall mit einer Geldbuße in sechsstelliger Höhe rechnen. Wollen sich Bildjournalisten und Bildredakteure vor Schadenersatzansprüchen schützen, dann sollten sie einige Regeln beachten. weiter

Fragen zum Denken

Reporterfragen sind nur selten Denkfragen. Deshalb geben die Interviewten häufig nur Antworten, mit denen der Journalist eigentlich schon gerechnet hat. Wie lassen sich Fragen so formulieren, dass sie Aha-Effekte erzeugen? Beim Interviewten und beim Journalisten. weiter

Mario Vedder/ddp

Der 5-Minuten-Check

Sie stehen für Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit. Doch nicht immer ist der zitierte Experte eine fachliche Leuchte. Wie unterscheidet man geeignete von weniger geeigneten Wissenschaftlern? weiter

10 Fallen beim Checken von fakten

Falsche Namen und fehlerhafte Zahlen: Nichts ist peinlicher für Journalisten. Systematisches Checken von Fakten verhindert zumindest die gröbsten Pannen. Das Überprüfen von Fakten kann zudem vor juristischen Niederlagen schützen. Zehn Fallen – und wie man sie umgeht. weiter

7 Goldene Thesen für Reporter

Im inoffiziellen Ranking der journalistischen Darstellungsformen gilt sie als höchste und kunstvollste – gerade weil sie keinen strengen Regeln folgt. Trotzdem kann man bei einer Reportage viel falsch machen. Sieben Thesen helfen, häufige Fehler zu vermeiden. weiter

DAS A bis Z des Interviews

Fragen kostet nicht viel: Nicht viel Zeit, nicht viel Mühe, nicht viel Vorbereitung. Glauben die meisten. Und schicken die Praktikantin oder den Volontär mal eben los, um ein Interview zu führen. Für diejenigen aber, die das Interview begreifen als das, was es eigentlich ist, nämlich die schwierigste, bei den Lesern beliebteste und am meisten unterschätzte journalistische Textform, gibt es hier einige Hinweise zur Kunst des Fragens. weiter

Bild: ddp/Nigel Treblin

Das große Streichkonzert

Die schärfsten Gesetze sind manchmal die ungeschriebenen. So ist in Deutschland die Autorisierung von Interviews in keinem Gesetz, in keiner Vorschrift festgehalten, auch der Pressekodex schweigt (inzwischen) zu dem Thema. Und dennoch halten sich alle daran. Aber: Es gibt Gegenstrategie. weiter

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