Detail-Informationen

Autor

Joachim Käppner

verfasst am

27.02.2012

im Heft

journalist 1/2012

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Redaktionswerkstatt

Die 7 Irrtümer beim Porträtschreiben

Warum liest man über Horst Seehofer meistens solch unfreundliche Porträts, über Christian Ude dagegen fast ausschließlich wohlwollende? SZ-Reporter Joachim Käppner erklärt, wie man als Porträtschreiber die nötige Distanz wahrt und wieso ein XXL-Ego nicht immer hilfreich ist.

Versuchen wir einmal, ein kritisches, wenig wohlwollendes Porträt des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu finden. Das wird kein Problem sein. Die Zeitungen sind voll davon. Seehofer gilt als Irrlicht, der heute dies verkündet und morgen jenes, der eben noch das Heil des Landes in der Atomkraft sah und morgen eben in ihr dessen Verhängnis. Stimmt er Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Kurs der schwarz-gelben Bundesregierung zu, schreiben die Journalisten: Da sieht man es wieder, Seehofer – und mit ihm die CSU – ist das Leichtgewicht im Regierungslager. Haut er aber auf den Tisch, heißt es anderntags in der Zeitung: Der Mann aus München hintertreibt auf kleinliche Weise die Euro-Politik der eigenen Koalition, nur um sich Profil zu verschaffen.

Nicht weit von der Münchner Staatskanzlei entfernt – und vielleicht gar als ihr nächster Bewohner – sitzt ein Mann, über den man solche Grusel-Porträts fast nirgends findet. Christian Ude, Münchens gefühlt seit Ende der Kaiserzeit amtierender, erfolgreicher Oberbürgermeister. Ude, Kabarettist und Redekünstler, Charmeur und bekennender Gutmensch, Politstar der Bayern-SPD, ist ein Liebling der Medien. Schon manche Zeitung hat ihre härtesten, unbeirrbarsten Reporter in sein Dienstzimmer am Marienplatz entsandt. Chefredakteure, enttäuscht über "diese Ude-Festspiele in unserem Münchner Lokalteil", begaben sich höchstselbst mit dem OB zum Mittagessen in den Rathauskeller, um dem Mann mal auf die Finger zu klopfen. Gefürchtete Kommentatoren tragen tief in sich den geheimen Plan: Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich dem Ude mal richtig was reinreiben.

Aber diese Zeit kommt nie. Die gnadenlosen Reporter, die Chefredakteure, die Kolumnisten mit der scharfen Klinge: Alle kehren sie von der Begegnung mit Ude zurück, als seien sie Odysseus, von Circe verzaubert. Haben sie vorher behauptet, der Transrapid – wir erinnern uns: jene Magnetschnellbahn zum Münchner Flughafen, die Ude mit missionarischem Eifer bekämpft und verhindert hat – sei eine faszinierende Hochtechnologie, welche der Provinzler im Rathaus ablehne, nur um sich beim rotgrünen Fußvolk einzuschmeicheln, wollen sie nun nichts mehr von ihrem Gerede von gestern wissen. Nun verkünden sie: Dieses teure Monsterprojekt sei doch eine Zumutung für München; gut, dass sich jemand mutig dagegen stelle. Jemand wie Ude.

Ude nützt diesen Nimbus des Unantastbaren nun zum Versuch, der CSU und Seehofer die Herrschaft in Bayern zu entreißen. Und der Ministerpräsident muss diesen Herausforderer fürchten, auch weil schon jetzt die Rollenbilder festgelegt scheinen. Liest man viele der Porträts über die beiden, kommt man doch ins Grübeln: Ist das wirklich so einfach? Und schon wären wir bei Irrtum eins:

Wenn es alle so schreiben, kann es ja nicht falsch sein

Voreingenommenheit ist der Todfeind des guten Porträts. Wer mit festen Bildern und Urteilen zu jener Person geht, über die er schreibt, um sich noch ein wenig Farbe und ein paar Zitate abzuholen, bedient leicht Klischees. Umso mehr derjenige, der ein Porträt "trocken" (siehe Irrtum zwei) schreibt, also ohne Kontakt zum Subjekt seines Interesses.

Beispiel: Viele Porträts haben Ronald Barnabas Schill, in den 90er Jahren berühmt-berüchtigt als "Richter Gnadenlos" aus Hamburg und dort eine Weile höchst umstrittener Innensenator, als kaum verkappten Rechtsradikalen beschrieben. Das war er aber nicht. Schill hatte mit Nazis nichts im Sinn, ein Verwandter von ihm war wegen Widerstands gegen Hitler ermordet worden. Schill war ein konservativer Hardliner und Provokateur, der politisch am eigenen Unvermögen scheiterte. Das Abziehbild vom Rechten aber lieferte keinerlei Schlüssel zu seiner Person und seinem Verhalten – denn es stimmte nicht. Und es erklärte nicht, warum bei einer Bürgerschaftswahl fast jeder fünfte Wähler für die Schill-Partei stimmte. Schill bediente ihre Ängste vor Verarmung, vor Verbrechen – aber nicht rechtsextreme Haltungen.

Und wie viele Porträts sind erschienen, die Karl-Theodor zu Guttenberg als den wirklich ganz anderen, besseren Typ Politiker rühmten? In den Guttenberg-Büchern von Eckart Lohse und Markus Wehner (Droemer) sowie Roland Preuß und Tanjev Schultz (Gütersloher Verlag) ist nachzulesen, wie sorgsam und über wie viele Jahre der – dann 2011 jäh über die Affäre um seine plagiierte Doktorarbeit gestürzte – CSU-Politiker sich und sein Bild als volksnaher Macher inszeniert hat. Schade nur, dass es so unvollständig war.

Das kann ich mal eben trocken schreiben

Ein naher Verwandter von Irrtum eins. Empfiehlt sich schon daher meistens nicht. Oder nur als Notnagel, wenn jemand aus aktuellem Anlass schnell vorgestellt werden muss, nicht kontaktiert werden kann oder die Zeit nicht für ein Gespräch ausreicht. Selbst dann sollte der Schreiber über fundierte Kenntnisse der vorzustellenden Person oder über eigene Erfahrungen mit ihr verfügen. Das ist, klar, eine Binsenweisheit, leider aber eine, die im redaktionellen Alltag nicht selten vergessen wird.

Das Porträt ist aber eine der anspruchsvollsten Stilformen des Journalismus. Nirgends sonst kommt man einer Person so nahe. Es ist anmaßend, nach einem kurzen Blick ins Archiv über sie schreiben zu wollen.

Ein Porträt ist leichter geschrieben als eine Reportage, weil es ja nur um eine Person geht

Falsch. Ein gutes Porträt, jedenfalls eines, das über die Rubrik "Kurz vorgestellt" hinausgeht, ist häufig selbst eine Reportage – eine Personenreportage nämlich. Sie ist eine an den Tatsachen orientierte, aber subjektiv gefärbte, lebendig geschriebene Geschichte. Eine erstaunliche Vielzahl von Porträts kommt aber fast ohne lebendige Szenen aus, geschildert wird stattdessen die Begegnung mit dem Interviewten. Deshalb wimmelt es von Porträts, in denen die Kinder der Hauptperson vom Foto lächeln, der Mann nachdenklich in seinem Kaffee rührt oder das Telefon klingelt. Manche Reporter, denen es akut an anschaulichen Szenen mangelt, schildern sogar ihren Rauswurf: "Der Tag ist kurz, meine To-do-Liste lang, sagt der Minister und sieht auf die Uhr. Er ist ein vielbeschäftigter Mann. Zeit zu gehen."

Ein gutes Porträt lebt von der Anschaulichkeit: Durch den Text, die Sendung des Reporters kann der Leser eine gewisse Zeit mit dem Porträtierten verbringen, ihn lesend oder zusehend begleiten durch einen Ausschnitt seines Lebens. Nacherzählungen des Interviews im Konjunktiv ("Der Minister sagte, er komme aus kleinen Verhältnissen und habe sich mühsam hochgearbeitet, das präge bis heute seinen Blick auf die Welt der Reichen und Mächtigen") leisten das nicht. Wie in der Reportage benötigt auch der Autor des Porträts eine eigene Sprache. Er ist, wie es in der Literaturwissenschaft heißt, der "souveräne Erzähler". Auf diese Weise sollte er mit eigenen Worten wichtige Stationen im Leben des Porträtierten schildern: den ersten Schusswechsel des Soldaten in Afghanistan; den Moment der Entscheidung auf dem Parteitag von damals; das Schlüsselerlebnis, das seinem Leben die Wende gab.

Um das zu leisten, braucht das Porträt viel Recherche, solide Kenntnisse des Hintergrunds, Gespräche mit anderen, die etwas über ihn sagen können. Und der Autor sollte alles, was er selbst sehen kann, auch selbst gesehen haben: Weil das bei einem Seehofer-Porträt nicht der Fall war, wurde einem Nannen-Preisträger der Preis wieder aberkannt: Der Spiegel-Journalist hatte sich die Modelleisenbahn in Seehofers Keller, mit deren Beschreibung sein Text begann, nicht selbst angesehen. Eine Petitesse, welche die Rücknahme des Preises kleinlich erscheinen lässt, gewiss. Aber der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Wahrhaftigkeit, die eine gute Reportage, ein gutes Porträt eben braucht.

Ein Porträt darf nicht wertend sein. Kommentare gehören auf die Kommentarseite

Erstaunlich, wie viele Volontäre und Jungredakteure sich das noch anhören müssen. Nicht selten liegt das daran, dass der kritische Ansatz der Jüngeren gewachsene Beziehungen zwischen örtlichen Honoratioren und den Redakteuren stört. Meist ist es aber ein Missverständnis. Ein Porträt ist natürlich kein Leitartikel. Es soll nicht ausschließlich Meinung über den Porträtierten vermitteln, sondern diesen und seine Handlungen schildern und erklären. Es ist aber, richtig verstanden, auch kein reiner Bericht.

Es ist ja nicht unwichtig, ob der Sportredakteur den neuen Trainer für die Rettung des Vereins oder für seinen Untergang hält; ob Guttenberg in der Krise ein Opfer seiner selbst oder böser Medien und Neider wurde; ob der Porträtierte glaubwürdig ist oder Zweifel bleiben.

Ich kann dem Porträtierten im Prinzip glauben, denn wir haben ein gutes Verhältnis entwickelt

Gerade das kann das Problem sein, ein großes sogar. Es gibt sogar einen Namen dafür: das Nähe-Distanz-Problem. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude ist – so wie übrigens auch Karl-Theodor zu Guttenberg – ein Meister der Kunst, dem Interviewer zu vermitteln, dass man hier auf Augenhöhe rede und daher offen sprechen könne. Ude ist tatsächlich ein Mann offener Worte und jemand, der seine Bedeutung nicht jedem Gesprächspartner zwanghaft demonstrieren muss. Die Nähe stellt sich wie von selbst ein – jedenfalls scheint das so zu sein. Aber sie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass er als Politiker daran interessiert ist, sich und sein Tun in möglichst warmem Licht darzustellen. Dieses Interesse ist völlig legitim und überdies ganz menschlich: Die meisten handeln so, ob privat oder im Job. Aber der Journalist darf eine Mindestdistanz nicht vergessen. Sonst wird er manipulierbar. Umso weniger darf er, selbst bei großem Vertrauen, einfach für bare Münze nehmen, was er erzählt bekommt.

Ein Beispiel: Die Süddeutsche Zeitung hat 2009, zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und damit des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs, eine lange Serie über "die letzten Zeitzeugen" gedruckt – im Grunde alles Porträts alter Menschen, die den Krieg noch selbst erlebt haben. Auffällig: Fast alle früheren Wehrmachtssoldaten gaben an, sie hätten von den deutschen Verbrechen erst im Gefangenenlager erfahren, als sie sich dort Filmaufnahmen aus Auschwitz und Buchenwald ansehen mussten. In der Wiederholung war diese Erzählung ein Stereotyp, und das von Menschen, die sich durchaus kritisch mit der Vergangenheit auseinandersetzten und bereit waren, mit Journalisten darüber zu sprechen. In einigen Fällen wird die Erzählung sogar stimmen, in anderen ist manch ein Veteran inzwischen vielleicht sogar selbst überzeugt, so und nicht anders sei es damals gewesen. Und oft genug wird man das, leider, nicht glauben können.

Grundregel: Das Gesagte auch bei erheblichem Vertrauen nachprüfen, wann immer es möglich ist.

Ich bin genauso wichtig wie der Porträtierte

Verbreiteter Fehler von Kollegen mit XXL-Ego oder, schlimmer noch, einem Ego, das gern XXL wäre. Johann Gottfried Seume hat schon im 19. Jahrhundert die Tugenden des Reporters anders beschrieben. Dieser brauche neben sorgfältiger Dokumentation (heute Recherche genannt), dem eigenen Augenschein und Glaubwürdigkeit auch "Redlichkeit" – die Kunst also, das Thema und nicht sich selbst wichtig zu nehmen. Je mehr "Ichs" und "der Reporter sieht dem Gegenüber fest ins Auge" im Text auftauchen, desto verdächtiger ist das Porträt, sich eher um den Verfasser zu drehen als um den Porträtierten. Ausnahmen gelten eigentlich nur, wenn der Autor wirklich eine wesentliche Rolle in der Story spielt (Peter Scholl-Latour als Gefangener der Vietcong zum Beispiel – aber wem passiert so etwas schon?).

In der Regel haben Menschen, über die ein Porträt geschrieben wird, ein feines Gespür dafür, wenn vor ihnen erkennbar eitle Journalisten sitzen. Sie reagieren mit Vorsicht und Misstrauen. Wichtig für das Porträt ist aber, dass zwischen den Gesprächspartnern Vertrauen entsteht (nicht zu verwechseln mit übergroßer Nähe, siehe Irrtum fünf): Der Interviewte soll darauf vertrauen können, dass der Journalist fair und gewissenhaft, also im Seumeschen Sinne redlich ist. Er wird ihn dann seinerseits eher respektieren und selbst dann offen mit ihm reden, wenn es Meinungsunterschiede gibt.

Um Irrtümer auszuschließen und Vertrauen zu schaffen, lege ich den Text dem Porträtierten vor Abdruck noch einmal vor

Todsünde des Porträtschreibens, allerdings eine, die immer mehr um sich greift. Pressestellen, PR-Berater und nicht zuletzt die Betroffenen selbst verlangen immer häufiger, den fertigen Text abnehmen zu dürfen, so als sei dies das Selbstverständlichste der Welt. Ist es aber nicht. Es ist ein Versuch offener Kontrolle, wie süßholzraspelnd er auch getarnt wird ("Wir wollen Sie um Gottes Willen nicht zensieren, nur mal einen Blick auf die Fakten werfen, das könnte Ihnen ja helfen"). Niemals, niemals nachgeben. Ausnahmen gibt es immer: Wortlaut-Interviews, autorisierte Biografien und ähnliches. Aber der Zeitungsreporter, der den neuen Sparkassenboss oder den Fußballtrainer vorstellt, sollte sich hüten. Denn selbst beim größten Wohlwollen dem Porträtierten gegenüber: Dessen Eigeninteressen und die des Schreibers – nämlich nach bestem Wissen und Gewissen die eigene Einschätzung eines anderen Menschen und seiner Handlungen zu verfassen – sind per se Gegensätze. Und wer sich auf das Vorlegen von fertigen Texten einmal eingelassen hat, kommt nicht mehr heraus: Er hat sich von einem fremden Willen abhängig gemacht.

Christian Ude hat übrigens meines Wissens noch nie verlangt, ihm ein Porträt über ihn vor Abdruck vorzulegen. Über derlei kleinliche Kontrollzwänge ist er erhaben. Die wohlwollenden Porträts bekommt er trotzdem.

  Zum Einlesen: Fünf gelungene Portraits

Anita Blasberg, Christian Demo: "Unter Menschen. Der frühere Sicherungsverwahrte Hans-Peter Müller versucht, in die Gesellschaft zurückzukehren. Aber die will ihn nicht." In: Die Zeit, Dossier, 15. Dezember 2011.

Dirk Kurbjuweit: "Die halbe Kanzlerin. Angela Merkel wirkt oft wie ein Regierungsautomat." In: Der Spiegel, 28. November 2011.

Nico Fried: "Guter Mann, was nun? Das große Talent Christian Lindner hinterlässt Fragen – und eine Partei am Rande des Zusammenbruchs." In: Süddeutsche Zeitung, Seite 3, 15. Dezember 2011

Hermann Unterstöger: "Immer auf die Sahne. Schlachtengemälde: Seit 40 Jahren kämpft Alice Schwarzer für die Frauen." In: Süddeutsche Zeitung, Seite 3, 13. September 2011

Martin Knobbe: "Affäre Wikileaks. Bradley Manning, 22, Nachrichtenspezialist im Irak. Der Mann, der Amerika verriet." Stern, 2. Dezember 2010

Über den Autor

Joachim Käppner ist Leitender Redakteur im innenpolitischen Ressort der Süddeutschen Zeitung.

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Aktuelle Kommentare zu diesem Text

13.06.2014 20:51

Jutta Eliks

Rückblickend scheinen sich alle in Guttenberg getäuscht zu haben. Aber sein Fall begann nunmal mit der Entdeckung, dass er seine Doktorarbeit nicht selbst geschrieben hatte. Erwartet Herr Käppner etwa, dass jemand, der ein Porträt über Guttenberg verfasst, von vornherein Verdacht schöpft und im Rahmen seiner Recherchen einfach mal Guttenbergs Doktorarbeit auf Plagiate untersucht?

28.02.2012 13:10

Ano Nym

Bitte nächstes Mal auf Schlagworte der neuen Rechten ("Gutmensch") verzichten. Sonst guter Artikel.

28.02.2012 10:37

Sandra Anni Lang

Unabhängig von der Wahrhaftigkeit, die eine Reportage oder ein Porträt auszeichnen sollte: Wurde Herrn Pfister nicht der Preis für die "Beste Reportage" aberkannt? Hätte er also seine Geschichte als Porträt eingereicht, wäre sie als diese akzeptiert worden?

 
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