Anzeige
Erlösmodelle journalistischer Medienangebote
Studie des Monats: Die aktuelle Geschäftslage wird von Medienschaffenden in Bayern optimistisch bewertet, zeigt eine aktuelle Studie. Gleichzeitig erfordern neue Herausforderungen wie die fortschreitende Digitalisierung und die geringe Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte Innovationen.
Wie finanzieren sich aktuell private journalistische Medienunternehmen in Bayern und welche Trends sind in den nächsten drei bis fünf Jahren zu erwarten? Genau das untersucht die Studie Erlösmodelle journalistischer Medienangebote von XPLR: MEDIA in Bavaria, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München und dem Marktforschungsinstitut aproxima.
Dabei wurden die Mediengattungen Print, Radio, TV, reine Nachrichtenwebsites, Streaming, Plattformen, Creators und Audio berücksichtigt. Experten geben Einblicke, wie sich Geschäftsmodelle durch digitale Transformation und veränderte Nutzergewohnheiten wandeln. Basierend auf 17 Expert:innen-Interviews und einer Befragung von C-Level-Entscheider:innen zeigt die Studie die zentralen Chancen und Herausforderungen der Branche auf.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Anzeigen und Werbung: Digitale Kanäle gewinnen zunehmend an Relevanz für Werbeerlöse, während klassische Websites an Bedeutung verlieren. Internationale Intermediäre verstärken den Wettbewerb um Werbeeinnahmen.
KI wird bereits für redaktionelle Prozesse genutzt, aber der Einsatz zur Optimierung von Werbe- und Publikumserlösen ist noch gering. Die Bedeutung wird in den nächsten Jahren zunehmen.
Allianzen zur Optimierung von Anzeigen und Werbeeinnahmen sind verbreitet. In den kommenden Jahren werden Partnerschaften zunehmend wichtiger, auch für die Monetarisierung von Inhalten.
XPLR: MEDIA in Bavaria ist eine Initiative der Medien.Bayern GmbH zur Stärkung des Medienstandorts Bayern. Sie wird gefördert durch die Bayerische Staatskanzlei und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien.
Download:
MEDIA in Bavaria, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München, aproxima:
Erlösmodelle journalistischer Medienangebote
Stand: 2024